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Ist mein Hund zu dick?

Hat mein Hund Übergewicht?

In diesem Artikel erfährst du, woran du erkennst, dass dein Hund Übergewicht hat. Außerdem geben wir Tipps, was du gegen sein Übergewicht tun kannst.

So stellst du fest, ob dein Hund Übergewicht hat:

Sieh deinen Hund von der Seite und von oben an. Streiche mit deinen Fingern über den Rücken deines Hundes. Vergleiche deine Eindrücke mit den folgenden Infos:

Übergewicht oder Untergewicht bei Hunden Illustration: Sudowoodo/Shutterstock

Fettleibig
  • Rippen und Rückenwirbel sind nicht zu sehen und nicht zu ertasten.
  • Der Bauch ist deutlich vergrößert und hängt nach unten. Wenn sich der Hund bewegt, sieht man den Bauch wabbeln.
  • Über Rippen, Rückenwirbeln, Bauch, Beinen und Brustkasten befinden sich dicke Fettpolster.
  • Wenn man den Hund von oben betrachtet, ist keine Taille zu sehen.
Übergewicht
  • Rippen und Rückenwirbel sind nicht zu sehen und kaum zu ertasten.
  • Über Rippen, Rückenwirbeln, Bauch, Beine und Brustkasten befinden sich Fettpolster.
  • Wenn man den Hund von oben betrachtet, ist die Taille nur schwer zu erkennen.
Idealgewicht
  • Rippen und Rückenwirbel sind nicht zu sehen, aber gut zu ertasten.
  • Über Brustkasten und Bauch sind nur dünne Fettpolster.
  • Wenn man den Hund von oben betrachtet, ist die Taille zu sehen.
Untergewicht
  • Rippen und Rückenwirbel und Hüftknochen sind zu sehen.
  • Über Brustkasten und Bauch sind kaum Fettpolster.
  • Wenn man den Hund von oben betrachtet, ist die Taille deutlich zu sehen.
Mager
  • Rippen und Rückenwirbel und Hüftknochen sind sehr gut zu sehen.
  • Über Brustkasten und Bauch sind keine Fettpolster.
  • Wenn man den Hund von oben betrachtet, ist die Taille sehr deutlich gut zu sehen und die Körperform insgesamt „kantig“.

Wie kommt es zu Übergewicht?

Übergewicht ist meist eine Folge von zu viel oder schlechtem Futter und zu wenig Bewegung. Das Alter des Hundes spielt außerdem eine Rolle. Ältere Hunde bewegen sich weniger und brauchen daher auch weniger Nahrung. Wenn Welpen zu viel Futter bekommen, besteht ebenfalls Gefahr, dass sie im Alter übergewichtig werden. Übrigens: Rüden neigen nach der Kastration zu Übergewicht, weil sich dadurch ihr Stoffwechsel umstellt.

Gesundheitliche Gefahren bei Übergewicht

  • schwaches Immunsystem
  • anfällig für Krankheiten und Infektionen
  • Herz-Kreislauf-Störungen
  • Diabetes
  • Lebererkrankungen
  • Hautveränderungen
  • Knochen- und Gelenkerkrankungen
  • Erhöhtes Operations- und Narkoserisiko

Was tun gegen Übergewicht?

Wir geben dir Tipps, was du tun kannst, damit dein Hund schlank und fit wird.

1. Mehr Bewegung

Mehr Bewegung ist dabei der Schlüssel. Je nachdem, wie stark das Übergewicht ist, solltest du aber behutsam damit anfangen und deinen Hund nicht überfordern, sondern das Training langsam erhöhen. Verlängere die Strecke, die ihr gemeinsam lauft, oder die Zeit, die ihr unterwegs seid, immer ein kleines bisschen. Achte darauf, wie es deinem Hund dabei geht. Trage ihn zur Not, wenn er es nicht selbst nach Hause schafft. Pro Woche sollte ein Hund nur 1-2 % seines Gewichts verlieren.

2. Kalorienarmes Futter

Als Futter eignet sich hochwertiges, aber kalorienarmes Hundefutter mit weniger Fett und der richtigen Menge an Eiweißen, Vitaminen und Mineralstoffen.

3. Tierarzt um Rat fragen

Am besten ist es, vorher einen Termin beim Tierarzt zu vereinbaren. Er untersucht, ob dein Vierbeiner gesund genug ist, das Training zu starten und kann zusätzliche Tipps geben.

Dicker Mops Foto: studio37th/Shutterstock


Untergewicht

Wie kommt es zu Untergewicht? Untergewicht ist bei Hunden eher selten. Es kann die Folge einer Erkrankung sein. Dazu zählen z. B. Nierenerkrankungen, Diabetes, Störung der Schilddrüsenfunktion, Entzündungen am Zahnfleisch oder eine eitrige Zahnwurzel. Wenn keine Erkrankungen vorliegt, kann ein untergewichtiger Hund mit besonders energiereichem und gut verdaulichem Futter aufgepäppelt werden.

Gesundheitliche Gefahren bei Untergewicht

  • schwaches Immunsystem
  • anfällig für Krankheiten
  • erholt sich sehr langsam von Krankheiten
  • Wunden heilen sehr langsam
  • brüchiges, stumpfes Fell, Haarausfall
  • kürzere Lebenserwartung

Was tun gegen Untergewicht?

Wenn dein Hund nicht krank ist, sondern „nur“ Untergewicht hat, kannst du ihn aufpäppeln. Natürlich sollte er nur gesundes Futter und zudem ausreichend frisches Wasser bekommen. Es mag überraschen, aber häufige(re)s Füttern ist nicht unbedingt hilfreich, wenn ein Hund mit Untergewicht zunehmen soll. Neuesten Untersuchungen nach, ist es für Hunde häufig gesünder, wenige große Portionen zu fressen anstatt viele kleine. Da jeder Hund anders ist, solltest du im Zweifel einen Tierarzt dazu befragen. Eines ist sicher: Wenn dein Hund Hunger hat, wird er sich bemerkbar machen und darum bitten.

Fazit: Egal, ob Über- oder Untergewicht, beides kann ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Du solltest in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen. Er kann deinen Hund genau untersuchen, Krankheiten erkennen und – wenn notwendig – ein spezielles Futter empfehlen.

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