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Haustier Hund: Kosten für den Tierarzt

Wie viel kostet die Behandlung meines Hundes beim Tierarzt?

Die regelmäßigen Kosten, die für die gesundheitliche Versorgung deines Vierbeiners entstehen, sind vor allem die jährliche Impfung und Wurmkuren. Die Kosten für beides zusammen betragen etwa 55-120 Euro im Jahr.

Beagle beim Tierarzt Foto: LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com

Impfungen

Kosten: ca. 50 Euro pro Jahr

Die jährliche Impfung umfasst meist den Schutz gegen mehrere Krankheiten gleichzeitig, zum Beispiel die 6-fach-Impfung:

  • Staupe (Virusinfektion)
  • Parvovirose (ansteckende Virusinfektion)
  • H.c.c. (Hepatitis)
  • Leptospirose (Infektionskrankheit)
  • Zwingerhusten (Infekt der Atemwege)
  • Tollwut (Virusinfektion)

Beim Thema Impfung gehen die Meinungen oft sehr stark auseinander. Wie wir Menschen vertragen auch Hunde manche Impfungen nicht gut. Andererseits bewahrt man seinen Hund vielleicht vor einer Krankheit, durch die er sterben kann.

Auf jeden Fall sollte gegen Tollwut geimpft werden. Wenn ein Hund Tollwut hat und einen Menschen beißt, kann das für den Menschen lebensgefährlich werden.

Wurmkuren

Kosten: ca. 5-20 Euro pro Jahr

Wie oft ein Hund eine Wurmkur erhalten sollte, hängt davon ab, wie häufig der Hund irgendwelche Dinge frisst, die er nicht fressen sollte. Also beispielsweise etwas, das am Straßenrand liegt. Wenn er das sehr oft tut, sollte er alle drei Monate entwurmt werden. Andere Hunde kommen mit einer Wurmkur im Jahr aus.

Wie viel Euro dafür fällig sind, ist abhängig vom Gewicht des Hundes. Je schwerer der Hund, desto mehr Wirkstoff braucht er.

Behandlungen und Operationen

Zu den häufigsten Operationen zählt die Kastration männlicher Hunde. Meist werden dafür über 100 Euro fällig. Andere Operationen können z. B. das Ziehen eines Zahns sein. Das kostet schnell über 100 Euro.

Hüftoperationen unter Narkose kosten nicht selten über 1.000 Euro. Manchmal muss auch das Blut untersucht werden, wodurch Laborkosten anfallen. Diese können aber nicht pauschal in Euro angeben werden, weil sie zu unterschiedlich ausfallen. Am besten ist es, immer wieder mal etwas Geld für solche Fälle "zurückzulegen".

Golden Retriever beim Tierarzt Foto: Roger costa morera/Shutterstock

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