ANZEIGE

Schnauzer

Steckbrief Schnauzer

Größe 45-50 cm
Gewicht 14-20 kg
Herkunft Deutschland
Farbe schwarz, "pfeffer-salz"
Lebensdauer 12-14 Jahre
Geeignet als Familienhund, Wachhund
Charakter sanftmütig, neugierig, aufmerksam, mutig, intelligent
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Der Schnauzer sieht auf den ersten Blick etwas ulkig aus. Oder sehen das nur wir so? Die langen Haare an seiner Schnauze sehen wie ein großer Schnurrbart oder Schnauzbart aus (manche sagen auch Rotzbremse oder Popelfänger ;)).

Der Schnauzer hat gute Manieren. Er kann sich aber auch zu einem kleinen Schlitzohr entwickeln, wenn er nicht genug Herausforderungen bekommt. Wenn er sich langweilt, fängt er im Zweifel sogar an, Dinge zu zerstören. Sein Herrchen sollte daher von Anfang an geduldig und entschieden sein, um dem Schnauzer ein guter „Rudelführer“ zu sein. Sonst übernimmt der Hund die Führung!

Mit fremden Hunden versteht er sich nicht so besonders gut. „Seinen Menschen“ und Hunden (und sogar Katzen) gegenüber, mit denen er aufgewachsen ist, ist er aber immer freundlich, sanftmütig und höflich. Der Schnauzer sollte von Haustieren wie Mäusen, Ratten und Hamstern fern gehalten werden. Sein früherer „Job“ als Rattenfänger könnte gefährlich für sie werden.

Schnauzer Schnauzer - Foto: catolla/Shutterstock

Ihren Schnauzbart haben die Hunde eigentlich nicht, weil er so schön aussieht. Den Zwergschnauzern war er bei der Rattenjagd nützlich. Deshalb wird der Zwergschnauzer auch „Rattler“ genannt. Insbesondere, wenn der Schnauzbart ein wenig verfilzt war, konnte er sich bei der Suche nach Ratten mit der Schnauze nah über dem Boden bewegen, ohne sich dabei zu verletzen oder gebissen zu werden.

Schnauzer haben ein außerordentlich gutes Gehör. Schließlich mussten sie sich darauf verlassen, wenn sie die leisen Tapser von Ratten wahrnehmen wollten. Sie werden daher auch für Fährtenarbeit verwendet. Schnauzer eignen sich aber auch wunderbar für andere Hundesportarten wie Obedience und Agility.

Schnauzer bellen sehr viel - wenn sie gut gelaunt sind, wenn sie schlecht gelaunt sind und, wenn ihnen langweilig ist. Deshalb ist es wichtig, einen Schnauzer schon früh beizubringen, dass sie nur in Notsituationen bellen sollen. In diesem Fall gibt er dann auch einen sehr guten Wachhund ab.

Schnauzer Schnauzer - Foto: Lunja/Shutterstock

Bevor man sich einen Schnauzer zulegt, sollte man außerdem wissen, dass der Hund viel Bewegung braucht - nicht nur der Riesenschnauzer, sondern auch der Zwergschnauzer. Er ist ein herzensguter Familienhund, aber er braucht vom Welpenalter an Training und Kontakt zu anderen Welpen, sonst entwickelt er einen sehr misstrauischen Charakter.

Aussehen

Es gibt drei Schnauzer: den Riesenschnauzer, den Schnauzer und den Zwergschnauzer. Alle haben einen langen, unverwechselbaren Schnauzbart und auffällige, lange Augenbrauen. Ihr Fell ist nicht so kuschelig wie z. B. das eines Neufundländers, sondern rau und drahtig. Ihre Fellfarben sind schwarz, „Pfeffer und Salz“, weiß und schwarz-silber.

Geschichte

Der Schnauzer stammt aus Württemberg (Deutschland). Er taucht in Gemälden des niederländischen Malers Rembrandt und dem deutschen Maler Albrecht Dürer auf und existiert daher mindestens seit dem 14./15. Jahrhundert.

Schnauzer Schnauzer - Foto: Nikoforova Viktoria/Shutterstock

Woher kommt der Name?

Vom Schnauzbart natürlich :)

Gesundheit und Pflege

Solange man das Fell seines Hundes nicht für Hundeausstellungen trimmen will, reicht eine regelmäßiges Bürsten. Am meisten sollte man auf den Bart und die Beine achten, da diese am schnellsten verfilzen. Beim Fressen kann sich Futter im Bart bzw. im Gesicht verfangen. Das sollte jedes Mal kontrolliert und im Zweifel entfernt werden.

Schon gewusst?

Auffällige Schnauzbärte waren im 19. und 20. Jahrhundert eher verbreitet (wenn auch nicht häufig). Kaiser Wilhem II., der spanische Maler Salvador Dalí und der Philosoph Friedrich Nietzsche trugen einen.

Schnauzer Schnauzer - Foto: Sharon G J Ong/Shutterstock

Zurück zu Schäferhund | Weiter zu Shar-Pei