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Boxer

Steckbrief Boxer

Größe 53-63 cm
Gewicht 25-30 kg
Herkunft Deutschland
Farbe gelb, gestromt, weiße Abzeichen
Lebensdauer 10-12 Jahre
Geeignet als Familienhund, Schutzhund
Charakter begeisterungsfähig, kontaktfreudig, selbstbewusst, kaspernd
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Der Boxer ist ideal für eine aktive, unternehmungslustige Familie. Er ist sehr aufmerksam, geduldig, verspielt, tollt gerne herum, ist verlässlich, fröhlich, höflich und freundlich. „Seine“ Menschen überhäuft er mit viel Liebe und er versteht sich gut mit Tieren (egal, ob Hund oder Katze), die er schon als Welpe kennengelernt und mit ihnen aufgewachsen ist. Boxer werden oft als Therapiehunde eingesetzt, denn sie sind wahnsinnig intelligent, spielen gerne den Clown und albern herum. Man hat eigentlich keine andere Wahl, als diesen Hund ins Herz zu schließen.

Fremden Menschen und fremden Hunden gegenüber ist er zurückhaltend, manchmal sogar angriffslustig. Ein gutes Training und Sozialisierung im Welpenalter sind daher wichtig. Vor dem Kauf eines Boxers sollte man außerdem wissen: Boxer schnarchen, pupsen, haaren und sabbern. Tja, niemand ist perfekt!

Erziehung und Training

Obwohl er gut auf Kommandos hört, kann er manchmal starrsinnig sein. Der Boxer hat eben seinen eigenen Kopf. Umso wichtiger ist es, als Herrchen geduldig, konsequent und bestimmt zu sein. Nicht nur beim Training, sondern ständig. Man sollte gut in sich hineinhorchen, ob man das wirklich kann und möchte. Hart und schroff darf man diesen Hund keinesfalls behandeln. Das tut ihm gar nicht gut und führt auch nicht zum Ziel. Boxer haben Spaß an Agility, Obedience und Schutzhund-Training. Außerdem sind sie gute Wachhunde.

Vorteile

  • verlässlich und treu
  • intelligent
  • lustiger Clown
  • einfache Fellpflege
  • guter Wachhund

Nachteile

  • hat viel Energie
  • braucht viel Auslauf
  • kein „Anfänger“-Hund
  • sabbert, schnarcht und haart
  • etwas dickköpfig

Boxer Boxer - Foto: Jeff Thrower/Shutterstock

Die längste Zunge bei einem Hund

Hier kommt ein Guinness World Record: Boxerrüde Brandy hält seit 2002 den Rekord für die längste Zunge. Sie war 43 cm lang! Leider verstarb der Hund. Der amtierende Rekordhalter ist derzeit der Bernhardiner Mochi. Allerdings ist seine Zunge „nur“ 18,58 cm lang.

Eine beliebte Hunderasse?

Es gibt Hunderassen, die sind quasi immer „in“, z. B. Labradore, Golden Retriever und Französische Bulldoggen. Beim Boxer schwankt das Interesse immer wieder mal. Im Moment liegt er in der Welpenstatistik des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) auf Platz 8 und beim American Kennel Club auf Platz 11 in der Beliebtheitsskala (Stand 2020).

Boxer Boxer - Foto: Jana Behr/Shutterstock

Aussehen

Boxer haben einen großen, muskulösen Körper. Ihr Fell ist weiß mit braunen Zeichnungen oder gestromt.

Fellpflege

In der Fellpflege ist er sehr einfach, denn er muss nur ab und zu gekämmt werden. Aber Achtung: Nur weil er kurzes Fell hat, heißt das nicht, dass er nicht haart! Die kurzen Haare sind nicht immer einfach wegzubekommen, wenn sie z. B. im Sofabezug stecken, auch nicht mit dem Staubsauger.

Boxer Boxer - Foto: otsphoto/Shutterstock

Geschichte

Der Boxer stammt aus Deutschland entwickelte sich aus der Bulldogge und einem Hund, mit einem doch etwas befremdlichen Namen: dem Bullenbeißer. Diese Hunderasse gibt es heute nicht mehr. Sie wurde im Mittelalter in Showkämpfen auf Bullen gehetzt. Sowas ist heute natürlich verboten (zum Glück!). Wie kam der Boxer eigentlich zu seinem Namen? Manchmal ist es zu einfach: weil sie boxen! Aber nicht gegen andere Hunde oder Menschen. Wenn sie spielen, stehen sie dabei oft auf ihren Hinterbeinen und machen mit ihren Vorderpfoten schlagende Bewegungen. Das sieht ein bisschen so aus, als würden sie boxen.

Schon gewusst?

Der Boxer gehört zu den Hunderassen, die am längsten brauchen, um erwachsen zu werden: 3 Jahre.

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Boxer Boxer - Foto: Dmitry Kalinovsky/Shutterstock

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