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Infos über die Tierklasse Amphibien und Reptilien

Was sind Amphibien? Was sind Amphibien? - Fotos: (v.o.l.n.u.r.): Mark Kostich/stock.adobe.com, Marek R. Swadzba/Shutterstock, (Axolotl)/Shutterstock, Joe Farah/Shutterstock, Marek R. Swadzba/Shutterstock, ECherry/Shutterstock, Abeselom Zerit/Shutterstock

Was sind Amphibien?

Merkmale und Besonderheiten von Amphibien:

  • Wirbeltiere: Wie alle Lurche besitzen sie ein Innenskelett mit einer Wirbelsäule.
  • Doppelleben: Sie leben sowohl an Land als auch im Wasser
  • Metamorphose: Sie entwickeln sich vom im Wasser lebenden Larvenstadium (z. B. Kaulquappen) zum erwachsenen Tier.
  • Feuchte Haut: Ihre Haut ist meist feucht und schleimig, da sie auch über die Haut atmen (Hautatmung).
  • Wechselwarm: Ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebung an; im Winter fallen sie oft in eine Kältestarre.
  • Laichablage: Die meisten legen ihre weichen Eier ohne feste Schale direkt im Wasser ab.

Amerikanischer Ochsenfrosch Amerikanischer Ochsenfrosch - Foto: Chris Hill/Shutterstock

Die Geschichte der Amphibien

Die Amphibien zählen zu den Wirbeltieren und haben sich vor 416 bis 359 Millionen Jahren aus den Fischen entwickelt. Ihr Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet „doppellebig“. Genau das beschreibt auch ihre Lebensweise: Im Gegensatz zu den Fischen können sie teilweise auch an Land leben. Sie werden im Allgemeinen in drei Gruppen eingeteilt: Froschlurche, Schwanzlurche und Schleichenlurche.

Stammbaum der Amphibien

Stammbaum der Amphibien

Lebensraum

Wo gibt es Amphibien?

Amphibien leben meist in der Nähe von Wasser, denn in trockenen Gebieten würden sie austrocknen. Es gibt sie also:

  • Im Wasser
  • An Land

Ernährung

Was essen Amphibien?

Was Amphibien essen, kann sich im Laufe ihres Lebens verändern. Im Larvenstadium ernähren sich die meisten Amphibien von Pflanzen. Nach der Metamorphose fressen sie fast ausschließlich Fleisch. Sie köenn sein:

  • Pflanzenfresser (Herbivoren)
  • Fleischfresser (Karnivoren)
  • Allesfresser (Omnivoren)

Fortbewegung

Wie bewegen sich Amphibien fort?

Amphibien bewegen sich auf vielfältige Art. Sie können:

Fortpflanzung

Wie vermehren sich Amphibien?

Amphibien schlüpfen meist aus Eiern und sind zu diesem Zeitpunkt noch kleine Larven, die ihren Eltern so gar nicht ähnlich sehen. Erst später machen sie eine Entwicklung durch, die man Metamorphose nennt. Durch sie verwandeln sie sich in erwachsene Tiere. Metamorphose ist griechisch und steht für „Umgestaltung“, „Verwandlung“.

Wie unterscheiden sich Amphibien von anderen Tierarten?

Der auffälligste Unterschied zu anderen Tierarten ist die Metamorphose, die sie im Laufe ihres Lebens durchmachen (siehe Fortpflanzung). In der Regel haben sie auch eine dünne und feuchte Haut, abgesehen von den Kröten, die eine trockene, ledrige Haut besitzen.

Fun Facts

Giftdrüsen

Viele erwachsene Amphibien wehren sich gegen Feinde mit Hilfe von Gift, das sie in speziellen Drüsen herstellen. Am bekanntesten dafür sind die Pfeilgiftfrösche.

Amphibien im Winter

Was machen Amphibien im Winter? Amphibien haben einige Tricks auf Lager, um den eisigen Winter zu überstehen. Der Waldfrosch lässt sich beispielsweise einfrieren, um im Frühjahr wieder aufzutauen!

Artenvielfalt

Es gibt insgesamt knapp 8.600 Amphibienarten:

Frösche, Kröten, Unken: ca. 7.550
Salamander, Molche, Olme: ca. 780
Blindwühler: ca. 215

Was sind Reptilien? Was sind Reptilien? - Fotos: (v.o.l.n.u.r.): OMP.stock/stock.adobe.com, Volodymyr Burdiak/Shutterstock, Papa Bravo/Shutterstock, Pascale Gueret/stock.adobe.com, OHishiapply/Shutterstock, Skynavin/Shutterstock

Was sind Reptilien?

Merkmale und Besonderheiten von Reptilien:

  • Wirbeltiere: Reptilien haben ein festes Knochenskelett und eine Wirbelsäule.
  • Hornschuppen-Haut: Ihr Körper ist durch trockene, feste Schuppen geschützt, die sie vor dem Austrocknen bewahren.
  • Häutung: Da die Schuppenhaut nicht mitwächst, müssen sich viele Reptilien (wie Schlangen) regelmäßig häuten.
  • Eier mit Schale: Die Jungen entwickeln sich meist in Eiern, die oft an Land abgelegt werden.
  • Lungenatmung: Im Gegensatz zu Amphibien atmen Reptilien von Geburt an ausschließlich über ihre Lungen.
  • Wechselwarm: Sie regulieren ihre Energie über die Sonne und müssen sich aktiv aufwärmen, um beweglich zu bleiben.

Chamäleon Chamäleon - Foto: Cathy Keifer/Shutterstock

Die Geschichte der Reptilien

Reptilien gehören zu den Wirbeltieren und besiedelten schon vor über 315 Millionen Jahren die Erde. Sie haben sich aus den Amphibien entwickelt. Die Bezeichnung stammt aus dem Lateinischen, „reptilis“ steht für „kriechend“. Zu den Reptilien gehören Schildkröten, Echsen, Schuppenkriechtiere und Krokodile.

Stammbaum der Reptilien

Stammbaum der Reptilien

Lebensraum

Wo gibt es Reptilien?

Reptilien leben die meiste Zeit an Land. Andere verbringen die meiste Zeit im Wasser und kommen nur für kurze Zeit an Land. Sie leben:

  • Im Wasser (z. B. Meeresschildkröten)
  • An Land (z. B. Erdkröten)

Fortbewegung

Wie bewegen sich Reptilien fort?

Die meisten Reptilien können gut schwimmen, einige davon sogar gut klettern. Reptilien wie Schlangen haben keine Beine und bewegen sich fort, indem sie sich über den Boden schlängeln.

Ernährung

Was essen Reptilien?

Die meisten Reptilien sind Fleischfresser, die sich von Wirbellosen, Säugetieren und anderen Reptilien ernähren. Einige Arten ernähren sich auch von Pflanzen. Reine Pflanzenfresser sind selten.

  • Fleischfresser (Karnivoren)
  • Allesfresser (Omnivoren)
  • Pflanzenfresser (Herbivoren)

Fortpflanzung

Wie vermehren sich Reptilien?

Das ist spannend! Reptilien pflanzen sich je nach Art auf unterschiedliche Weise fort:

  • Ovipar: Sie legen Eier (z. B. Schildkröten)
  • Ovovivipar: Sie gebären lebenden Nachwuchs aus Eiern (z. B. Blindschleichen)
  • Vivipar: Sie gebären lebenden Nachwuchs beinahe wie Säugetiere (z. B. Skinke)

Wie unterscheiden sich Reptilien von anderen Tierarten?

Vor allem durch die Hornschuppen-Haut. Sie wächst ihr ganzes Leben lang. Schildkröten und Krokodile bilden aus ihr einen Panzer. Schlangen und Echsen müssen ihre Haut in regelmäßigen Abständen abstreifen, weil sie nicht mitwächst und zu klein wird. Bei Schlangen sieht das sehr eindrucksvoll aus, denn sie streifen ihre alte Haut oft im Ganzen ab.

Fun Facts

Körpertemperatur

Sowohl Reptilien als auch Amphibien haben keine gleichmäßige Körpertemperatur, daher nennt man sie wechselwarm. Um ihre Körpertemperatur zu erhöhen oder zu senken, gönnen sie sich Sonnenbäder oder ziehen sich in kühle Höhlen zurück. Dadurch brauchen sie nicht so viel Energie wie Säugetiere.

Artenvielfalt

Es gibt insgesamt knapp 9.500 Reptilienarten:

Schlangen: ca. 3.900
Leguane: ca. 2.000
Geckos: ca. 1.600
Skinks: ca. 1.275
Schildkröten: ca. 360
Schleichen: 350
Krokodile: 26
Brückenechse: 1

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