ANZEIGE

Shar-Pei

Steckbrief Shar-Pei

Größe 44-51 cm
Gewicht 18-29 kg
Herkunft China
Farbe creme, braun, rot, schwarz
Lebensdauer 8-10 Jahre
Geeignet als Familienhund, Begleithund
Charakter aufmerksam, ruhig, selbstbewusst, entspannt, unabhängig
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Shar-Pei erkennt man auf den ersten Blick. Sie haben zahlreiche, dicke Hautfalten - vor allem im Gesicht. Sie sind sehr ruhig, sich ihrer selbst sicher, willensstark und treu. Er ist zwar sehr liebevoll gegenüber seinem Rudel und hat einen starken Beschützerinstinkt, ist aber nicht besonders anhänglich, sondern gilt als sehr unabhängig. Die meisten Shar-Pei mögen kein Wasser. Es gibt aber natürlich auch Ausnahmen. Insbesondere, wenn man ihm als Welpe zeigt, dass es etwas schönes ist, geht er später vielleicht sogar gerne ins Wasser. Shar-Pei bellen selten, also nur während des Spielens, oder wenn sie besorgt sind und Alarm schlagen wollen. Bewegung ist ihnen wichtig, aber zum Joggen oder für andere (Hunde-)Sportarten sind sie nicht geeignet. Oder besser gesagt: nicht gewillt. Das ist ihnen einfach „zu hektisch“ ;)

Erziehung und Training

Ein Shar-Pei braucht ein selbstsicheres Herrchen. Wer ihm gegenüber unsicher oder zu nachgiebig ist, hat schnell das Nachsehen, denn dann übernimmt er die Führung. Familienmitglieder, die seinen Respekt (noch nicht) haben, bekommen seinen Starrsinn zu spüren. Bei fremden Menschen und anderen Tieren ist er ziemlich zurückhaltend. Damit das nicht zum Problem wird und er am Ende noch aggressiv wird, sollte er als Welpe unbedingt entsprechend positive Erfahrungen mit Menschen und Tieren machen. 

Vorteile

  • braucht eher wenig Auslauf
  • haart sehr
  • wenig bellt selten
  • einfache Fellfplege

Nachteile

  • kein „Anfänger“-Hund
  • eigensinnig Erziehung
  • erfordert viel Geduld
  • schnarcht
  • misstrauisch gegenüber fremden Menschen und Tieren
  • großer Beschützerinstinkt

Shar-Pei Shar-Pei - Foto: Tomsickova Tatyana/Shutterstock

Aussehen

Shar-Pei haben durch ihre Hautfalten ein unverwechselbares Aussehen, egal welche Fellfarben sie besitzen. Diese sind sehr vielfältig, es gibt sie z. B. in Rot, Schwarz, Cream, Blau, Braun, Chocolate und Lila. Aber warum ist ihre Haut eigentlich so faltig? Die Hunde waren früher Wachhunde oder wurden in Hundekämpfen eingesetzt. Sie sind zwar nicht so stark wie andere Rassen, haben aber einen entscheidenden Vorteil. Die dicken Falten schützen sie vor allzu tiefen Bissen.

Shar-Pei haben eine eine blauschwarze Zunge. Die einzige andere Hunderasse, die ebenfalls eine dunkle Zunge hat, ist der Chow Chow. Übrigens: Die Chinesen glauben, eine schwarze Zunge würde böse Geister abwehren.

Shar-Pei Shar-Pei - Foto: Istvan Csak/Shutterstock

Gesundheit und Fellpflege

Shar-Pei haaren zwar ganz schön viel, dafür sind sie selbst aber sehr sauber und ihr Fell lässt sich leicht pflegen. Deshalb müssen sie auch selten gebadet werden. Wenn man es tut, sollte man gut darauf aufpassen, seine Hautfalten zu trocknen, sonst könnten sich Pilze oder Bakterien in ihnen einnisten. Mit Hitze kommen sie nicht so gut zurecht.

Shar-Pei Shar-Pei - Foto: Zuzule/Shutterstock

Geschichte

Für die Anfänge der Shar-Pei müssen wir bis ins Jahr 200 vor Christus zurück reisen - und zwar ins alte China. Aus dieser Zeit stammen Statuen, die wie Shar-Pei aussehen. Deshalb glaubt man, dass es die Hunderasse da bereits gab.

Trotzdem galt die Hunderasse 1978 laut Guiness Buch der Rekorde als die seltenste Hunderasse der Welt! Etwa um 1950 mussten Hundebesitzer erst sehr hohe Steuern zahlen und kurze Zeit später wurde die Hundezucht verboten. Ohne Matgo Law, der die Tiere in Hongkong (gehört damals noch zu Großbritannien) züchtete, wäre die Rasse verloren gegangen. Nach seinem besorgten Aufruf in einer Hundezeitschrift im Jahr 1973, wurden ausreichend Shar-Pei in die USA gebracht, rechtzeitig bevor Hongkong wieder 1997 wieder zu China gehörte.

Woher kommt der Name?

Shar-Pei ist chinesisch und bedeutet Sandhaut, weil das Fell der Hunde so aussieht und sich ein wenig so anfühlt wie Sandpapier.

Schon gewusst?

Shar-Pei schnarchen häufig.

Ähnliche Hunderassen

Shar-Pei Shar-Pei - Foto: Istvan Csak/Shutterstock

Zurück zu Schnauzer | Weiter zu Shiba-Inu