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Deutsche Dogge

Steckbrief Deutsche Dogge

Größe 72-86 cm
Gewicht 45-91 kg
Herkunft Deutschland
Farbe gelb-gestromt, schwarz-gefleckt, blau
Lebensdauer 7-10 Jahre
Geeignet als Familienhund, Begleithund, Wachhund
Charakter stark, liebevoll, ausgeglichen, ruhig, entspannt
Auslauf
Sabbern
Haaren
Fellpflege

Deutsche Dogge Foto: Eric Gevaert/Shutterstock

Beschreibung der Hunderasse Deutsche Dogge

So groß wie die Dogge ist, so groß ist auch ihre Liebe zu den Menschen. Sie kuschelt gerne und nimmt sich selbst eher als niedlicher, kleiner Schoßhund wahr. Ihre Größe ist ihr dabei überhaupt nicht bewusst (oder sie ihr einfach egal?). Auf viele, die sich mit Hunden nicht auskennen, können die „sanften Riesen“ daher durchaus Furcht einflößend wirken. Der Hund im XXL-Format ist sanftmütig, sehr anhänglich und gehorcht aufs Wort.

Erziehung und Training Deutsche Dogge

Trotzdem braucht er - wie jeder Hund - Training. Bei der Deutschen Dogge ist das besonders wichtig, denn ein so großer, schwerer Hund ist im Zweifel nicht so einfach zurückzuhalten, wie ein Chihuahua. Zum Glück ist sie aber nicht ungestüm und meistens sehr entspannt und ausgeglichen. Außerdem lässt sie sich gerne und bereitwillig trainieren.

Deutsche Doggen haben Spaß an Agility, aber zu viel Training tut insbesondere den Welpen überhaupt nicht gut. Ihre Gelenke werden dabei zu stark belastet und das führt oft dazu, dass sie später, als ausgewachsene Hunde, Schmerzen haben, wenn sie sich bewegen.

Deutsche Dogge Foto: David Pegzlz/Shutterstock

Vorteile und Nachteile der Deutschen Dogge

Vorteile

  • brauchen nicht viel Auslauf
  • trotz ihrer Größe sehr umgänglich
  • einfache Fellpflege
  • freundlich zu fremden Menschen
  • verstehen sich mit anderen Hunden

Nachteile

  • kein Anfängerhund
  • benötigen sorgfältige Erziehung
  • nehmen viel Platz ein (Haus/Auto)
  • haaren sehr viel
  • sabbern viel
  • kürzere Lebenserwartung als andere Hunde
  • höhere Futterkosten

Deutsche Dogge Foto: Alexandr/stock.adobe.com

Deutsche Dogge in der Wohnung halten?

Die Deutsche Dogge kommt gut in einer Wohnung zurecht, weil sie ohnehin meistens auf ihrem Platz nahe bei Herrchen liegt. Allerdings sollte es schon eine größere Wohnung sein. Kleine Wohnungen sind nicht geeignet. Mit ihrem großen Körper und ihrem Schwanz würde sie unabsichtlich, aber regelmäßig Dinge umschmeißen.

Gesundheit und Pflege der Deutschen Dogge

Fellfpflege

Das Fell der Deutschen Dogge zu pflegen ist nicht aufwändig, aber sie haart ganz schön viel.

Wie alt wird eine Deutsche Dogge?

Die Deutsche Dogge wird - wie viele andere große Hunde - nicht sehr alt. Ihre Lebensdauer beträgt meistens nur um die 8 Jahre.

Deutsche Dogge Foto: Richard/stock.adobe.com

Aussehen der Deutschen Dogge

Deutsche Doggen gibt es in vielen tollen Farben: beige/gelb, gefleckt/gestromt, blau und schwarz. Außerdem gibt es besondere Fellzeichnungen wie den „Harlekin“ bzw. “Tigerdogge“ (schwarz-weiße Flecken), den „Manteltiger“ (schwarzes Fell bedeckt den Körper wie ein Mantel) und den „Plattenhund! (große schwarze Flecken).

Mischlinge

Die Deutsche Dogge heißt auf Englisch „Great Dane“ (mehr dazu weiter unten). Und weil die Kreuzungen zuerst englische Namen erhielten, taucht Deutsch oder Dogge nicht darin auf. Dieser Hund wird selten mit kleinen, sondern häufig mit großen Hunden gekreuzt. Die Mischlinge nennen sich:

  • Boxdane: mit Boxer
  • Great Bernard: mit Bernhardiner (engl. Saint Bernard)
  • Great Retriever: mit Golden Retriever
  • Great Shepherd: mit Schäferhund (engl. German Shepherd Dog)
  • Labradane: mit Labrador

Deutsche Dogge Foto: everydoghasastory/Shutterstock

Herkunft und Zucht der Deutschen Dogge

Eigentlich wurde die Deutsche Dogge gezüchtet, um bei der Jagd auf Wildschweine zu helfen. Als dann Schusswaffen zur Jagd eingesetzt wurden, brauchte man die Hunde nicht mehr und sie gerieten in Vergessenheit - bis die Deutsche Dogge aus Leidenschaft für besondere Hunderassen wieder vermehrt gezüchtet wurde.

Woher kommt der Name?

Die Bezeichnung Dogge geht auf das englische dog (= Hund) zurück. „Deutsche“ bezeichnet natürlich das Herkunftsland. Auf Englisch heißt der Hund übrigens Great Dane, also eigentlich „Großer Däne“. Das kommt daher, weil der französische Naturforscher George-Louis Leclerc de Buffon die Hunde in Dänemark sah und über sie schrieb. Obwohl die Dänen die Hundrasse eigentlich gar nicht „erfunden“ haben, blieb der Name „hängen“.

Fun Facts

Der größte Hund der Welt

Der größte Hund, der je gelebt hat, war eine Deutsche Dogge. Eigentlich muss man genauer sagen: der „höchste“ Hund der Welt, denn „groß“ könnte ja auch im Grunde „breit“ bedeuten. Die Dogge war ein Rüde und hieß Zeus. Seine Schulterhöhe betrug sagenhafte 111,8 cm. Leider verstarb Zeus 2014 im Alter von 5 Jahren. Die größte weibliche Dogge war die Hündin Morgan mit 98,15 cm. Aber keine Angst: Nicht jede Deutsche Dogge wird so groß wie diese beiden.

Scooby-Doo

Der Hund Scooby-Doo aus der gleichnamigen Zeichentrickserie ist eine Deutsche Dogge.

Ähnliche Hunderassen

Deutsche Dogge Foto: Christian Mueller/Shutterstock

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