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Deutsche Dogge

Steckbrief Deutsche Dogge

Größe 72-86 cm
Gewicht 45-91 kg
Herkunft Deutschland
Farbe gelb-gestromt, schwarz-gefleckt, blau
Lebensdauer 7-10 Jahre
Geeignet als Familienhund, Begleithund, Wachhund
Charakter stark, liebevoll, ausgeglichen, ruhig, entspannt
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

So groß wie die Dogge ist, so groß ist auch ihre Liebe zu den Menschen. Sie kuschelt gerne und nimmt sich selbst eher als niedlicher, kleiner Schoßhund wahr. Ihre Größe ist ihr dabei überhaupt nicht bewusst (oder egal ;)). Der Hund im XXL-Format ist sanftmütig, sehr anhänglich und gehorcht aufs Wort.

Trotzdem braucht er - wie jeder Hund - Training. Bei der Deutschen Dogge ist das besonders wichtig, denn ein so großer, schwerer Hund ist im Zweifel nicht so einfach zurückzuhalten, wie ein Chihuahua. Zum Glück ist sie aber nicht ungestüm und meistens sehr entspannt und ausgeglichen. Außerdem lässt sie sich gerne und bereitwillig trainieren.

Deutsche Dogge Deutsche Dogge - Foto: Eric Gevaert/Shutterstock

Die Deutsche Dogge kommt gut in einer Wohnung zurecht, weil sie ohnehin meistens auf ihrem Platz nahe bei Herrchen liegt. Allerdings sollte es schon eine größere Wohnung sein. Kleine Wohnungen sind nicht geeignet. Mit ihrem großen Körper und ihrem Schwanz würde sie unabsichtlich, aber regelmäßig Dinge umschmeißen.

Jetzt kommen wir zu den Rekorden! Die größte Deutsche Dogge, die je gelebt hat, war Zeus. Er war 111,8 cm groß (Schulterhöhe). Die größte weibliche Dogge war Morgan mit 98,15 cm. Aber keine Angst: Nicht jede Deutsche Dogge wird so groß.

Achtung: Die Deutsche Dogge wird - wie viele andere große Hunde - nicht sehr alt. Ihre Lebensdauer beträgt meistens nur um die 8 Jahre.

Deutsche Dogge Deutsche Dogge - Foto: David Pegzlz/Shutterstock

Aussehen

Deutsche Doggen gibt es in vielen tollen Farben: beige/gelb, gefleckt/gestromt, blau und schwarz. Außerdem gibt es besondere Fellzeichnungen wie den „Harlekin“ bzw. “Tigerdogge“ (schwarz-weiße Flecken), den „Manteltiger“ (schwarzes Fell bedeckt den Körper wie ein Mantel) und den „Plattenhund! (große schwarze Flecken).

Geschichte

Eigentlich wurde die Deutsche Dogge gezüchtet, um bei der Jagd auf Wildschweine zu helfen. Als dann Schusswaffen zur Jagd eingesetzt wurden, brauchte man die Hunde nicht mehr und sie gerieten in Vergessenheit - bis die Deutsche Dogge aus Leidenschaft für besondere Hunderassen wieder vermehrt gezüchtet wurde.

Deutsche Dogge Deutsche Dogge - Foto: everydoghasastory/Shutterstock

Woher kommt der Name?

Die Bezeichnung Dogge geht auf das englische dog (= Hund) zurück. „Deutsche“ bezeichnet natürlich das Herkunftsland.

Auf Englisch heißt der Hund übrigens Great Dane, also eigentlich „Großer Däne“. Das kommt daher, weil der französische Naturforscher George-Louis Leclerc de Buffon die Hunde in Dänemark sah und über sie schrieb. Obwohl die Dänen die Hundrasse eigentlich gar nicht „erfunden“ haben, blieb der Name „hängen“.

Gesundheit und Pflege

Das Fell der Deutschen Dogge zu pflegen ist nicht aufwändig, aber sie haart ganz schön viel.

Schon gewusst?

Der Hund Scooby-Doo aus der gleichnamigen Zeichentrickserie ist eine Deutsche Dogge.

Deutsche Dogge Deutsche Dogge - Foto: Christian Mueller/Shutterstock

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