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Welsh Corgi

Steckbrief Welsh Corgi Pembroke / Welsh Corgi Cardigan

Größe 25-31 cm
Gewicht 10-12 kg
Herkunft Großbritannien
Farben weiß, braun, schwarz; mehrfarbig
Lebensdauer 11-13 Jahre
Geeignet als Familienhund
Charakter intelligent, fröhlich, lebendig, aktiv, flink
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Welsh Corgi Foto: Sergii Mostovyi/stock.adobe.com

Beschreibung der Hunderasse Welsh Corgi

Der Welsh Corgi ist ein fröhlicher, lebendiger und freundlicher Familienhund. Sein Körper ist ebenso aktiv und schnell wie sein Geist, daher braucht er nicht nur entsprechend Auslauf, sondern auch Denkaufgaben. Er ist sehr intelligent.

Charakter und Wesen des Welsh Corgi

Ist der Welsh Corgi ein Anfängerhund?

Welsh Corgis geben gute Wachhunde ab, weil sie bei fremden Menschen (und fremden Hunden/Haustieren) recht misstrauisch sind und anfangen, zu bellen.

Sobald sie die fremden Menschen und Tiere aber kennengelernt haben und wissen, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht, sind sie aber super lieb. Trotzdem gelten sie nicht als Anfängerhund (siehe Abschnitt Erziehung und Training).

Wenn ein Welsh Corgi zu lange allein gelassen wird, neigt er dazu, Dinge zu zerstören. Schließlich sind Hunde Rudeltiere. Vermutlich würden wir Menschen auch anfangen, auszurasten, wenn wir zu lange alleine wären. Denke also bitte dran, dass dein Hund genauso darunter leidet.

Welsh Corgi Foto: Nejron Photo/stock.adobe.com

Vorteile und Nachteile des Welsh Corgi

Vorteile

  • einfache Fellpflege
  • liebt geistige Herausforderungen
  • guter Wachhund

Nachteile

  • kein „Anfänger“-Hund
  • braucht viel Auslauf
  • haart sehr viel
  • neigt zu Übergewicht
  • neigt zum Bellen
  • etwas dickköpfig
  • versteht sich nicht mit fremden Haustieren

Pembroke Welsh Corgi Foto: Chimpinski/Shutterstock

Erziehung und Training der Welpen

Zugegeben, der Welsh Corgi kann manchmal etwas eigenwillig sein. Er ist kein unterwürfiger Hund, sondern gehört zu denen mit dem sprichwörtlich eigenen Kopf! Wenn er ein selbstbewusstes Herrchen hat, ist er absolut gehorsam und treu - und lässt sich auch leicht trainieren.

Sportarten und Aktivitäten

Trickdogging (Tricks lernen), Suchspiele, Schnüffelspiele (Nasenarbeit)

Welsh Corgi Foto: T.Den_Team/stock.adobe.com

Aussehen des Welsh Corgi

Welsh Corgis haben hübsche Fellfarben wie beige, schwarz und braun, schwarz und weiß, rot und zobelfarben. Manchmal haben sie sogar dreifarbiges Fell. Es gibt zwei Arten von Corgis: den Welsh Corgi Pembroke und den Welsh Corgi Cardigan - wobei der Cardigan die ältere Rasse ist.

Sie sehen sich sehr ähnlich, aber wenn man genau hinsieht, kann man sie gut unterscheiden. Die Cardigans haben runde, große Ohren. Pembrokes haben spitz zulaufende, kleinere Ohren. Außerdem haben Pembrokes häufig einen Stummelschwanz.

Gesundheit und Fellpflege des Welsh Corgi

Welsh Corgis haaren recht stark. Am besten wird sein Fell täglich gebürstet, damit die Haare sich in einem kleineren Radius verteilen ;) Da die Hunde wirklich sehr gerne fressen (obwohl - welcher Hund tut das nicht?), sollte man auf sein Gewicht achten. Er neigt schnell zu Übergewicht.

Welsh Corgi Foto: tatomm/stock.adobe.com

Herkunft und Zucht des Welsh Corgi

Der Welsh Corgi hat einen langen Körper und kurze Beine. Man könnte deshalb meinen, er wäre - ähnlich wie der Dackel - für die Jagd auf Dachse bzw. im Dachsbau gezüchtet worden.

Tatsächlich war der Welsh Corgi aber früher ein Hütehund. Und zwar WEIL er so klein ist. Mit seiner Schnauze kann er die Knöchel von Rindern gut erreichen, um sie zu zwicken und dadurch in die richtige Richtung zu lenken. Gleichzeitig gelang es den Rindern nicht so gut, ihn zu treten (wer lässt sich schon freiwillig zwicken).

Wie genau die Welsh Corgis nach Wales kamen oder entstanden sind, ist - wie so oft - nicht eindeutig belegt. Vielleicht gehen sie auf die schwedischen Hütehunde Västgötaspets zurück, die die Wikinger im 9./10. Jahrhunderts möglicherweise nach Wales gebracht haben. Sie könnten auch mit den Flamen (Flandern) nach Wales gelangt sein.

Woher kommt der Name?

„Pembroke“ ist eine Stadt in Wales (England), „Welsh“ heißt auf deutsch „Walisisch“ und „Corgi“ ist walisisch und heißt „Kleiner Hund“. Also quasi „Walisischer kleiner Hund aus Pembroke“.

Fun Facts

Eine walisische Legende erzählt, dass Feen und Elfen die kleinen Corgis nachts als Reittier oder als Zugtier für ihre kleinen Kutschen einsetzen.

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Welche Rassen ähneln dem Welsh Corgi?

Cardigan Welsh Corgi Foto: Liliya Kulianionak/Shutterstock