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Shiba Inu

Steckbrief Shiba Inu

Größe 37-40 cm
Gewicht 8-10 kg
Herkunft Japan
Farbe rot, schwarz, weiß
Lebensdauer 12-15 Jahre
Geeignet als Begleit- und Familienhund
Charakter aufmerksam, selbstsicher, neugierig, treu, starker Wille
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Der Shiba Inu ist ein kleiner, außergewöhnlich hübscher Hund mit einem eleganten, schlanken Körper und einer ganz zauberhaften, warmen Fellfarbe. Er hat ein fröhliches und lebendiges Wesen, ist aber immer ausgeglichen und in sich ruhend, also nie hektisch. Er kommt gut in einer Wohnung zurecht, bellt selten und braucht im Gegensatz zu anderen Hunderassen nicht ständig Aufmerksamkeit von Herrchen. Diese Vorteile bergen auch gewisse Nachteile in sich, denn der Shiba Inu ist aufgrund seiner Unabhängigkeit eben kein Schoßhund, der am liebsten den ganzen Tag verhätschelt wird.

Er ist ausgesprochen selbstbewusst und besitzt einen starken Willen. Über den Shiba Inu sagt man auch scherzhaft: Er kommt nicht her, weil man ihn ruft, sondern weil er gerade Lust dazu hat. Und er hat seine ganz eigene Meinung zu bestimmten Dingen. Er teilt zum Beispiel nicht besonders gerne, sondern fühlt sich am wohlsten, wenn er sein Reich, seine Spielzeuge und sein Futter für sich hat. Er ist aber zu jeder Zeit sehr freundlich, friedlich und höflich. Auch zu anderen Haustieren und fremden Menschen.

Erziehung und Training

Der Shiba Inu ist extrem intelligent, kann aber gleichzeitig sehr dickköpfig und stur sein. Er weiß eben, was er will. Deshalb braucht er ein Herrchen, das sich den „Titel“ als Rudelführer verdient, also jemand, der nicht nachgibt, sondern immer geduldig, aber entschlossen, klar und bestimmt mit ihm umgeht. Dann ist der Shiba Inu nicht schwer zu erziehen und ein sehr umgänglicher, folgsamer Hund.

• Video: Ist ein Shiba Inu der richtige Hund für mich? (öffnet YouTube/neuen Browser-Tab)

Shiba Inu

Aussehen

Der Shiba Inu ist ein flinker, leichter und dennoch muskulöser, starker Hund, der für das Streunen durch dichte, niedrige Wälder wie gemacht ist. Ein besonderes Merkmal ist der gebogene Schwanz. Sein kurzes Oberfell ist gerade und fest. Das weiche, dicke Unterfell schützt ihn vor den kalten Temperaturen in seinem ursprünglichen Lebensraum.

Geschichte und Herkunft

Der Shiba Inu ist eine sehr alte Hunderasse, die schon seit dem Jahr 300 vor Christus existiert. Er stammt aus bergigen Regionen Japans und wurde dort zur Jagd auf kleine Wildtiere und Vögel eingesetzt. Beinahe wäre er jedoch ausgestorben. Im zweiten Weltkrieg wurden viele Hunde bei Bombenangriffen getötet, später fielen viele der Staupe-Krankheit zum Opfer (eine Viruserkrankung). Zum Glück konnte die Rasse gerettet werden, vor allem deshalb, weil einige andere Rassen eingekreuzt wurden. In Japan gehört er neben dem Akita zu den beliebtesten Hunden.

Woher kommt der Name?

„Inu“ heißt auf japanisch „Hund“. Warum er „Shiba“ heißt, ist nicht ganz geklärt. „Shiba“ heißt wörtlich „Buschwald“ und nimmt Bezug auf seinen Lebensraum: leuchtend rote Buschwälder. Der Begriff könnte auch für „klein“ stehen; eine alte Bedeutung des Schriftzeichens „Shiba“. Oder er kommt von „shiba-aka“ (ein bräunlicher Rot-Ton), der die Farbe seines Fells bezeichnet.

Shiba Inu macht Sitz Shiba Inu macht Sitz - Foto: supercat/Shutterstock

Gesundheit und Pflege

Der Shiba Inu ist ein rundum gesunder, robuster Hund. Wichtig sind vor allem viel Auslauf und regelmäßiges Bürsten – mindestens einmal die Woche. Achtung: Er haart zweimal im Jahr extrem stark: im Frühling und im Herbst.

Rassetypische Krankheiten

  • Augenerkrankungen (z. B. grüner und grauer Star)
  • Patellaluxation (Kniegelenkverletzung)
  • Hüftdysplasie (Fehlentwicklung des Hüftgelenks)

Beachte: Nicht jeder Hund leidet zwangsweise unter diesen Erkrankungen.

Schon gewusst?

Der rote Shiba Inu wird oft mit einem Fuchs verwechselt. Seine Fellfarbe, aber auch sein Gesicht, die Ohren und die Beine sehen ihm sehr ähnlich.

Rennender Shiba Inu Rennender Shiba Inu - Foto: otsphoto/Shutterstock

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