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Hunde, die wenig Fellpflege brauchen

Waschen, legen, kämmen. Fertig? Das wünschen sich verständlicherweise viele Hundebesitzer. Hunderassen wie Beagle, Bulldogge, Chihuahua und Deutsche Dogge sind aber sehr unkompliziert und einfach in der Fellpflege. Eine komplette Liste mit Bild findest du in diesem Artikel.

Gepflegtes, gesundes Fell

Ein gesundes Fell glänzt im Licht, fühlt sich geschmeidig, sieht gut aus, ist gleichmäßig und es riecht gut. Die richtige Fellpflege spielt eine ebenso entscheidende Rolle wie eine ausgewogene, auf den Hund abgestimmte Ernährung.

Ungepflegtes, ungesundes Fell

Klare Anzeichen für ein mangelnde Pflege ist trockenes, sprödes, fettiges oder staubiges Fell, jede Menge lose Haare und kahle Stellen. Außerdem riecht es oft unangenehm, weil sich Bakterien darin vermehren. Wenn das Fell trotz guter Pflege so aussieht, kann auch schlechte Ernährung oder eine Krankheit der Grund sein.

Fell bürsten

Auch bei „unkomplizierten“ Hunden reicht es nicht, einmal kurz über den Rücken und halbherzig die Beine zu bürsten oder zu kämmen. Ein Hund hat am gesamten Körper Fell (Überraschung ;)). Der Bauch, die Armhöhlen, der Schwanz, die Ohren, der Nacken und das Gesicht gehören also dazu. Bei einigen Hunden muss das Fell auch hin und wieder getrimmt (gestutzt/geschoren) werden, z. B. bei Pudeln.

Hund baden

Außerdem gehört zur Fellpflege, den Hund in regelmäßigen Abständen zu baden, um den Schmutz von draußen zu entfernen - sonst bilden sich Bakterien im Fell, was nicht nur einen unangenehmen „Hundegeruch“ zur Folge hat. Dadurch können auch Hautkrankheiten entstehen.

Shiba Inu - Fellpflege Shiba Inu - Fellpflege - Foto: Pavels Rumme/Shutterstock

Nägel trimmen

Wer sich beim Nägel trimmen unsicher fühlt, sollte es sich von einem Hundetrainer erklären lassen - oder mit seinen Hund besser in einen Hundesalon gehen. Schöner ist es natürlich, wenn dein Hund so viel Vertrauen zu dir hat und sich bei dir so wohl fühlt, dass du ihm die Nägel schneiden kannst.

Langes vs. kurzes Fell

Langes Fell verfilzt schneller als kurzes Fell. Man bürstet es vorsichtig, aber gründlich mit einer speziellen Langhaarbürste und einem Kamm aus Metall. Vor allem, BEVOR man den Hund baden möchte. Warum? Die Haare - und zwar auch die losen - quellen im Wasser auf und verfangen und verheddern sich schnell. Da man den Hund nach dem Baden ebenfalls bürsten muss, ziepen diese losen Haare und tun weh. Keine schöne Erfahrung für den Hund! Und je unangenehmer das Baden in Erinnerung bleibt, desto schwieriger wird es mit der Zeit, den Hund freiwillig in eine Badewanne zu bekommen.

Kurzes Fell macht weniger Arbeit als langes Fell. Lose Haare werden mit einer Kurzhaarbürste und/oder einem Hundestriegel aus Gummi entfernt. Der Striegel hat weiche Noppen, was für den Hund gleichzeitig eine tolle Massage bedeutet, selbst für diejenigen mit empfindlicher Haut. Kurzes Fell ist wesentlich schneller und einfacher zu pflegen. Auch das Baden nimmt deutlich weniger Zeit in Anspruch. Beim Putzen sieht das schon wieder anders aus: Manche Hunde haaren sehr stark, obwohl sie ein kurzes Fell besitzen. Die gesparte Zeit geht für Staubsaugen und Boden wischen drauf.

Im Welpenalter trainieren

Egal, wie pflegeleicht das Fell eines Hundes ist: Er sollte sich bereits früh daran gewöhnen, dass eine Bürste sein Fell berührt. Sonst setzt er sich später aus Unsicherheit und Angst dagegen zur Wehr.

Wir haben auch einen Artikel über Hunde, die viel Fellpflege brauchen. Darin geben wir dir auch hilfreiche Tipps für die Pflege von Hundeohren und Hunden mit Doppelfell.

Hunde, die wenig Fellpflege brauchen: