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Neufundländer

Steckbrief Neufundländer

Größe 66-71 cm
Gewicht 50-68 kg
Herkunft Kanada
Farbe schwarz, weiß-schwarz, braun
Lebensdauer 8-10 Jahre
Geeignet als Familienhund
Charakter sanftmütig, intelligent, freundlich, treu, entspannt
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Der Neufundländer ist sanft, gutmütig, friedlich, höflich, ausgeglichen, geduldig, herzig und anhänglich. Er ist wie großer, knuffiger Teddybär und von allen Hunden am besten für Kinder geeignet. Auch mit anderen Hunden und Haustieren (auch Katzen) versteht er sich gut. Wenn er glaubt, dass sein „Rudel“ in Gefahr ist, zeigt sich sein großer Beschützerinstinkt.

Obwohl der Neufundländer riesengroß ist, möchte er gerne ganz nah bei dir sein. Das heißt, dass er sich auch mal auf deine Füße setzt, sich mit seinem Gewicht an deine Beine kuschelt und sich dagegen lehnt oder versucht, auf deinem Schoß zu sitzen.

Damit er als erwachsender Hund gut zu händeln ist, braucht er im Welpenalter unbedingt Kontakt mit anderen Menschen und Tieren und sollte Erfahrungen mit unterschiedlichen Geräuschen und Situationen sammeln.

Neufundländer Neufundländer - Foto: Pandas/Shutterstock

Neufundländer bewegen sich langsam, aber gerne und wollen nicht unbedingt lange Strecken laufen. Dafür schwimmen sie leidenschaftlich gern. Ihr Fell gilt als „wasserdicht“ und zwischen ihren Zehen haben sie sogar Schwimmhäute.

Da der Neufundländer sehr intelligent ist und gehorsam, ist es ein Leichtes, ihn zu erziehen. Auch wenn Agility nicht ganz „sein Ding“ ist, können ihm Hundesportarten wie Obedience (Gehorsamkeitsübungen), Tracking (Nasenarbeit) und Carting (Wagenziehen) viel Spaß machen.

Im Englischen hat er den Spitznamen Newf (gesprochen Njuhf) oder Newfie (gesprochen Njufieh).

Neufundlänger sind großartige Rettungshunde. Sie erkennen blitzschnell, ob sich ein Mensch in Not befindet und kommen sofort zur Hilfe. Es gibt sogar Berichte über Neufundländer, die Menschen aus dem Wasser gerettet haben, ohne dafür eine Ausbildung gehabt zu haben. Es scheint ihnen einfach angeboren zu sein.

Der Neufundländer „Jack the Black vom Muehlrad“ von Hans-Joachim Brueckmann hat einen Rekord aufgestellt: „Schnellste Rettung eines Menschen aus dem Wasser von einem Hund über eine Distanz von 25 m“ (Kaarster See, Nordrhein-Westfalen). Das gelang ihm in 1 Minute und 36,812 Sekunden.

Was sind die „downsides“ (engl. für Nachteile)? Neufundländer haaren und sabbern viel. Und wenn sie mal aufgeregt herum springen, kann dabei schon mal etwas kaputt gehen. Daher brauchen sie auch viel Platz. Obwohl sie so entspannt sind, leiden sie schrecklich, wenn sie alleine gelassen werden. Dann fangen sie an, Dinge zu zerstören.

Neufundländer Neufundländer - Foto: Andrey_Khusnutdionov/Shutterstock

Aussehen

Neufundländer haben ein langes, weiches, kuscheliges Fell. Sie sind entweder schwarz, weiß-schwarz oder braun.

Geschichte

Neufundländer haben früher geholfen, Fischernetze aus dem Wasser zu ziehen, aber auch kleine Karren zu ziehen, die z. B. mit Holz beladen waren. Sie stammen von der kanadischen Ostküste, genauer gesagt von der Insel Neufundland.

Aus der selben „Ecke“ kommt übrigens der Labrador Retriever. Er stammt von der kanadischen Halbinsel Labrador.

Es heißt, Neufundländer wären eine Kreuzung zwischen dem Tibetmastiff* aus dem Himalaya (Hochgebirge in Indien) und dem schwarzen Wolf in Nordamerika. Einer anderen Theorie nach, haben die Wikinger Hunde in Kanada zurückgelassen, die sich dann mit Wölfen paarten. Vielleicht waren sie aber auch eine Kreuzung aus Portugiesischem Wasserhund, dem europäischen Mastiff und dem Mastín del Pirineo aus den Pyrenäen (Bergkette zwischen Spanien und Frankreich).

* Auch Tibetanische Dogge bzw. Tibetdogge genannt.

Neufundländer Neufundländer - Foto: Liliya Kulianionak/Shutterstock

Woher kommt der Name?

Das ist einfach: Der Neufundländer stammt von der Insel Neufundland in Kanada.

Gesundheit und Pflege

Das Fell des Neufundländers sollte zwei- bis dreimal die Woche gebürstet werden. Weil er so groß ist, ist es eine echte Aufgabe ihn zu baden. Meist reicht es aber alle ein bis zwei Monate.

Schon gewusst?

Wenn ein Neufundländer schwimmt, paddelt er nicht wie die meisten anderen Hunde. Seine Bewegungen sehen eher nach Brustschwimmen aus.

Neufundländer Neufundländer - Foto: Utekhina Anna/Shutterstock

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