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Hunde, die sich für die Wohnung eignen

Welche Rassen kann man in einer kleinen Wohnung halten? Geht das überhaupt? Ja, das funktioniert! Nicht jeder hat ein großes Haus oder einen großen Garten. Eine kleine Wohnung heißt nicht, dass man keinen Hund haben kann, denn zum Glück gibt es so genannte „Wohnungshunde“, also Hunderassen, die sich mit wenig Platz gut zurecht kommen. Die Vierbeiner sollten vor allem wenig bellen und ruhig sein, wenig Auslauf benötigen, wenig haaren und insgesamt sehr pflegeleicht sein. Ideal sind zum Beispiel Dackel, Französische Bulldogge, Chihuahua und Havaneser. Eine ausführliche Liste (mit Bild) findest du am Ende des Artikels.

Welche Hunde eignen sich für die Haltung in der Wohnung?
  • Hunde, die wenig(er) Auslauf und Bewegung brauchen
  • Hunde mit ausgeglichenem Temperament
  • Hunde mit einem niedrigen Energielevel
  • Hunde, die nicht zum Bellen neigen
  • Hunde, die freundlich und höflich sind

Golden Retriever Golden Retriever - Foto: Pressmaster/Shutterstock

Großer Hund = viel Platzbedarf?

Oft heißt es: ein kleiner Hund kann in einer kleinen Wohnung gehalten werden und ein großer Hund braucht eine große Wohnung oder Haus (mit Garten). Die Größe sagt aber nichts über das Wesen und die Bedürfnisse eines Hundes aus.

Es stimmt, dass sich die meisten Hunde 16-20 Stunden am Tag ausruhen, Nickerchen machen und sich entspannen. Aber es gibt kleine Hunde, die am liebsten den ganzen Tag herumrennen und toben würden. Andererseits sind da große Hunde, die gerne auf ihrer Decke im Wohnzimmer liegen, um ganz gemütlich zu dösen. Grundsätzlich sind daher Hunde mit weniger Energie und einem eher entspannten, ruhigeren Temperament besser geeignet.

Auslauf muss in jedem Fall sein

Ob ein Hund in einer Wohnung glücklich ist, kommt nicht immer auf die Wohnungsgröße an. Das wichtigste ist, dass er seinem Bedarf entsprechend genügend Auslauf und Bewegung bekommt.

Vor allem Hunde, die für lange, ausdauernde Aktivitäten gezüchtet wurden, sind schwieriger zufrieden zu stellen. Dazu zählen insbesondere Schäfer- und Treibhunde. Auch Irish Setter, Border Collies, Golden Retriever, Labrador Retriever haben viel Energie. Sie brauchen jeden Tag sehr, sehr viel Auslauf. Wenn sie diesen erhalten, können auch sie in einer kleineren Wohnung glücklich werden. Jedoch ist das durchaus eine Aufgabe und weniger zu empfehlen.

Letztlich wollen sich aber auch ruhige, kleine Hunde gerne „die Beine vertreten“ und frische Luft sowie die Markierungen anderer Hunde schnuppern, um sich „über die Neuigkeiten des Tages zu informieren“.

Beispiel Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge scheint auf den ersten Blick nicht die beste Rasse für die Haltung in der Wohnung zu sein. Sie wird bis zu 50-80 kg schwer und über 70 cm groß, braucht allerdings wesentlich weniger Raum als gedacht. Sie ist von Natur ruhig und genießt es, auf ihrem Platz zu faulenzen.

Worauf sollte man bei der Wohnungseinrichtung achten?

Hundebesitzer, insbesondere Anfänger, sollten darauf achten, dass die Wohnung nicht mit zu vielen Sachen voll zustellen. Was verstaut werden kann, sollte auch verstaut werden. Je weniger am Boden steht, desto besser. So hat der Hund den größtmöglichen Platz, um sich frei zu bewegen.

Hundehaltung in der Mietwohnung

Wer in einer Mietwohnung lebt, sollte sich auch darüber Gedanken machen, dass große Hunde bei Vermietern oft nicht gerne gesehen sind, weil die Wohnung beschädigt und Nachbarn beeinträchtigt werden könnten. Ob die Hundehaltung gestattet ist oder nicht, legt der Vermieter im Mietvertrag fest und es ist nicht immer einfach, eine Wohnung zu finden, in der ein großer Hund erlaubt ist. Das könnte auch bei einem Umzug, also Wohnungswechsel, ein Problem werden.

Die Nachbarn

Sicher ist es auch eine Erziehungssache, aber ein Hund, der in einem mehrstöckigen Wohnhaus in der Stadt lebt, sollte besonders freundlich und höflich sein. Das erleichtert das Zusammenleben mit den Nachbarn, die man ja doch häufiger mal trifft. Es ist deutlich angenehmer, wenn das Treffen mit einem Hund ohne Gebell, Anspringen und/oder Anknurren verläuft. Insbesondere, wenn man sich im Aufzug trifft.

Hunde, die sich für die Wohnung eignen: