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Sibirischer Husky

Steckbrief Sibirischer Husky

Größe 50-60 cm
Gewicht 15-28 kg
Herkunft Frankreich, Belgien
Farbe weiß mit Flecken; mehrfarbig
Lebensdauer 12-15 Jahre
Geeignet als Familienhund
Charakter abenteuerlustig, aufmerksam, unabhängig, gesellig, eigenwillig
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Huskys haben wunderschöne Augen und ein hübsches, dickes Fell mit vielen spannenden Zeichnungen. Sie sind überaus freundliche, aufgeschlossene und gehorsame Hunde, aber ihre Training erfordert viel Geschick und Erfahrung.

Sie testen auch gerne mal ihre Grenzen aus, deshalb ist es wichtig, nicht nachzugeben, sondern ruhig und bestimmt deutlich zu machen, wer „Rudelführer“ ist. Das erfordert viel Disziplin! Huskys sind also eher was für erfahrene Hundebesitzer.

Huskys lieben es, lange und weit zu laufen. Außerdem graben sie gerne und zudem sehr neugierig. Eine gefährliche Kombination ;) Deshalb sind sie auch als „Ausbruchskünstler“ berühmt-berüchtigt. Es scheint fast so, als könnten sie - wie der große Entfesselungs- und Zauberkünstler Harry Houdini - überall entwischen.

Das klingt erst einmal lustig, aber es gibt zu viele Straßen und zu viele Autos - also sollte man gut auf nicht gesicherte Türen achten und Zäune auf Lücken kontrollieren.

Sibirischer Husky Sibirischer Husky - Foto: Nata Sdobnikova/Shutterstock

Weil sie durch ihr warmes Fell auch mit kälteren Temperaturen zurecht kommen, setzten sie die Eskimo als Schlittenhunde ein. Wie groß ihre körperliche und geistige Ausdauer ist, beweist die folgende heldenhafte Geschichte.

1925 brach in einer Stadt im Nordwesten Alaskas Diphtherie aus - eine ansteckende, lebensgefährliche Infektionskrankheit. Die Stadt war eingeschneit, so dass nur Hundeschlitten eine Chance hatten, sie zu erreichen. Innerhalb von knapp 6 Tagen legten verschiedene Hundeschlitten-Staffeln 1085 km zurück, um das lebensrettende Serum in die Stadt zu bringen. Bei -46 bis - 65 Grad Celsius!

• Video: Ist ein Husky der richtige Hund für mich? (öffnet YouTube/neuen Browser-Tab)

Husky

Zusätzlich hatten sie auch noch mit starkem Wind und Schneefall zu kämpfen, weshalb Hund und Mensch kaum etwas sehen konnten.

Husky Balto, der Leithund auf dem letzten Streckenabschnitt, wurde dadurch besonders berühmt. Aber auch auf der schwierigsten und längsten Strecke (146 km am Stück) war ein Husky der Leithund. Ohne den außergewöhnlichen Orientierungs- und Geruchssinn von Togo hätte der Schlittenhundeführer nie das Etappenziel erreicht.

Sibirischer Husky rennt durch den Schnee Sibirischer Husky rennt durch den Schnee - Foto: Natalia Fedosova/Shutterstock

Aussehen

Nicht alle Huskys haben blaue Augen. Sie können auch braune Augen haben - oder ein blaues und ein braunes! Meist haben sie an den Pfoten, den Beinen, im Gesicht und an der Schwanzspitze weißes Fell.

Am häufigsten ist eine Kombination aus schwarz und weiß, aber auch rot und weiß, grau und weiß gibt es. Am spannendsten sind die vielfältigen Zeichnungen im Gesicht - jeder Husky sieht wirklich einzigartig aus!

Geschichte

Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die Huskys von Sibirien nach Alaska.

Sibirischer Husky im Schnee Sibirischer Husky im Schnee - Foto: Didkovska Ilona/Shutterstock

Woher kommt der Name?

Es wird vermutet, dass sein Name ursprünglich Esky lautete, quasi als Spitzname für die Hunde der Eskimos. Daraus wurde irgendwann Husky.

Gesundheit und Pflege

Zweimal im Jahr verlieren Huskys beim Fellwechsel besonders viele Haare. Ansonsten bewegen sich sich allerdings im Mittelfeld. Sein Fell sollte mindestens einmal in der Woche gut gebürstet werden.

Schon gewusst?

Huskys bellen kaum. Dafür heulen sie gerne. Das sollte man wissen!

Sibirischer Husky Sibirischer Husky - Foto: Andrey Kuzmin/Shutterstock

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