ANZEIGE

Hunde, die wenig Auslauf brauchen

Du faulenzt gerne auf dem Sofa und wünscht dir deshalb einen Hund, der seinen Tag ebenso entspannt mag wie du? „Sofa-Kartoffeln“ (deutsch für die berühmte „Couch Potato“) gibt es auch unter Hunden.

Zum Beispiel die Französische Bulldogge, Chihuahuas und Malteser. Obwohl die meisten Hunde viel Auslauf brauchen, rennt eben nicht jeder gerne täglich mehrere Stunden durch Wald und Wiese. Die meisten Hunde brauchen viel Auslauf. Welche Rassen am wenigsten Auslauf benötigen, erfährst du in der Liste (mit Bild) unter diesem Artikel.

Welche Hunde brauchen wenig Auslauf?

Es gibt Rassen, denen ein gemütlicher Spaziergang um den Block reicht. Hierbei können sie in aller Ruhe die „Neuigkeiten“ des Tages erschnuppern. Hierzu gehört z. B. die Französische Bulldogge oder der Chihuahua.

Andere Hunde brauchen täglich mindestens ein bis zwei Stunden Auslauf. Besonders diejenigen Rassen, die dafür gezüchtet wurden, z. B. Hüte- und Jagdhunde. Davon abgesehen  hat jeder Hund einen bestimmten Charakter und Temperament. Nicht immer ist daher die Rasse allein ausschlaggebend, wie viel und wie gerne das Tier läuft.

Malteser - Gassi Malteser - Gassi - Foto: Nemar74/Shutterstock

Brauchen alte Hunde weniger Auslauf?

Junge Hunde sind manchmal kaum zu bremsen. Sie flitzen durch die ganze Wohnung und tollen im Park wild herum. Je älter aber ein Hund wird, desto „gemütlicher“ wird er in der Regel. Während ein junger Jack Russell gerne mindestens zwei Stunden am Tag läuft, reicht einem älteren oft eine gute halbe Stunde.

Brauchen kleine Hunde weniger Auslauf?

Kleiner Hund, wenig Zeitaufwand. Großer Hund, viel Zeitaufwand. Stimmt das? Jein. Es kommt nicht immer auf die Größe an. Es gibt große Vierbeiner, die zur „faulen Sorte“ gehören und kleine Hunde, die voller Energie sind.

Übergewicht durch Mangel an Bewegung

Hunde, die nicht genug Bewegung bekommen, werden schnell dick. Außerdem versuchen sie, ihre überschüssige Energie beim Bellen, Kauen und Graben loszuwerden. Genau das lässt viele Hundebesitzer glauben, ihr Hund sei unartig, dabei erkennen sie nur die Ursache dafür nicht.

Das Gewicht seines Hundes sollte man immer im Auge behalten - insbesondere, wenn er zur langsameren Sorte gehört. Ein paar Leckerli zu viel können schon den Unterschied zwischen normal und dick ausmachen. Übergewicht ist zwar meistens offensichtlich, aber je früher man es feststellt, desto besser. So erkennst du, ob dein Hund Über- oder Untergewicht hat: Sieh deinen Hund von der Seite und von oben an. Streiche mit deinen Fingern über den Rücken deines Hundes. Er hat Übergewicht, wenn du folgendes bemerkst:

  • Rippen und Rückenwirbel sind nicht zu sehen und kaum zu ertasten.
  • Über Rippen, Rückenwirbeln, Bauch, Beine und Brustkasten befinden sich dicke Fettpolster.
  • Betrachtet man den Hund von oben, ist die Taille nur schwer zu erkennen.

Zu viel Gewicht kann ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen und das Leben des Hundes deutlich verkürzen - und zwar bis zu 2,5 Jahren. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie (1994-2015) der University of Liverpool und WALTHAM mit über 50.000 Hunden.

Achtung: Auslauf ist nicht alles

Selbst wenn ein Hund ein ruhiges Wesen hat, kaum Drang hat, Energie abzubauen, und daher wenig Auslauf braucht: Training sollte unabhängig davon stattfinden. Die geistige Beschäftigung mit Intelligenzspielzeug oder das Erlernen von Tricks hält den Hund auch im Kopf fit und macht ihn ausgeglichen.

Hunde, die wenig Auslauf brauchen: