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Havaneser

Steckbrief Havaneser

Größe 21-29 cm
Gewicht 3-7 kg
Herkunft Kuba
Farbe weiß, braun, rot, grau, falb, schwarz; mehrfarbig
Lebensdauer 12-14 Jahre
Geeignet als Familienhund
Charakter sonniges Gemüt, sanftmütig, anhänglich, neugierig, ständig beschäftigt
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Der Havaneser liebt alle Lebewesen um ihn herum, seine Menschen, fremde Menschen, Kinder, andere Hunde und Haustiere (auch Katzen!).

Seine Liebe ist so groß, dass er seinen Zweibeinern auf Schritt und Tritt folgt und an ihnen hängt wie eine Tube Klebstoff oder ein Klettverschluss. Er fühlt sich am wohlsten, wenn er im Mittelpunkt steht. Trotzdem ist er ein sehr umgänglicher, fröhlicher Hund, der mit seinen Mätzchen alle um ihn herum zum Lachen bringt.

Süßer Havaneser Süßer Havaneser - Foto: Florida Chuck/Shutterstock

Obwohl er klein ist, ist der Havaneser kein Schoßhund. Er hat so viel Energie wie ein großer Hund und braucht daher ebenso viel Bewegung. Havaneser haben übrigens einen besonders leichtfüßigen, federnden Gang. Wenn sie „galoppieren“ sehen sie immer ein wenig aus wie ein hüpfendes Kaninchen. Das sieht ziemlich süß aus.

Trotzdem ist der Hund nicht immer aktiv, sondern genießt es auch, gemütlich mit Herrchen auf dem Sofa zu entspannen.

Havaneser sind übrigens nicht nur beliebte Familienhunde, sondern können auch zu Therapiehunden ausgebildet werden oder Hundesportarten wie Agility oder Obedience erlernen.

Achtung: Dass der Havaneser am liebsten die ganze Zeit mit seinen Menschen zusammen ist, ist auch gleichzeitig ein Nachteil. Und zwar dann, wenn man ihn mal alleine lassen muss. Er leidet dann regelrecht unter Angstzuständen.

Havaneser mit Ball Havaneser mit Ball - Foto: Dorottya Mathe/Shutterstock

Aussehen

Die besonderen Merkmale des kleinen Havaneser sind seine ausdrucksstarke Augen und sein absolut bezauberndes, langes und gleichzeitig luftig-leichtes und seidiges Fell. Es sieht sehr warm aus, dient ihm aber tatsächlich als Sonnenschutz.

Übrigens: Wenn man sich nicht ganz sicher ist, wie man einen Havaneser von einem Malteser, Bologneser oder Bichon Frisé unterscheidet: Während die anderen genannten Hunde ausschließlich weißes Fell haben, können Havaneser auch ein braunes, rotes, graues oder mehrfarbiges Fell haben.

Geschichte

Nichts genaues weiß man nicht. Aber es wird vermutet, dass der Bichon Tenerife über die kanarischen Inseln (genauer gesagt Teneriffa) nach Europa und dann nach Kuba kam.

Dort entwickelte sich aus dem Hund der Blanquito de la Habana, was auf Deutsch „kleiner weißer Hund aus Havanna“ heißt. Es wird angenommen, dass der Blanquito mit anderen Rassen gekreuzt wurde, woraus letztlich der Havaneser entstand.

Havaneser mit Halstuch Havaneser mit Halstuch - Foto: Bildagentur Zoonar GmbH/Shutterstock

Woher kommt der Name?

Der Havaneser ist nach Havanna benannt, der Hauptstadt der karibischen Insel Kuba.

Gesundheit und Pflege

Havaneser haben langes Fell, das täglich gebürstet werden muss, damit es nicht verfilzt. Außerdem muss er häufig gebadet werden. Viele Besitzer lassen das Fell regelmäßig bei einem Hundefriseur kürzen, damit es sich leichter pflegen lässt.

Schon gewusst?

Havaneser lieben Papier. Am besten nichts herumliegen lassen und das Klopapier irgendwo einschließen ;)

Havaneser Havaneser - Foto: Dorottya Mathe/Shutterstock

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