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Malteser

Steckbrief Malteser

Größe 20-25 cm
Gewicht 1,8-3,6 kg
Herkunft Malta
Farbe weiß
Lebensdauer 12-14 Jahre
Geeignet als Begleit-, Therapie- und Familienhund
Charakter lebendig, treu, mutig, selbstbewusst
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Der Malteser ist ein ausgesprochen fröhlicher, verspielter und süßer Wonneproppen. Er genießt sein Leben als Schoßhund, der umsorgt und bewundert wird. Er ist liebevoll, sanftmütig und kann sich für alles um ihn herum begeistern. Er hat aber auch eine andere, wilde Seite. Er steckt voller Energie, liebt es zu rennen, ist mutig, selbstbewusst und hat keine Angst vor großen Hunden. Ihn die ganze Zeit zu verhätscheln tut ihm deshalb gar nicht gut und erzeugt nur Stress und Unzufriedenheit bei der Hunderasse.

Erziehung und Training

Viele denken: „Ach, so ein niedlicher Hund! Der ist so klein und süß, den braucht man nicht erziehen.“ Falsch gedacht! Der Malteser ist sehr intelligent, aber wenn er als Welpe nicht mit anderen Hunden spielt und tobt, wird er scheu und misstrauisch, nicht selten sogar angriffslustig. Außerdem neigt er zum Bellen, was Herrchen nicht akzeptieren, sondern schon früh korrigieren sollte. Sobald es zur Gewohnheit geworden ist, lässt es sich kaum noch abtrainieren.

Vorteile

  • für Anfänger geeignet
  • haart sehr wenig
  • möglicherweise für Allergiker geeignet
  • geht aufs Katzenklo
  • benötigt wenig Auslauf

Nachteile

  • neigt zum Bellen
  • Fellpflege macht viel Arbeit
  • dickköpfig
  • großer Beschützerinstinkt
  • mag kein nasskaltes Wetter

• Video: Ist ein Malteser der richtige Hund für mich? (öffnet Video bei YouTube)

Malteser

Beschützerinstinkt

Der Malteser hat einen großen Beschützerinstinkt. Das ist toll, denn er gibt sofort Laut, wenn er etwas Verdächtiges hört oder einen Fremden sieht. Aber aufgepasst: Das kann auch zu einem Problem werden, wenn er auch gute Freunde, Bekannte oder harmlose Spaziergänger als Bedrohung betrachtet. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass er bereits im Welpenalter viele Menschen kennenlernt. Viele Hundebesitzer unterschätzen diesen Punkt total und sind dann sehr verzweifelt, weil niemand mehr zu Besuch kommen kann und Gassi gehen ein Spießrutenlauf wird.

Hunderasse für Allergiker (?)

Malteser haben keine Unterwolle und haaren kaum. Daher eignen sie sich mit etwas Glück für Tierhaarallergiker. Wohlgemerkt: „mit etwas Glück“. Auch wenn er kaum haart, verliert er ja doch zumindest ein paar Haare und an diesen klebt z. B. Speichel, der Allergikern Probleme verursachen kann.

Malteser auf dem Sofa Malteser auf dem Sofa - Foto: Alzbeta/Shutterstock

Aussehen

Der Malteser sieht aus wie ein niedliches Fellknäuel - insbesondere, wenn das Fell gerade etwas länger ist. Sein seidiges, weißes Fell kann fast bodenlang werden. Er ist ein sehr kleiner, kompakter Hund mit einem eher quadratischen Körper. Seine Bewegungen sind sehr weich, beschwingt und flüssig. Wenn er trabt, sieht es daher fast so aus, als würde er über den Boden gleiten.

Gesundheit und Fellpflege

Malteser sind in der Regel gesunde, robuste Hunde. Wenn sie Übergewicht haben, kann es zu Problemen mit den Knien kommen. Außerdem sollte man regelmäßig die Augen kontrollieren, die durch das lange Fell manchmal gereizt sein können.

Malteser beim Gassi gehen Malteser beim Gassi gehen - Foto: Kimrawicz/Shutterstock

Geschichte und Herkunft

Der Malteser ist eine der ältesten Zwerghunderassen. Seine Herkunft ist nicht ganz geklärt. Es heißt, er wurde von phönizischen Kaufleuten und Seefahrern etwa 1500 Jahre vor Christus auf Malta entdeckt. Andere Quellen nennen die kroatische Insel Mljet oder die sizilianische Stadt Melita als Herkunftsort. Fakt ist: Vom Mittelmeerraum eroberte die charmante Hunderasse in kürzester Zeit ganz Europa und wurde vor allem von wohlhabenden Frauen als Schoßhund geschätzt.

Woher kommt der Name?

Auch wenn der Malteser von der Insel Malta stammt, leitet sich sein Name vermutlich eher von „málat“ ab. Das Wort steht für Hafen und Zuflucht. In der Tat lebte der Malteser meist in Hafengebieten und „kümmerte“ sich um Ratten und Mäuse, die dort oft eine Plage waren.

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Malteser Malteser - Foto: Mary Rice/Shutterstock

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