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Hunde, die wenig sabbern

Die gute Nachricht ist: Die wenigsten Hunde sabbern ungewöhnlich viel. Zum Glück! Denn Sabber und Geifer ist einfach nicht jedermanns Sache. Wenn er die Kleidung beschmutzt oder an Armen oder Beinen klebt, ist das mindestens gewöhnungsbedürftig. Aber auch auf dem Boden, dem Sofa, der Kleidung und im Auto ist Sabber nicht unbedingt beliebt.

Wenn du auf der Suche nach einer Hunderasse bist, die wenig sabbert, bist du hier richtig. Hierzu gehören zum Beispiel Dackel, Bichon Frisé, Havaneser und Pembroke Welsh Corgi. Eine Liste der Hunde, die nicht sabbern (mit Bild) findest du am Ende des Artikels.

Warum sabbern Hunde?

Alle Hunde sabbern mehr oder weniger. Das lässt sich nicht „abgewöhnen“. Vor allem beim Fressen und der Verdauung passiert es. Der menschliche Speichel enthält bestimmte Stoffe (Enzyme), die beim Verdauen des Essens helfen. Hunde kauen ihr Futter aber nicht, sondern schlucken es nur herunter. Ihr Sabber enthält daher keine Enzyme und sorgt schlicht und ergreifen dafür, dass das Futter besser in den Magen rutscht.

Hinzu kommt, dass manche Hunderassen einfach größere Lefzen als andere, z. B. Bernhardiner und Neufundländer. Da kann man nichts machen.

Was kann man gegen das Sabbern tun?

Wenn es an der Rasse liegt: GAR NICHTS. Wenn dein Hund gesund ist und sich wohl fühlt, dann sabbert er eben. Sabbern lässt sich nicht „aberziehen“. Der Speichel sammelt sich in den Backen des Hundes, und je größer seine Lefzen (= Lippen) sind oder je weiter sie herunterhängen, desto mehr davon kann herauslaufen. Was hier vielleicht etwas helfen kann, ist ein Kauspielzeug. Es regt den Speichelfluss zwar an, aber der Hund schluckt beim Kauen öfter, so dass die gesammelte Spucke nicht auf einmal herausfließt.

Cavalier King Charles Spaniel - Sabbern Cavalier King Charles Spaniel - Sabbern - Foto: Kazlouski Siarhei/Shutterstock

Gesundheit

Es gibt auch gesundheitliche Faktoren, warum Hunde (plötzlich anfangen zu) sabbern. Hier eine Liste mit den häufigsten Gründen:

• Hitze

Wenn Hunde - die sonst wenig sabbern - plötzlich und viel sabbern, kann das ein Zeichen von Überhitzung sein. Sie wollen sich auf diese Weise abkühlen, so wie wir Menschen durch Schweiß. Hunde, die besonders unter großer Hitze leiden (und dann anfangen zu sabbern), sind z. B. Boxer, Bulldogge, Bernhardiner, Mops, Schnauzer, Berner Sennenhund oder die Französische Bulldogge.

• Stress

Der Besuch beim Arzt bedeutet nicht nur für uns Menschen Stress. Wenn dein Hund z. B. beim Tierarzt anfängt zu sabbern, dann fühlt er sich nicht wohl. Das geht natürlich vorüber. Achte darauf, wann dein Hund sabbert, vielleicht hat er in bestimmten Situationen großen Stress, der sich vermeiden ließe.

• Krankheit

Es gibt einige Anzeichen, die auf eine Krankheit hindeuten, die du nicht verharmlosen oder sogar ignorieren solltest, z. B. wenn dein Hund schlechten Atem hat, Gewicht verliert, empfindlich um das Maul herum ist, öfter würgt, hustet oder sogar Krämpfe hat.

Wenn das Sabbern über die Zeit langsam zunimmt, könnte ein Zahnproblem die Ursache sein. Zahnbelag bildet eine raue Oberfläche, was die Produktion von Speichel fördert. Wenn die Zähne braun aussehen und das Zahnfleisch gerötet ist, ist es höchste Zeit zum Tierarzt zu gehen. Aber nicht nur die Zähne können Schuld sein. Auch Entzündungen der Atemwege, Magenschmerzen und Erkrankungen der Organe können der Grund sein. Lass deinen Hund regelmäßig untersuchen!

Bist du neugierig geworden, welche Hunde besonders viel sabbern? In unserem Artikel erfährst du außerdem, wie man Sabber am besten entfernt.

Hunde, die wenig sabbern: