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Chihuahua

Steckbrief Chihuahua

Größe 15-23 cm
Gewicht 1,5-3 kg
Herkunft Mexiko
Farben braun-weiß, rot-weiß, schwarz-weiß-braun
Lebensdauer 12-15 Jahre
Geeignet als Familienhund, Therapiehund
Charakter mutig, selbstsicher, freundlich, etwas misstrauisch
Auslauf
Sabbern
Haaren
Fellpflege

Chihuahua Foto: martynanysk/Shutterstock

Beschreibung der Hunderasse

Ist der Chihuahua ein Anfängerhund?

Chihuahuas sind sehr kleine Hunde. Es gibt sie als Langhaar und Kurzhaar. Sie lernen schnell und gerne Tricks, sind aber nicht für Anfänger zu empfehlen, da sie eine gute Erziehung brauchen und man sehr konsequent sein muss. Wenn sein Herrchen aber erfahren und diszipliniert ist, eignen sie sich sehr gut als Familienhund.

Chihuahuas zählen zu den Hunden mit der längsten Lebenserwartung. Auch wenn wir im Steckbrief nur 12-15 Jahre als durchschnittliches Alter angegeben haben, gibt es viele Chihuahuas, die bis zu 20 Jahre lang leben.

Chihuahua Foto: whyframeshot/stock.adobe.com

Charakter und Wesen

Der Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt. Weil er so „mini“" ist, sieht er unheimlich niedlich aus. Er lässt sich gut in der Wohnung halten und kann sogar lernen, ein Katzenklo zu benutzen.

Obwohl der Hund so klein ist, ist er überraschend mutig und macht sich sogar gut als Wachhund. Wann immer ein fremder Mensch an der Wohnungstür steht, geht der „Chihuahua“-Alarm (= bellen) los.

Auch wenn er sich gegenüber fremden Menschen zurückhaltend verhält, hat er ein offenes Herz und ist auch zu anderen Haustieren und Hunden im Haus freundlich. Im Welpenalter kann er sehr streitsüchtig sein, weshalb es ganz besonders wichtig ist, ihn so oft wie möglich mit anderen Welpen zusammen zu bringen.

Chihuahua Foto: julijacernjaka/stock.adobe.com

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • klein und leicht zu transportieren
  • für kleine Wohnungen geeignet
  • gehen aufs Katzenklo
  • lassen sich auf Reisen mitnehmen
  • haaren wenig
  • einfache Fellpflege
  • guter Wachhund

Nachteile

  • kein Anfängerhund
  • „zerbrechlich“
  • bellen häufig etwas misstrauisch
  • können aggressiv sein
  • kommen mit Kälte nicht gut zurecht

Erziehung und Training der Welpen

Der Chihuahua zählt zu den Hunden, die wahnsinnig schnell Tricks lernen, z. B. Pfötchen geben, im Kreis drehen, Slalom, durch die Arme springen, kriechen/robben und Männchen machen.

Das Training macht nicht nur Spaß, sondern hat auch noch einen weiteren Vorteil: Wenn er in ungewohnter oder fremder Umgebung etwas ängstlich und nervös ist, stehen die Chancen gut, dass er sich durch das Zeigen von Tricks entspannt und beruhigt. Der Grund: Seine Aufmerksamkeit liegt nicht mehr auf der Unsicherheit, sondern richtet sich auf etwas, was ihm Freude bereitet und, worin er sich sicher fühlt.

Chihuahua Foto: whyframeshot/stock.adobe.com

Bewegungsdrang und Auslauf

Kleiner Hund, wenig Auslauf? Es stimmt, dass bei diesem Hund bereits kurze Wege für reichlich Bewegung sorgen. Aber auch der Chihuahua möchte gerne Gassi gehen, möchte frische Luft schnuppern, draußen herumtoben, laufen. Sicher bewältigt er nicht so weite und lange Strecken wie ein Jack Russell, aber unterschätzen sollte man seinen Bedarf an Bewegung auch nicht.

Sportarten und Aktivitäten

Trickdogging (Tricks beibringen), Dog Dancing, Suchspiele, Hindernislauf, Obedience (Gehorsam)

Gesundheit und Pflege

Das Fell sollte einmal pro Woche gekämmt werden. Die Fellpflege ist unkompliziert und schnell erledigt.

Aussehen

Chihuahuas haben entweder einen Apfelkopf (bauchig und rund) oder einen Rehkopf (schmal, lange Nase). Die Ohren sind groß. Das Fell kann kurz oder lang sein und die Farben vielfältig, zum Beispiel Weiß, Schwarz, Creme. Es gibt auch dreifarbiges Fell.

Mischlinge

  • Cheagle, Chi-Bea: Chihuahua und Beagle
  • Chiweenie: Chihuahua und Dackel (engl. Weenie, scherzhaft)
  • Frencheenie: Chihuahua und Französische Bulldogge
  • Jack Chi, Jackauhuahua, Jackhuahua: Chihuahua und Jack Russell Terrrier
  • Pomchi: Chihuahua und Zwergspitz (engl. Pomeranian)

Chihuahua Foto: benevolente/stock.adobe.com

Herkunft und Zucht

Sicher ist, dass der Chihuahua aus Mexiko stammt. Und, dass die Rasse nach dem größten Bundesstaat in Mexiko benannt wurde. Alles andere ist nicht offiziell belegt. Es wird vermutet, dass er vom Techichi abstammt, einem Begleithund der Tolteken (eine Volksgruppe/Hochkultur Mittelamerikas im 10.-12. Jahrhundert). Chihuahuas wurden über die Zeit hinweg immer kleiner gezüchtet. Ursprünglich waren sie deutlich größer.

Fun Facts

Wie spricht man Chihuahua aus?

Eines müssen wir noch klären: Wie spricht man Chihuahua aus? Das Chi ist wie ein weiches Schi (kein Tschi). Das h wird nicht (!) wie ein w ausgesprochen, sondern leicht gehaucht. Das u ist fast gar nicht zu hören. Man könnte es also so aufschreiben: Schi(h)a(h)a.

Chihuahua-Rekorde

Chihuahuas haben bereits allerhand Rekorde aufgestellt. Der kleinste Polizeihund war Midge. Er spürte mit seiner feinen Nase Suchtmittel (Drogen) auf und wurde 28 cm groß (Schulterhöhe). Der „kürzeste“ Chihuahua hatte eine Körperlänge von 15,2 cm - und zwar von der Nasen- bis zu Schwanzspitze. Der kleinste Hund der Welt ist Chihuahua-Dame Milly. Sie misst nur 9,65 cm (Schulterhöhe).

Chihuahuas haben das größte Gehirn

Im Verhältnis zur Körpergröße haben Chihuahuas das größte Gehirn aller Hunde.

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(Video öffnet auf YouTube)

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