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Hunde, die viel Auslauf brauchen

Hunde wie Jack Russell Terrier, Irish Setter, Border Collies und Golden Retriever haben viel Energie und einen großen Drang, zu laufen. Die komplette Liste mit Hunderassen (mit Bild), die besonders energiegeladen sind und viel Bewegung brauchen, findest du am Ende dieses Artikels.

Ohne Auslauf sind Hunde frustriert, gelangweilt und fangen an, zu bellen oder auf Dingen herumzukauen. Am besten eignet sich ein solch lebendiger, sportlicher Hund für dich, wenn du selbst gerne und viel draußen unterwegs und aktiv bist. Damit ist gemeint, dass du z. B. gerne joggst, Fahrrad fährst, Inline Skates oder Longboard fährst.

Wie viel Auslauf braucht mein Hund?

Oft wird nach der genauen Dauer gefragt, also wie lange ein Hund täglich Auslauf braucht. Vielen wäre es am liebsten, es gäbe genaue Zeitangaben, z. B. „40 Minuten“, oder besser noch „37,5 Minuten“.

Das ist verständlich, denn bevor man sich einen Hund anschafft, möchte man einfach wissen, ob man seinem Hund neben der Schule, den Hobbys bzw. dem Beruf genügend Aufmerksamkeit schenken kann. Es gibt jedoch keine Tabelle, die genau auflistet, dass die eine Hunderasse z. B. 30 Minuten Bewegung braucht und die andere Hunderasse mindestens 2 Stunden.

Jack Russell Terrier - Auslauf Jack Russell Terrier - Auslauf - Foto: Javier Brosch/Shutterstock

Charakter und Temperament

Jeder Hund hat - unabhängig von seiner Rasse - einen unterschiedlichen Charakter und auch jeden Tag eine unterschiedliche Tagesform. Wir Menschen sind da nicht anders. An einem Tag möchten wir schön bequem auf dem Sofa liegen und an einem anderen können wir es nicht erwarten, eine schöne Wanderung zu machen oder joggen zu gehen. Fest steht, dass den hier genannten Hunderassen sicher nicht nur 15 Minuten genügen.

Agility, Apportieren, Austoben und Herumrennen im Park sind perfekt, um Energie abzubauen. Das fordert einen Hund übrigens in kürzerer Zeit sogar stärker, als ein 2-stündiger, langsamer Spaziergang. Am wichtigsten ist, dass der Hund jeden Tag so viel Bewegung hat, dass er zufrieden und glücklich ist. Das lässt sich recht einfach an seiner Körpersprache erkennen.

Denksport

Nicht immer ist das Auspowern die Lösung. Hunde, die vom Wesen her eher aufgeregt, nervös und hibbelig sind, werden durch sehr viel körperliche Aktivität nicht ruhiger. Diese macht putscht sie so richtig auf und sie sind dann am Ende noch aufgedrehter! In so einem Fall ist Denksport ein toller Tipp. Du könntest deinem Hund spannende Tricks beibringen oder diese mit ihm üben, z. B. Slalom durch die Beine, Rolle machen oder ein Sprung durch die Arme.

Nasenarbeit

Es mag überraschen, aber was einen Hund so richtig auslastet ist die Lieblingsbeschäftigung eines jeden Hundes: Schnüffeln! Hier kannst du dir so einiges einfallen lassen: Leckerli in kleine (alte) Handtücher stecken und suchen lassen oder in geknülltem Papier verstecken. Klasse ist auch der so genannte Schnüffelteppich (lässt sich auch selbst basteln). Der Teppich hat lange, breite Fleece-Streifen, in denen die Leckerli „verschwinden“. Dein Hund kann sich bequem hinein kuscheln und dabei nach dem Futter suchen. Eine Schnüffelarbeit, die jedem Hund viel Spaß macht.

Bei allen Aufgaben, die das Köpfchen anstrengen gilt: Wenn sich dein Hund nicht mehr gut konzentrieren kann, darf er aufhören. Das Spiel sollte lieber kürzer sein, kann dafür aber öfter wiederholt werden.

Kommt es auf das Alter an?

Auch das Alter und das Temperament spielt eine große Rolle. Ein junger Hund hat mehr Spaß daran, zu laufen und herumzutoben, als ein älterer. Übrigens haben wir auch einen Artikel über Hunderassen, die wenig Auslauf brauchen.

Hunde, die viel Auslauf brauchen: