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Fuchs

Steckbrief Fuchs
Größe bis 35-50 cm (Schulterhöhe)
Geschwindigkeit bis 50 km/h (Kurzstrecke)
Gewicht bis 2-10 kg
Lebensdauer 4-5 Jahre
Ernährung Wildtiere, Früchte
Feinde Bären, Adler
Lebensraum Europa, Asien, Amerika
Ordnung Raubtiere
Familie Hunde
Wissenschaftl. Name Vulpes vulpes
Merkmale langer, buschiger Schwanz

Füchse sind Raubtiere. Sie leben in Wäldern, Grasland, in Gebirgen, Wüsten oder an Küsten. Der Rotfuchs ist der bekannteste Fuchs, aber nicht der einzige. Es gibt über 40 Fuchsarten, z. B. den Polarfuchs, den Graufuchs oder den Fennek. Der Fennek ist übrigens der kleinste Fuchs der Welt und hat unglaublich große Ohren!

Eher Hund oder Katze?

Füchse gehören zu den Hundeartigen, ähneln aber auch den Katzen sehr stark. Zum Beispiel, weil sie Einzelgänger sind, sich die Pupillen zu einem senkrechten Schlitz verengen oder wegen des typischen Spielens mit der Beute.

Was fressen Füchse?

Füchse fressen gerne kleine Wirbeltiere, vor allem Mäuse, aber auch Eichhörnchen, Igel und Gänse. Manchmal verputzen sie auch Fische, Frösche oder Würmer. Der Fuchs ist aber kein reiner Fleischfresser. Sogar Früchte wie Pflaumen und Himbeeren findet er lecker.

• Video: 27 interessante Fakten über Füchse (öffnet YouTube/neuen Browser-Tab)

Video Füchse

Füchse nutzen das Erdmagnetfeld

Ja, das stimmt. Füchse orientieren sich an dem Magnetfeld der Erde, um den Entfernung und die Richtung ihrer Beute genau zu bestimmen. Sie sind nicht die einzigen Tiere, die einen „Magnetsinn“ haben. Auch Haie und Schildkröten haben ihn. Bei Zugvögeln spricht man vom „Magnetkompass“.

Der Fuchsschwanz

Füchse benutzen ihren buschigen Schwanz nicht nur, um beim Springen oder auf Verfolgungsjagden das Gleichgewicht zu halten. Sie benutzen ihn auch, um sich selbst zu wärmen oder als Signalflagge, um mit anderen Füchsen zu kommunizieren.

Fuchs Fuchs - Foto: Menno Schaefer/Shutterstock

Der Fuchs ist fix

Wenn er einer Beute hinterher flitzt, kommt der Fuchs auf 50 km/h. Das ist schneller als innerorts mit dem Auto erlaubt ist!

Fuchs gegen Igel – wer gewinnt?

Wenn sich ein Igel einrollt, scheint er sicher vor allen Gefahren. Hunde und Katzen können aus leidvoller Erfahrung berichten und ein schmerzhaftes Lied von zerstochenen Nasen und Pfoten singen. Der Fuchs dagegen hat sich einen cleveren Trick einfallen lassen:

Er stupst den Igel ganz vorsichtig mit seiner Pfote an und rollt ihn in den nächsten Teich. Das viele Wasser gefällt dem Igel natürlich überhaupt nicht. Er rollt sich wieder auf, um triefend an Land zu tapsen – direkt in die Fänge des Fuchses.

Fuchs Fuchs - Foto: David Havel/Shutterstock

Füchse täuschen Krähen - Hollywoodreif

Auch Krähen und andere Aasfresser tappen dem sprichwörtlich schlauen Fuchs in die Falle: Er stellt sich tot und lockt sie auf diese Weise an. Nachdem die Vögel den regungslosen Fuchs genau beobachtet haben, picken sie ihn „testweise“ kurz an, ob er noch lebt und fliegen schnell wieder davon.

Sobald sie dies aber einige Male wiederholt haben und sich in Sicherheit wiegen, heißt es „Mahlzeit“. Allerdings nicht für die Aasfresser, sondern für den Fuchs. Denn der „erwacht“ aus seiner „Totenstarre“ und schnappt blitzschnell zu.

Lange Zeit konnte man diesen Trick nicht beobachten, wodurch er als Volksglaube hingestellt wurde. In den sechziger Jahren hielt ein Tierfotograf diese Aktion aber auf Fotos fest und sie gilt seitdem als bewiesen (Quelle: www.fuechse.info).

Fuchs Fuchs - Foto: Neil Burton/Shutterstock

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