ANZEIGE

Luchs

Steckbrief Luchs
Größe bis 75 cm (Schulterhöhe)
Geschwindigkeit Nicht bekannt
Gewicht bis 38 kg
Lebensdauer 12-20 Jahre
Ernährung Säugetiere, Vögel
Feinde Wölfe, Bären, Kojoten
Lebensraum Europa, Asien, Nordamerika (Alaska, Kanada), Mexiko
Ordnung Raubtiere
Familie Katzen
Wissenschaftl. Name Lynx lynx
Merkmale Haarpinsel, Backenbart, kurzer Schwanz

Luchse sind Raubkatzen und gehören - wie z. B. Geparde, Pumas, Ozelote, Servale und Fischkatzen - zu den sogenannten Kleinkatzen. Mit 75 cm Schulterhöhe sind sie aber alles andere als klein. Sie sind sogar die größten europäischen Wildkatzen. Luchse leben in Wäldern, Wüsten, Tundren, Sumpfgebieten, Felsregionen, Busch- und Grasland. Sie können sehr gut schwimmen und klettern.

Luchsarten

Es gibt vier Luchsarten: den Kanadischen Luchs, den Eurasischen Luchs, den Pardelluchs und den Rotluchs.

Was fressen Luchse?

Luchse machen Jagd auf fast alle Säugetiere und Vögel, z. B. Mäuse, Murmeltiere, Füchse, Marder und Wildschweine. Meistens haben sie aber Rehe im Auge.

Sind Luchse gefährlich?

Nein. Luchse meiden Menschen. Es ist andersherum. Der Mensch ist eine Gefahr für den Luchs, weil das Tier immer weniger Lebensräume hat und wegen seines Fells gejagt wird. Der Pardellluchs gilt sogar als stark gefährdete Tierart.

Luchs Luchs - Foto: animalphotography.ch/Shutterstock

Hier war der Luchs mal zu Hause

Einen Luchs zu sehen, ist heutzutage etwas ganz Besonderes. Er ist eine edle Raubkatze mit feinen Haarpinseln, einem buschigen Backenbart und großen Pfoten! Früher war der Luchs in Europa weit verbreitet, doch weil er als Viehdieb galt, wurde er gejagt und verschwand schnell von der Bildfläche. Mittlerweile gibt es aber im Bayerischen Wald wieder Luchse!

Schneeschuhe als Pfoten

Der Luchs hat große, fellige Pfoten. Wenn er über den Schnee stiefelt, spreizt er seine Zehen. Dadurch wird die Trittfläche noch größer und der Luchs sinkt im hohen Schnee kaum ein.

Luchs Luchs - Foto: Volodymyr Burdiak/Shutterstock

Was hast du gesagt?

Die außergewöhnlichen Haarpinsel trägt der Luchs nicht aus Eitelkeit. Sie funktionieren ähnlich wie Hörgeräte. Er kann sie wie kleine Antennen in alle Richtungen bewegen, die die Geräusche direkt in seine Ohren leiten.

Luchse jagen große Beutetiere

Vor allem der Sibirische Luchs ist dafür bekannt, Beute zu jagen, die doppelt so groß ist, wie er selbst. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, erlegt er selbst Rentiere.

Woher kommt der Name?

Der Name „Luchs“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „schimmern“. Die Umschreibung bezieht sich auf seine Augen, die in der Nacht wunderschön schimmern. Sie sind goldgelb, gelbbraun oder ockerbraun und für den Luchs das wichtigste „Jagd-Werkzeug“. Er sieht mit ihnen etwa sechs Mal so gut wie ein Mensch.

Luchs Luchs - Foto: Eduard Kyslynskyy/Shutterstock

Die Backenbart-Funktion

Der Luchs kann seinen Backenbart aufplustern. Bisher ist noch nicht geklärt, wozu er das macht. Es wird vermutet, dass er auf diese Weise Geräusche noch besser aufnehmen kann.

Luchs Luchs - Foto: Bildagentur Zoonar GmbH/Shutterstock

Hinweis: Solange du Schüler bist, darfst du gerne die Infos als Grundlage für dein Referat, Präsentation, Arbeitsblatt, Hausaufgabe, Hausarbeit oder Plakat im Unterricht in der Schule verwenden. Wir haben alle Infos gewissenhaft recherchiert, sollte sich dennoch ein Fehler eingeschlichen haben, schreibe uns eine kurze Mail.