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Tiere in der Tundra

Die Tundra ist eine baumlose Landschaft. Bäume können nicht wachsen, weil die Erde das ganze Jahr über gefroren ist und die Wurzeln daher erfrieren würden.

Tundra Foto: Zadiraka Evgenii/Shutterstock

Steckbrief Lebensraum Tundra

  • Ökozone: Polare Zone
  • Lage: Arktis, Antarktis, Hochgebirge
  • Größe: 4 % der Landoberfläche
  • Ø-Temperatur/Jahr: -18 bis 0 Grad Celsius
  • Ø-Niederschlag/Jahr: 125-500 mm
  • Niederschlag: gering
  • Luftfeuchtigkeit: sehr gering
  • Vegetationsperiode 30-90 Tage
  • Merkmale: sehr kalt, geringe Artenvielfalt, keine Bäume, wenig Pflanzen

Welche Tiere leben in der Tundra?

Zu den wenigen Säugetierarten der Tundra zählen vor allem Bären, Füchse, Wölfe, Hasen und Rentiere. Typische Vögel sind Enten, Gänse, Eulen, und Greifvögel wie Falken, Adler und Habichte.

Beschreibung der Tundra

In der Tundra taut nur in den wenigen Sommermonaten die oberste Erdschicht auf, so dass dort Pflanzen wachsen können, z. B. Moose, Flechten, Gräser, Heidekraut und Zwergsträucher. Der Winter dauert 8-11 Monate und ist sehr kalt und sehr dunkel. Oft bläst ein starker Wind von 50-100 km/h.

Es gibt verschiedene Tundren, z. B. die Flechtentundra mit trockenen, sandigen Böden, die Moostundra mit feuchtem Untergrund oder die Wiesentundra mit zahlreichen Gräsern. Tundren werden auch geografisch unterschieden:

Es gibt die arktische Tundra (Nordhalbkugel), die alpine Tundra (im Hochgebirge) und die antarktische Tundra (Südhalbkugel). Die Tundra beginnt, wo die Eisschilde und Kältewüsten aufhören. An ihrem südlichen Ende gehen sie in die sogenannte „boreale Zone“ mit ihren Waldtundren und Nadelwälder über.

Bedeutung für das Ökosystem

Wieso ist die Tundra wichtig?

Die Tundra scheint wenig Nutzen zu haben, denn schließlich wächst in dieser kargen Landschaft kaum etwas wegen des Permafrostbodens. Aber genau der ist von größter Wichtigkeit für das Gleichgewicht in der Natur.

Was gefährdet die Tundra?

Durch die Klimaerwärmung taut der gefrorene Boden auf und das Schmelzwasser nimmt beim Abfließen Erde mit, wodurch Pflanzen weniger Erde zum Wachsen haben. Außerdem entstehen große Seen, die die Landmasse verkleinern. Und das Wichtigste: Die aufgetauten Pflanzenreste im Boden kommen in Kontakt mit Sauerstoff und zersetzen sich. Dadurch entstehen die Gase Methan und Kohlendioxid, die die Klimaerwärmung weiter fördern.

Tiere der Tundra:


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