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Moschusochse

Steckbrief Moschusochse

Größe bis 1,5 m (Schulterhöhe)
Geschwindigkeit Nicht bekannt
Gewicht bis 400 kg
Lebensdauer 10-18 Jahre
Nahrung Gras, Weiden, Beeren
Feinde Wölfe, Bären, Eisbären
Verbreitung Kanada, Alaska, Grönland, Sibirien
Lebensraum Tundra, Flussufer
Ordnung Paarhufer
Familie Hornträger
Wissenschaftl. Name Ovibos moschatus
Merkmale dickes, zotteliges Fell

Merkmale und Besonderheiten

Moschusochsen sind große, schwere Huftiere, die in Kanada, Grönland und Alaska leben. Von allen Säugetieren besitzen sie das längste Fell.

Moschusochse Foto: Peter Krejzl/Shutterstock

Tierart

Aufgrund ihres Aussehens wurden Moschusochsen lange Zeit für einen Mix aus Rind und Schaf gehalten. Tatsächlich ist der zottelige Vierbeiner aber eng verwandt mit den Ziegen und gehört daher zur Gruppe der „Ziegenartigen“.


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Körperbau und Aussehen

Fell

• Oberfell

Der Moschusochse hat ein besonders langes Oberfell. Es wird „Grannenhaar“ genannt. Die Haare werden bis zu 62 cm lang. Kein anderes Säugetier auf der Welt hat so lange Haare.

• Unterfell

Was den Moschusochsen schön mollig warm hält, ist sein etwa 5 cm dickes Unterfell. Das ist sehr, sehr weich (noch weicher als Kaschmirwolle!). Und es ist acht Mal wärmer als Schafwolle. Dass man bei dem dicken Fell überhaupt noch etwas vom Moschusochsen selbst erkennen kann, ist fast schon erstaunlich. Bis auf Hufe, Hörner, Lippen und Nüstern ist sein Körper rundherum komplett mit dem Unterfell bedeckt.. Zum Glück, denn bei -56 Grad Celsius kann es durchaus eisig werden.

Moschusochse Foto: Peter Krejzl/Shutterstock

Verhalten

Sind Moschusochsen gefährlich?

Wenn der Moschusochse seinen Kopf senkt und seine Nase gegen die Knie presst, ist Schluss mit lustig. Das ist das Warnsignal für einen Angriff. Für gewöhnlich gilt der Angriff aber nicht Menschen, sondern Raubtieren wie Wölfen oder Bären. Übrigens: Bei einem Angriff strömt aus einer Drüse an der Nase der berühmte, süßliche Moschus-Duft.


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Moschusochse Foto: Zoltan Katona/Shutterstock

Feinde und Bedrohungen

Moschusochse gegen Braunbär - wer gewinnt?

Wenn ein Braunbär auf der Bildfläche auftaucht, wird es ernst. Wer kommt mit dem Leben davon? Moschusochsen stapfen immer in kleinen Herden von 5-15 Tieren in ihrem kleinen Revier von nur etwa zwei Quadratkilometer umher.

Wenn sich ein Raubtier nähert, stellen sich die erwachsenen Tiere in einem Kreis auf und bilden so einen regelrechten Schutzwall für die Babys im Innern des Kreises. Manchmal greift ein Moschusochse sogar wagemutig an und verlässt den Kreis (der natürlich ganz fix wieder geschlossen wird). Der Moschusochse hält mit seinem dicken Kopf direkt auf das Raubtier zu und benutzt ihn wie einen Rammbock.

Kleinere Raubtiere wie Wölfe spießt er mit seinen Hörnern auf und schleudert sie so hoch in die Luft, dass sie sich die Knochen brechen, wenn sie wieder auf dem Boden aufkommen.

Moschusochse Foto: Tom/stock.adobe.com

Fun Facts

Die Wolle wärmt auch andere Tiere

Moschusochsen verlieren immer wieder Teile ihrer „Unterwäsche“. Vor allem, wenn der Sommer kommt und sie das Unterfell komplett ablegen. Kleine Singvögel wie die Schneeammern und die Spornammern sammeln die Wolle ein und polstern damit ihre Nester schön weich und warm aus. Nette Tiere sind das, die Moschusochsen.

Der Moschusochse ist verwandt mit:
  • Schneeziege
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