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Schwarzbär

Steckbrief Schwarzbär
Größe 150-180 cm (Körper), 90 cm groß (Schulterhöhe)
Geschwindigkeit 50-55 km/h
Gewicht 40-120 kg
Lebensdauer etwa 18 Jahre
Ernährung Früchte, Beeren, Nüsse, Insekten, Aas
Feinde Pumas, Kojoten, Wölfe
Lebensraum Nordamerika
Ordnung Raubtiere 
Familie Bären
Wissenschaftl. Name Ursus americanus
Merkmale Bär mit dunklem Fell, klettert gerne

Schwarzbären gehören zu den Raubtieren. Sie sind dämmerungs- und nachtaktive Einzelgänger. Sie leben vor allem in Nordamerika, Alaska und Kanada und bewohnen dort vor allem Wälder sowie unwegsames Gelände mit dichtem Unterwuchs, aber auch offenes Gelände, Grasland und Tundren. Es gibt 16 Unterarten.

Was fressen Schwarzbären?

Schwarzbären ernähren sich zu 75-85 % von Früchten, Beeren, Nüssen, Gräsern und Wurzeln. Sie fressen außerdem kleine Insekten wie Ameisen, Bienen, Termiten und Aas.

Braunbär = dunkler Schwarzbär?

Schwarzbären unterscheiden sich in ihrem Verhalten deutlich von Braunbären. Während Braunbären als angriffslustiger gelten, ergreifen Schwarzbären eher die Flucht und klettern auf Bäume, um sich in Sicherheit zu bringen. Sie halten sich ohnehin gerne in Bäumen auf: um zu fressen, sich auszuruhen und zu schlafen. Erwachsene Braunbären sieht man so gut wie nie klettern.

Außerdem gibt es anatomische Unterschiede: Schwarzbären haben keinen „Nackenbuckel“, kürzere Krallen, kürzere Hinterbeine, eine flachere Stirn und eine hellere Nase.

• Video: 26 wissenswerte Fakten über Schwarzbären (öffnet YouTube/neuen Browser-Tab)

Video Schwarzbären

Braune Schwarzbären

Allerdings unterscheiden sich Braunbär und Schwarzbär nicht immer durch ihre Fellfarbe. Nur 70 % der Schwarzbären haben tatsächlich schwarzes Fell. Schwarzbären, die südlicher, also in wärmeren Gegenden leben, haben ein helleres, braunes Fell. Schwarzbären, die eher nördlich leben, also dort, wo es kälter ist, haben daher ein dunkleres Fell. Warum? Dunkle Farbe nimmt Sonnenwärme schneller auf und speichert sie länger. Denk mal daran, wenn du an einem heißen Sommertag ein dunkles T-Shirt anhast. Moment! Warum ist der Eisbär dann weißes? Nun. Seine Haare sind nicht weiß, sondern durchsichtig und der Eisbär hat eine schwarze Haut, auf die das Sonnenlicht durch die Haare fällt.

Weiße Schwarzbären

Das ist kein Scherz: Es gibt auch weiße Schwarzbären! Sie werden „Geisterbären“ genannt. Es handelt sich um eine Unterart mit Namen Kermodebär. Etwa 10 % der Kermodebären haben weißes Fell aufgrund einer natürlichen Veränderung in ihrem Erbgut (= Genmutation). Sie sind aber keine Albinos.

Schwarzbär Schwarzbär - Foto: Debbie Steinhausser/Shutterstock

Schwarzbären sind geschickt

Schwarzbären sind nicht nur intelligent, sondern sind auch sehr geschickt. Mit ihren Pfoten können sie Schraubverschlüsse und Türriegel öffnen.

Sind Schwarzbären gefährlich?

Schwarzbären sind zwar ruhiger und scheuer als Braunbären, aber letztlich sind beides wilde Tiere. Wenn man sie - selbst wenn es unbewusst oder unabsichtlich geschieht - bedrängt, bedroht oder reizt, kann das lebensgefährlich sein. Schwarzbären sind sehr stark und haben scharfe Krallen!

Schwarzbären halten Winterruhe

Wenn Schwarzbären während der Winterruhe schlafen, atmen sie nur einmal pro Minute und ihre Körpertemperatur ist um 4-5 Grad Celsius niedriger. Sie trinken und fressen während ihrer Winterruhe nicht. Sie gehen auch nicht „aufs Klo“ ;)

Schwarzbären haben einen guten Geruchssinn

Schwarzbären können 7 mal besser riechen als ein Hund.

Sind Schwarzbären eine gefährdete Tierart?

Noch nicht.

Können Schwarzbären schwimmen?

Ja.

Kermodebär Kermodebär - Foto: NaturesMomentsuk/Shutterstock

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