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Wie viel Futter braucht eine Katze und wie teuer ist das?

Mit dieser Tabelle kannst du ungefähr bestimmen, wie viel du pro Monat für Futter ausgeben musst. Bitte beachte, dass die Kosten je nach Alter und Energiebedarf unterschiedlich ausfallen. Am besten ist meist ein ausgewogener Mix aus Trocken- und Nassfutter. Mehr dazu unter der Tabelle.

Tabelle: Täglicher Futterbedarf einer Katze

In dieser Tabelle sehen wir uns den täglichen Bedarf unter Berücksichtigung des Körpergewichts an. Die Angaben sind vor allem als grobe Richtlinie gedacht.

GewichtNassfutterTrockenfutter
bis 2 kg 120-160 g 20 g
bis 3 kg 160-210 g 30 g
bis 4 kg 210-260 g 50 g
bis 5 kg 260-320 g 60 g

Nicht nur das Körpergewicht spielt eine Rolle

Wie viel Futter eine Samtpfote braucht, hängt auch von folgenden Dingen ab:

  • Wie groß ist sie?
  • Wie alt ist sie?
  • Wie aktiv ist sie?

Besonders große Katzen wie die Maine Coon, Ragdoll, Norwegische Waldkatze oder Sibirische Katze haben einen höheren Energiebedarf. Auch aktive Katzen, die viel herumtoben und gerne draußen herumstreuern, kann man ein klein wenig mehr Futter anbieten. Dagegen benötigen Ältere nicht mehr so viel Futter, weil sie nicht mehr im Wachstum sind. Es gibt auch Samtpfoten, die am liebsten faul auf der Fensterbank liegen. Sie brauchen keinen Napf, der stets bis zum Rand gefüllt ist.

Tabelle: Kosten für Katzenfutter im Monat

Die Tabelle gilt für erwachsene Tiere. Kater wiegen meistens etwas mehr, daher brauchen sie auch mehr Futter.

NassfutterGünstiges FutterTeures Futter
Katze 25 Euro 84 Euro
Kater 30 Euro 100 Euro
TrockenfutterGünstiges FutterTeures Futter
Katze 7 Euro 35 Euro
Kater 8,5 Euro 43 Euro

(Stand: Februar 2022)

Dosenfutter Foto: LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com

Ist teures Katzenfutter besser?

So genannte „Discounter“, also „Billig-Supermärkte“ wie Aldi, Lidl & Co. haben preisgünstiges Futter im Angebot. Die Fachzeitschrift„Stiftung Warentest“ untersucht regelmäßig Tierfutter und fand heraus, dass auch günstiges Katzenfutter sehr gut sein kann.

Im Mai 2020 (aktuellster Test) war der Testsieger „K-Classic zarte Häppchen in Gelee mit Geflügel & Herz" (Kaufland). Aber auch Feuchtfutter von Edeka, Rossmann, Lidle und Rewe bekamen sehr gute Noten. Zum Beispiel: „Coshida mit Huhn in Sauce" (Lidl) und „Zarte Stückchen mit Rind und Leber" (Rewe). Pro Tagesration sind diese ab 23 Cent zu haben. Leider können günstige Produkte aber auch zu viele pflanzliche Bestandteile enthalten.. Hochwertige Qualität bekommt man nicht immer günstig.

Auf den Monat gesehen ergibt sich da ein großer Unterschied. Übrigens: Leckerli sind in der Rechnung natürlich nicht drin. Wenn eine Katze Übergewicht hat, sollte sie davon nicht zu viel bekommen, bei mit Untergewicht darf sie dagegen schon mal etwas mehr naschen.

Hochwertiges Katzenfutter hält die Katze gesund

Natürlich bietet die Fütterung hochwertiger Futtersorten keine Garantie für eine rundum gesunde Katze. Ebenso muss eine Katze, die mit schlechteren Produkten gefüttert wird, nicht zwangsläufig krank werden. Genetische Veranlagung, Verdauung, Lebensstil und ähnliches spielen dabei auch eine maßgebliche Rolle. Dennoch lohnt sich gerade bei der Ernährung ein Blick auf die Rückseite der Futterdose, um zu wissen, was der heimische Vierbeiner eigentlich braucht und, mit welchen kleinen Tricks man schon mal minderwertiges Futter aussieben kann.

Futterkosten vs. Tierarztkosten

Ein hoher Preis für Tiernahrung wirkt für viele natürlich erst einmal abschreckend. Dennoch: Bei guter Ernährung verringert sich die Gefahr von Alterserkrankungen oder sogar Organschäden durch Fehlernährung. Das erspart einem nicht nur hohe Tierarztkosten, sondern dem Tier auch Stress und Schmerzen. Sicherlich kann man nicht alle Krankheiten ausschließen, aber man muss immer bedenken, dass selbst „kleinere“ Eingriffe wie Zahnbehandlungen bei Tieren nur unter Vollnarkose gemacht werden, was den kleinen Körper sehr belastet.

Nassfutter Foto: Africa Studio/stock.adobe.com

Woran erkenne ich gesundes Katzenfutter?

• Am besten ohne Getreide

Katzenfutter ohne Getreide ist für meistens bekömmlicher und verringert die Gefahr von Allergien, langfristigen Schädigungen der Organe oder Unverträglichkeiten. Es  sollten auch keine pflanzlichen Öle (oder nur in sehr geringem Maße), Reis, Mais oder Soja enthalten sein. Getreidefreies Futter wird meistens mit der Kennzeichnung „sensitiv“ verkauft oder hat einen „no grain“-Stempel. In Onlineshops kann man direkt nach getreidefreiem Futter sortieren lassen.

Ohne Zucker

Katzenfutter sollte NIE Zucker, Inulin oder Karamell enthalten. Abgesehen davon, dass es die Zähne angreift und zu Karies führen kann, dien Zucker nur dazu, dass minderwertiges Fleisch besser riecht und aussieht. Gutes Futter braucht das nicht.

Auf die Zutatenliste achten

Gutes Futter weist eine ausführliche Angabe der Inhaltsstoffe auf. Vor allem bei Fleisch. Wenn lediglich da steht, dass „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ verwendet wurden, liegt der Verdacht nahe, dass Schlachtabfälle bis hin zu unverdaulichen Teilen wie Schnäbel und Krallen unter das Futter gemischt wurden.

Vielen Dank an Dani für einige Tipps und Infos zum Thema!

Futter für die Katze Foto: anniebrusnika/stock.adobe.com

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