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Heilige Birma

Steckbrief Heilige Birma

Gewicht 3-6 kg
Herkunft Frankreich
Farbe gold mit schoko, lilac; weiße Pfoten
Fell halblang bis lang, seidig
Lebensdauer 12-16 Jahre
Charakter neugierig, sanftmütig, still, intelligent
Aktiv Katze Aktiv
Verspielt Katze Verspielt
Unabhängig Katze Unabhängig
Miaut Katze Miaut
Haaren Katze Haaren

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Die Birma-Katze, Birma, oder auch Heilige Birma, ist eine mittelgroße, halblanghaarige Rassekatze mit einer hübschen, sanften Stimme. Ihr besonderes Merkmal sind die weißen Pfoten, die auch als weiße Socken oder weiße Handschuhe bezeichnet werden.

Die Birma hat einen sehr gutmütigen und ruheliebenden Charakter. Es heißt, sie sei eine der unkompliziertesten Katzenrassen. Trotzdem ist sie immer gerne „mittendrin“ und mag es, in alles eingebunden zu sein, was so so im Haus passiert. Sie „badet“ gerne in Bewunderung für ihr schönes Fell und freut sich über viel Liebe und Aufmerksamkeit.

Die Birma ist eine sehr gesellige Katze, deshalb gefällt es ihr überhaupt nicht, alleine zu sein. Am besten hält man die Birma zu zweit, zum Beispiel mit einer anderen Birma, einer anderen Katze oder einem Hund. Fremden gegenüber ist sie neugierig und aufgeschlossen.

Heilige Birma Heilige Birma - Foto: Borkin Vadim/Shutterstock

Wenn einem die Siam zu lebendig ist und zu viel Aufmerksamkeit fordert und die Perser dagegen zu ruhig ist und verhalten ist, dann ist die Birma die perfekte Katze, denn es heißt, sie sei der perfekte Mix aus beiden Charakteren.

Achtung: Birma und Burma klingen sehr ähnlich, es handelt sich aber um zwei völlig verschiedene Katzenrassen. Birma ist übrigens die französische Form von Burma und bezeichnet eigentlich ein Land in Südostasien. Burma wird eher in den englischsprachigen Ländern verwendet und Birma in Deutschland. Burma und Birma bedeuten also das gleiche. Eigentlich ist die offizielle Bezeichnung aber Myanmar.

Heilige Birma Heilige Birma - Foto: cynoclub/Shutterstock

Aussehen

Die Birma hat einen runden Kopf, kurze Beine und breite Pfoten. Ihre Pfoten sind immer weiß und ihre Augen immer blau. Ihr hübsches, dichtes Fell verfilzt kaum, da es (im Gegensatz zu Perser oder Himalaya) keine Unterwolle hat.

Die Fellfarben sind Seal-Point, Blue-Point, Chocolate-Point und Lilac-Point. Point bedeutet, dass das Körperfell einer Katze hell ist und sie im Gesicht, an den Ohren, Schwanz und Beinen dunklere Abzeichen hat. Man nennt sie Points, was englisch für "Punkte" ist.

Geschichte

Woher die Birma genau kamen ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Der Legende nach soll die Treue einer Katze zu einem Priester in Myanmar (siehe Begriffsklärung weiter oben) so groß gewesen sein, dass eine Göttin sie belohnte, indem sie ihr Fell hell und die Augen blau färbte. Die Birma wird daher auch oft als Tempelkatze bezeichnet.

Sicher ist, dass die Katze aus dem Orient/Asien stammt und vermutlich mit einer Siam oder einem Siam-/Perser-Mix gekreuzt wurde. In Europa tauchte sie zum ersten Mal im Jahr 1920 in Frankreich auf.

Schon gewusst?

Der deutsche Designer Karl Lagerfeld hatte eine Birma-Katze namens Choupette.

Heilige Birma Heilige Birma - Foto: Borkin Vadim/Shutterstock

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