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Maine Coon

Steckbrief Maine Coon

Gewicht 4-9 kg
Herkunft USA
Farbe weiß, schwarz, rot, creme, braun, silber; mehrfarbig
Fell lang, schwer, weich
Lebensdauer 9-15 Jahre
Charakter ruhig, anpassungsfähig, treu, bei Fremden scheu
Aktiv Katze Aktiv
Verspielt Katze Verspielt
Unabhängig Katze Unabhängig
Miaut Katze Miaut
Haaren Katze Haaren

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Die Maine Coon ist die größte und schwerste Katzenrasse der Welt. Sie wird auch als „Sanfter Riese“ bezeichnet.

Ihr Charakter ist sehr unkompliziert, ausgeglichen und freundlich. Sie freut sich über Aufmerksamkeit und Zuwendung, ist aber nicht böse, wenn ihr Mensch gerade einmal keine Zeit für sie hat. Dann ist sie vollkommen zufrieden damit, einfach bei ihrem Menschen zu sein, ihm zu folgen und ihn neugierig zu beobachten.

Maine Coon sitzen - wie fast alle großen Katzen - nicht besonders gern auf dem Schoß, bleiben aber gerne nah bei ihrem Menschen.

Weil die Maine Coon sehr intelligent ist und früher leidenschaftlich gern Mäuse gejagt hat, freut sie sich über Spielzeug, dass sowohl ihr Köpfchen als auch ihre Geschicklichkeit fordert. Ideal ist Spielzeug, dass sie jagen oder mit ihren großen Pfoten fangen muss.

Maine Coon Maine Coon - Foto: DenisNata/Shutterstock

Die Maine Coon liebt es, draußen in der Natur zu sein, deshalb sollte sie nicht unbedingt als Wohnungskatze gehalten werden. Sie ist übrigens überhaupt nicht wasserscheu, im Gegenteil, Wasser fasziniert sie!

Egal, ob Menschen, andere Katzen oder Hunde - die Maine Coon gehört zu den Katzen, die mit allen gut klar kommt. Nur Fremden gegenüber ist etwas zurückhaltend.

Maine Coon haben schon in zwei Kategorien mehrere Guinness World Records abgesahnt:

1. Der Maine-Coon-Kater Stewie (USA) war die längste Katze, die je lebte. Von der Nasenspitze bis zum Schwanzende war er 123 cm lang. Bis 2016 hielt die Maine-Coon-Katze Ludo (UK) den aktuellen Rekord mit 118,33 cm. Seit 2019 ist die Maine-Coon-Katze Barviel (Italien) mit 120 cm die „amtierende“ Rekordhalterin.

2. Die Katze mit den längsten Tasthaaren stammt aus Finnland und ist die Maine-Coon-Katze Missi. Ihre Tasthaare sind 19 cm lang. Dieser Rekord wurde 2005 offiziell festgestellt.

Maine Coon Maine Coon - Foto: DenisNata/Shutterstock

Aussehen

Die Maine Coon ist eine große bis sehr große Katze mit einem weichen und seidigen Fell. Obwohl es lang ist, reicht es, ihr Fell zweimal die Woche zu bürsten, damit es nicht verfilzt.

An dieser Katze ist alles groß: Sie hat große Ohren, große, runde Pfoten und ihre Augen sind ebenfalls groß. Diese können grün, gold, grünlich-gold oder kupferfarben sein. Ihr Fell ist weiß, schwarz, blau, rot oder cremefarben und kann Scheckungen haben.

Geschichte

Die Herkunft der Maine Coon ist nicht eindeutig geklärt. Vielleicht stammt sie von der Norwegischen Waldkatze ab und reiste auf den Wikinger-Schiffen nach Nordamerika? Oder kam sie mit dem Handelskapitän namens „Coon“ dorthin? Vielleicht war es auch die französische Königin Marie Antoinette, die langhaarige Katzen nach Amerika brachte, wo die Rasse durch Einkreuzung einheimischer Katzen entstand.

„Maine“ heißt sie jedenfalls wegen dem Bundesstaat Maine, wo sie erstmals auftauchte. Und „Coon“ geht zurück auf das Wort Raccoon (engl. für Waschbär). Welche Legende auch wahr sein mag, die Maine Coon entwickelte sich trotz ihres Namens jedenfalls nicht aus der Kreuzung mit einem Waschbären. Das ist biologisch nicht möglich.

Schon gewusst?

Die Maine Coon benutzt ihre Pfoten zum essen.

Maine Coon Maine Coon - Foto: DragoNika/Shutterstock

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