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Belugawal

Steckbrief Belugawal

Größe bis 5,50 m
Geschwindigkeit bis 22 km/h (Kurzstrecke)
Gewicht bis 1,6 Tonnen
Lebensdauer 30-40 Jahre
Nahrung Fische, Krebse, Weichtiere
Feinde Orca, Eisbär
Verbreitung Alaska, Kanada, Russland, Asien, Norwegen
Lebensraum Meer, Küste, Meeresbuchten
Ordnung Wale
Unterordnung Zahnwale
Familie Gründelwale
Wissenschaftl. Name Delphinapterus leucas
Merkmale weißer, rundlicher Wal

Merkmale und Besonderheiten

Der Belugawal ist ein weißer Wal mit rundlichem Kopf, der vor allem in Meeresbuchten kälterer Regionen lebt. Er ist ein sehr geselliges Tier, das außerordentlich gerne und schön singt.

Woher kommt der Name Beluga?

Beluga stammt aus dem Russischen und wurde vom Wort „belukha“ abgeleitet. Übersetzt heißt es „weiß“.

Hat der Belugawal etwas mit Kaviar zu tun?

Zum Glück nicht! Wenn man vom Beluga-Kaviar spricht, meint man den Kaviar (= Fischeier) des Beluga-Störs.

Belugawal Belugawal - Foto: JohnL/Shutterstock

Belugawale sind nicht von Geburt an weiß

Belugawale werden erst im Alter von 4 bis 5 Jahren weiß. Die Jungtiere sind bis dahin graubraun bis schwarz.

Warum sind Belugawale weiß?

Fällt ein so leuchtend weißer Wal im Meer nicht sehr auf? Überraschenderweise gehört genau das zu seiner Tarnung. Zwischen den vielen Eisbergen und Eisschollen in der kalten Polarregion ist er für Eisbären nicht so schnell zu erkennen.

Belugawale sind die Kanarienvögel des Meeres

Belugawale singen äußerst gerne und geben dabei die unterschiedlichsten Laute von sich. Sie klicken, klatschen, muhen, zwitschern, pfeifen und klappern. Auch außerhalb des Wassers sind ihre Geräusche gut hörbar.

Belugawale sind zu Gesichtsausdrücken fähig

Die meisten Wale haben mehr oder weniger hochgezogene Mundwinkel. So entsteht der Eindruck, sie würden grinsen. In der Tat aber ist ihr Gesicht starr. Belugawale verfügen dagegen über eine Fähigkeit, die selbst unter Delfinen sehr selten ist: Sie können verschiedene Gesichtsausdrücke annehmen. Ihr Gesicht ist recht flexibel und so machen sie zu ihren Lauten auch die unterschiedlichsten Gesichter. Sie „unterhalten“ sich also nicht nur durch ihre Gesänge.

Belugawal Belugawal - Foto: Jennifer G. Lang/Shutterstock

Belugawale und Menschensprache

Angeblich sollen Belugawale sprechen können. Die Worte Flosse, Eimer und Schwimmbrille beherrscht einer wohl schon.

Belugawale können rückwärts schwimmen

Im Gegensatz zu vielen anderen Walen können die Belugawale sowohl vorwärts als auch rückwärts schwimmen.

Belugas kuscheln gerne

Eher ungewöhnlich für Wale: Beim Spielen knuddeln die Wale gerne mal und auch sonst mögen sie Körperkontakt mit ihren Artgenossen recht gerne.

Belugawale sind langsam

Nein, beim Schwimmen schläft er nicht ein, aber der Belugawal hat es nicht wirklich eilig. Mit etwa 9 km/h schwimmt er gemütlich vor sich hin. Schon ein langsamer Fahrradfahrer kann ihn mühelos überholen. Nur bei Gefahr oder, wenn er Beute jagt, gibt er Gas. Dann erreicht er bis zu 22 km/h und hält dieses Tempo 15 Minuten lang durch.

Der Belugawal „häutet“ sich

Im Winter wird die Haut der Belugawal am Rücken und den Flossen dicker, damit er gut vor der Kälte geschützt ist. Im Sommer reibt er sich die dickere Haut an Felsen und Kieseln wieder ab.

Der Belugawal im Rhein

Belugawale mitten in Deutschland? Im Rhein? Ja. Es klingt unglaublich, aber es ist wahr. Normalerweise halten sich Belugawale in arktischen Meeren auf, doch am 18. Mai 1966 schwamm ein Belugawal den Rhein hinauf. Ihm gefiel es dort wohl ganz gut, denn erst im Juni gelang es, "Moby Dick" wieder in Richtung Meer zu leiten.

Fortpflanzung

Ein Belugawal-Weibchen bringt etwa alle drei Jahre ein Kalb zur Welt. Nach einer Tragzeit von 14 Monaten erblicken sie das Licht der Welt. Sie sind dann bereits 1,40 bis 1,70 m lang, 45-75 kg schwer und werden 2 Jahre lang von der Mutter gesäugt.

Weitere Tiere im Lebensraum Meer, Küste:

Hinweis: Auf unserer Webseite werden Tiere für Kinder erklärt. Solange du Schüler bist, darfst du die Infos gerne als Grundlage zum Lernen, für dein Referat, Plakat, Arbeitsblatt, Vortrag, Präsentation oder Hausaufgabe im Unterricht in der Schule verwenden.