Anzeige
Anzeige - Zum Artikel nach unten scrollen

Checkliste Hund: „Vor dem Kauf“

Diese Checkliste enthält wichtige Fragen, die du vor dem Kauf eines Hundes unbedingt mit deiner Familie besprechen solltest. Außerdem gibt es am Ende eine „Eltern-Info“.

Hund Checkliste Hund Checkliste - Foto: Kalamurzing/Shutterstock

ja nein1. Kannst du dich 10-13 Jahre um deinen Hund kümmern?

Hunde haben eine Lebenserwartung von etwa 10-13 Jahren. Vielleicht bist du dann schon nicht mehr in der Schule, machst eine Ausbildung oder studierst in einer anderen Stadt.

ja nein2. Bist du auf Tierhaare allergisch?

Dann ist ein Haustier leider keine gute Idee. Auch, wenn nur ein Familienmitglied allergisch ist, kommt ein Haustier leider nicht in Frage.

ja nein3. Kann jemand deinen Hund im Urlaub versorgen?

Ein Hund kann in der Regel auch mit in den Urlaub fahren, wenn die An-/Rückreise nicht zu lange oder anstrengend ist. Wenn er zuhause bleiben muss, könnte er von Verwandten versorgt werden oder zur Not in einer „Tierpension“. Diese kosten aber Geld und dein Hund wird sehr darunter leiden, von seinem „Rudel“ getrennt und in Gesellschaft fremder Menschen zu sein.

ja nein4. Ist ausreichend Geld vorhanden, um den Hund zu versorgen?

Ein Hund braucht nicht nur Futter und Spielzeug. Wenn er krank wird, muss er zum Tierarzt und braucht vielleicht Medikamente oder eine teure Operation.

ja nein5. Sind alle Familienmitglieder einverstanden?

Deine Eltern tragen letztendlich die Verantwortung für dein Haustier. Sie müssen zustimmen. Auch Geschwister dürfen mit entscheiden, ob ein neues Familienmitglied hinzu kommen soll.

ja nein6. Bist du bereit, jeden Tag Gassi zu gehen?

Hunde brauchen jeden Tag Auslauf. Auch dann, wenn es kalt ist, regnet oder schneit. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du das jeden Tag „durchhältst“, dann probiere es aus: Gehe für eine Weile jeden Tag Gassi, und zwar ohne Hund (aber du kannst dir natürlich schon mal vorstellen, du hättest einen Hund dabei). So kannst du deinen Eltern beweisen, dass du es ernst meinst.

Eltern-Info

Ein Haustier kann eine großartige Erfahrung für Kinder sein. Hier sind fünf Punkte, warum Haustiere für Kinder gut sind:

Kinder mit Haustieren ...

... lernen Verantwortungsbewusstsein.
... entwickeln Selbstbewusstsein und Einfühlungsvermögen.
... sind aktiver und seltener krank.
... sind weniger gestresst und haben weniger Angst.
... fühlen sich weniger allein, wenn die Eltern in der Arbeit sind.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die alleinige Verantwortung nicht beim Kind liegen kann, sondern immer die Eltern tragen. Ihr Kind darf zwar beim Füttern und bei der Fellpflege helfen, kann diese Aufgaben aber frühestens ab einem Alter von 12 Jahren selbständig bewältigen.

Drucken