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Beagle

beagleSteckbrief Beagle

Größe 33-40 cm
Gewicht 10-18 kg
Herkunft England
Farbe braun-weiß, rot-weiß, schwarz-weiß-braun
Lebensdauer 12-15 Jahre
Geeignet als Familien- und Therapiehund; Drogen- und Sprengstoffhund
Charakter abenteuerlustig, sanftmütig, ruhig, herzig
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Foto: Soccersmp [Public Domain] via Wikimedia Commons


Schon gewusst?

Einer der berühmtesten Beagles ist Snoopy aus den Peanuts. „Snoopy“ kommt vom englischen „to snoop“ und heißt „schnüffeln“ - das was er am liebsten macht.

Rassebeschreibung

Der Beagle war ursprünglich ein Spürhund und auch heute noch ist das Schnüffeln und Erkunden seine größte Lieblingsbeschäftigung. Er gehört außerdem zu den freundlichsten Hunderassen, denn er versteht sich mit allen gut: „eigenen“ und fremden Menschen, anderen Haustieren und Hunden. Sein Fell sollte 2-3 Mal pro Woche gepflegt werden. Für das Training braucht der Besitzer etwas Geduld ...

Aussehen

Der Beagle sieht aus wie eine Miniaturversion des Foxhound. Er ist ein kleiner, robuster, kompakter Hund. Das kurze, dichte und raue Fell macht ihn „wetterfest“ und schützt beim Stöbern im Unterholz.

Geschichte und Herkunft

Der Beagle war seit je her ein Jagdhund, der meist für die Treibjagd zu Fuß eingesetzt wurde. Er hat eine lange Geschichte, die sogar bis zurück in das 5. Jahrhundert vor Christus gehen soll. Der Name Beagle wurde aber erst 1475 verwendet und die Rasse 1890 offiziell vom britischen Kennel Club anerkannt.

... und woher kommt der Name?

Die genaue Herkunft des Namens ist zwar nicht geklärt. Es gibt vier Theorien:

1. Das Wort „Beagle“ könnte vom französischen „begueule“ stammen („geöffnete Kehle“, „Maul“/“Großmaul“).
2. Oder auch von „beag“, einem alten englischen/französischem/walisischen Wort für „klein“.
3. Das alte deutsche Wort „begele“ kommt ebenfalls in Frage. Es steht für „schelten“/“schimpfen“.
4. Ebenso das französische „beugler“ („brüllen“). Kein Wunder: Der Beagle ist bekannt dafür, viel und laut zu bellen, wenn er nicht richtig erzogen wurde.

Beagle in Tierversuchen

Leider haben viele Beagle ein trauriges Schicksal: Aufgrund ihres fügsamen, ruhigen Charakters und ihrer praktischen Größe landen sie in Tierversuchs-Laboren. Keine andere Hunderasse wird so häufig für Tests eingesetzt. Sie werden sogar extra dafür gezüchtet.

Gesundheit und Pflege

Beagle neigen dazu, zu viel zu fressen – wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Daher sollte man immer kontrollieren, wie viel Futter im Napf landet und bei Anzeichen von Übergewicht für mehr Bewegung sorgen und die Futtermenge reduzieren.

Rassetypische Krankheiten

  • Epilepsie
  • Hypothyreose (Schilddrüsenerkrankung)
Ähnliche Hunderassen

Dackel

Fotos von Beagle-Hunden

hund beagleFoto: Halfpoint/Shutterstock

Beagle
Foto: Jagodka/Shutterstock

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