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Berner Sennenhund

Berner SennenhundSteckbrief Berner Sennenhund

Größe 58-70 cm
Gewicht 36-50 kg
Herkunft Schweiz
Farbe schwarz-weiß-braun
Lebensdauer 6-9 Jahre
Geeignet als Zug-, Fährten- und Rettungshund; Familienhund
Charakter anhänglich, aufmerksam, treu, entspannt, friedlich
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Foto: DragoNika/Shutterstock


Schon gewusst?

2013 brachte eine Berner Sennenhündin 15 (!) Welpen zur Welt. Das ist bislang der größte Wurf für diese Hunderasse. Der Rekord liegt laut Guinness World Records bei 24 Welpen einer neapolitanischen Mastiff-Hündin.

Rassebeschreibung

Der Berner Sennenhund ist ein Familienhund, der aufblüht, wenn er in die Aktivitäten seines „Rudels“ mit eingebunden wird. Er wird schneller groß als erwachsen und braucht von Anfang an regelmäßiges Training. Je älter er wird, desto ruhiger ist er in der Regel. Auf Fremde reagiert der Berner Sennenhund durchaus scheu und zurückhaltend.

Aussehen

Der Berner Sennenhund ist sehr groß und stark. Typisch ist ein langsamer, aber fleißiger, kraftvoller Gang. Sein seidiges, schimmerndes, langes Fell ist eine wahre Augenweide und besteht aus einem Oberfell und einem wolligen Unterfell.

Geschichte und Herkunft

Ursprünglich hieß der Berner Sennenhund „Dürrbächler“. Der Name leitet sich ab von dem kleinen schweizer Dorf Dürrbach, in dem der Hund vor allem bei den Bauern sehr beliebt war. Er machte sich ganz ausgezeichnet im Hüten von Schafen. Als großer, kräftiger Hund war er sogar in der Lage für den Bauern kleine Karren zu ziehen. Bei einer internationalen Hunde-Show 1907 in Bern erfreute sich die Rasse großer Aufmerksamkeit und wurde auch in anderen Regionen bekannt. Daraufhin wurde er zum Berner Sennenhund umbenannt.

… und woher kommt der Name?

Bern bezeichnet den Kanton (ähnlich dem Bundesland in Deutschland) in der Schweiz, aus dem der Hund stammt. Es gibt übrigens auch Schweizer Sennenhunde, Appenzeller Sennenhunde und Entlebucher Sennenhunde – je nach Herkunftsort. Die Alpenhirten, die diese Hunde häufig als Bauernhunde halten, werden auch „Senn“ genannt.

Gesundheit und Pflege

Das Fell der Berner Sennenhunde ist lang und dicht. Kalte Temperaturen machen ihm nichts aus, gegen Hitze ist er jedoch sehr empfindlich. Wenn er draußen ist braucht er viel Schatten und frisches Wasser. Außerdem haart er sehr stark (das ganze Jahr über!), weshalb er regelmäßig gekämmt werden sollte. Leider leidet er recht häufig unter Erbkrankheiten, weshalb der Hund im Vergleich zu anderen Hunderassen seiner Größe eine kürzere Lebenserwartung hat.

Rassetypische Krankheiten

  • Hüftdysplasie (Fehlentwicklung des Hüftgelenks)
  • Ellbogendysplasie (Entwicklungsstörung des Ellbogengelenks)
  • Krebs
  • Nieren-Erkrankungen

Beachte: Nicht jeder Hund leidet zwangsweise unter diesen Erkrankungen.

Ähnliche Hunderassen

Boxer
Deutsche Dogge

Fotos von Berner Sennenhunden

Berner Sennenhund
Foto: Einar Muoni/Shutterstock

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