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Labrador Retriever

Steckbrief Labrador Retriever

Größe 54-57 cm
Gewicht 25-36 kg
Herkunft Kanada
Farbe schwarz, gelb, schoko
Lebensdauer 10-12 Jahre
Geeignet als Therapie-, Rettungs- und Familienhund; Sportpartner
Charakter aktiv, gehorsam, sanftmütig, freundlich, unkompliziert
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Rassebeschreibung

Der Labrador Retriever ist eine der beliebtesten Hunderassen, weil er so überaus freundlich und unkompliziert ist. Er ist jedermanns Liebling, egal ob Tier oder Mensch. Der Labrador braucht viel Bewegung und genießt es vor allem, Stöckchen zu holen oder zu schwimmen. Tricks lässt er sich gerne und einfach beibringen.

Labrador Retriever Labrador Retriever - Foto: Africa Studio/Shutterstock

Aussehen

Der Labrador Retriever steht aufrecht, stolz, selbstbewusst. Er bewegt sich elegant und hat eine überaus freundliche und friedliche Körpersprache. Sein etwas quadratischer Körper ist kräftig und zeichnet sich durch starke Muskeln aus. Der Labrador Retriever hat dichtes, glattes und kurzes Fell. Das Oberfell ist leicht rau und hält das Wasser ab. Die dicke, weiche Unterwolle macht den Hund „wasserdicht“. Es schützt die Haut vor Feuchtigkeit und Kälte.

Schon gewusst?

Im Wasser benutzt der Labrador Retriever seinen Schwanz wie ein Steuerruder. Man bezeichnet diesen auch als „Otterrute“. Zwischen den Zehen hat der schwimmfreudige Hund sogar Schwimmhäute!

Labrador Retriever Labrador Retriever - Foto: claire norman/Shutterstock

Gesundheit und Pflege

Der Labrador Retriever ist ein robuster Hund, der selbst bitterkaltes Wasser nicht scheut. Zumindest solange es etwas zu apportieren gibt. Das Wasser tropft schnell ab und sein pflegeleichtes Fell muss in der Regel nur einmal in der Woche gebürstet werden.

Rassetypische Krankheiten:

  • Hüftdysplasie (Fehlentwicklung des Hüftgelenks)
  • Ellbogendysplasie (Entwicklungsstörung des Ellbogengelenks)
  • Retinadysplasie (Fehlbildung der Netzhaut)
  • Muskelerkrankungen

Beachte: Nicht jeder Hund leidet zwangsweise unter diesen Erkrankungen.

Geschichte und Herkunft

Der Labrador Retriever stammt ursprünglich aus Neufundland, einer Provinz in Kanada. Ursprünglich hießen sie „St. John's dogs“, nach der Hauptstadt von Neufundland. Sie waren fleißige und verlässliche Partner und halfen den Fischern bei ihrer Arbeit, indem sie im Wasser Netze oder Taue zogen oder Fische einfingen, die sich aus den Netzen befreitet haben. Im 19. Jahrhundert kamen sie nach England, wo man ihnen ihren jetzigen Namen gab und sie als Jagdhunde züchtete. Von dort aus eroberten die Labrador Retriever mit ihrem freundlichen Charakter die ganze Welt.

... und woher kommt der Name?

Labrador ist eine Halbinsel im Osten Kanadas und gehört zu den Provinzen Neufundland und Québec. „Retriever“ stammt aus dem Englischen und heißt so viel wie „Apportierer“ (to retrieve = apportieren).

Ähnliche Hunderassen:

Golden Retriever
Irish Setter

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Labrador Retriever Labrador Retriever - Foto: Gerald Marella/Shutterstock