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Infos über die Tierklasse Fische

  • Fische sind die ältesten Wirbeltiere.
  • Fische atmen mit Kiemen.
  • Fische legen Eier.
  • Fische sind meist ektotherm.

walhai kleinFische entwickelten sich vor 450 Millionen Jahren und sind die ältesten Wirbeltiere. Man unterscheidet zwischen Knorpelfischen (z. B. Haie, Rochen) und Knochenfische (fast alle anderen). Knorpelfische haben ein Skelett aus Knorpeln und ihre Haut besteht aus winzigen Zähnen statt aus Schuppen. Sie besitzen keine Schwimmblase, sondern müssen aktiv schwimmen, um eine Höhe zu halten).

Foto: Dai Mar Tamarack/Shutterstock

Wo leben Fische?

Fische leben ausschließlich im Wasser.

Wie unterscheidet man Fische von anderen Tieren?

Fische haben Kiemen, durch die sie aus dem Wasser Luft aufnehmen.

Was fressen Fische?

Fische ernähren sich von Plankton (winzigen Organismen) oder von anderen Meerestieren.

Wie bewegen sich Fische fort?

Fische schwimmen mit Hilfe ihrer Flossen und ihrer Muskeln. Die Brust-/Bauchflossen sind die Steuerruder, mit denen sie die Richtung bestimmen und die Schwanzflosse ist meist der „Motor“/Antrieb, um sich fortzubewegen. Vereinzelt gibt es Fische, die auch „fliegen“ oder klettern können (siehe Besonderheiten).

Wie vermehren sich Fische?

Fische legen Eier. Die meisten betreiben keine Brutpflege, das heißt, dass die Jungtiere auf sich allein gestellt sind, sobald sie geschlüpft sind. Manche Fische bewachen die Eier, ein paar wenige gebären ihre Jungen sogar lebend (z. B. Haie).

Besonderheiten:

- Können Fische seekrank werden?

Ja! Wie wir Menschen haben auch Fische ein Gleichgewichtsorgan. Wenn die See stürmisch ist, tauchen sie etwas tiefer, wo das Wasser ruhiger ist. Sollte das nichts helfen und ihnen dennoch übel werden, „kotzen“ sie ins Meer (lecker!).

- Sind Fische auch mal durstig?

Bei all dem Wasser stellt sich die Frage: Müssen Fische überhaupt trinken? Jein. Obwohl sie nicht so trinken wie wir, nehmen Fische dennoch Flüssigkeit auf, und zwar durch die Haut.

- Fliegende Fische – Gibt es sie wirklich?

Ja! Sie haben aber keine Flügel und setzen sich auch nicht in ein kleines Spielzeug-Flugzeug (nur ein Scherz). Sie schlagen mit ihrer Schwanzflosse ganz schnell und katapultieren sich auf diese Weise nach oben. Und zwar bis zu 5 Meter!

- Kletternde Fische – Auch die gibt es!

Noch beeindruckender als die fliegenden Fische sind kletternde Fische. Der Schlammspringer besitzt lange Brustflossen, die er wie Arme benutzen kann. Mit ihnen krabbelt er Bäume hinauf, um Insekten zu erbeuten.

biologische vielfaltArtenvielfalt

Der Schiffshalter schwimmt selten selbst, sondern heftet sich mit einer Saugplatte an andere Fische. Davon hat auch sein „Chauffeur“ etwas: Der Schiffshalter frisst Parasiten, die sich auf der Haut eingenistet haben. Was das mit der biologischen Vielfalt zu tun hat?

Foto-Collage: l i g h t p o e t (Äffchen), Mircea BEZERGHEANU (Eisvogel), lkordela (Biene), Svetlana Foote (Frosch), jurra8 (Eichhörnchen), Rich Carey (Schildkröte) / Shutterstock

Es gibt mehr als 32.500 Fischarten:
Knochenfische: ca. 29.000
Knorpelfische: ca. 1.100
Die artenreichsten Tierordnungen:
Barschartige: ca. 14.400
Karpfenartige: ca. 3.250
Welse: ca. 3.400
Aalfische: ca. 900
Plattfische: ca. 400
Dorschfische: ca. 48