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Mops

Steckbrief Mops

Größe 25-30 cm
Gewicht 6-8 kg
Herkunft China
Farbe falb, schwarz, silber, aprikose
Lebensdauer 12-15 Jahre
Geeignet als Schoßhund, Begleithund
Charakter selbstbewusst, humorvoll, gehorsam, fröhlich, verspielt
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Schon gewusst?

Der Mops ist bekannt dafür, zu schnarchen.

Rassebeschreibung

„Multum in parvo“. Dieser Satz fällt oft, wenn vom Mops die Rede ist. Er ist lateinisch und heißt wortwörtlich „viel in wenig“. Bezogen auf die Hunderasse wird er oft mit „viel Hund in kleinem Körper“ übersetzt. Und es stimmt: Der Mops hat einen außerordentlich vielschichtigen Charakter.

Außerdem ist er von unglaublich verspielter Natur und sorgt mit seinen lustigen Aktionen für jede Menge Unterhaltung. Gleichzeitig ist er sehr treu und die meiste Zeit zufrieden damit, auf dem Schoß seines Herrchens zu sitzen. Der Mops liebt sein Herrchen und ist todunglücklich, wenn dieser ihm nicht ein wenig Liebe zurückgibt.

Mops Mops - Foto: WildStrawberry/Shutterstock

Aussehen

Der Mops ist ein kompakter, fast quadratischer Hund, der einen flotten, starken Gang hat. An Nacken und Rücken bildet sein Fell Falten. Auch im Gesicht hat er zahlreiche, tiefe Falten. Wenn er falbfarben ist, hat ist es zudem typischerweise sehr dunkel – er trägt eine so genannte schwarze „Maske“.

Geschichte und Herkunft

Die Könige im alten China waren aufgrund der flachen Gesichter von Hunderassen wie Pekinese, Shih Tzu und Mops hingerissen. Die Hunde genossen ein sehr luxuriöses Leben und wurden manchmal sogar von Leibwachen beschützt. Später kam der Mops nach Holland und verbreitete sich von dort aus als Schoßhund für die wohlhabenden Leute in Europa. Eigentlich gehört der Mops zu den massigen, großen Molossern. Über die Zeit entstand eine Miniaturversion, der heutige Mops.

… und woher kommt der Name?

Im Englischen heißt der Hund pug. In Deutschland, Belgien und den Niederlanden dagegen Mops. Wie kam es dazu? „pug“ leitet sich vom lateinischen „pugnus“ ab, was so viel wie Faust heißt (und an die Kopfform erinnert). Das Wort Mops könnte aber auch vom niederländischen „mopperen“ für „meckern“/“nörgeln“ stammen.

Gesundheit und Pflege

In der Regel ist der Mops ein gesunder, robuster Hund. Allerdings neigt er zu Übergewicht, weshalb man sehr genau auf eine ausgewogene Ernährung und Bewegung achten muss. Weil sein Gesicht sehr flach ist, hat er häufig Probleme mit der Atmung. Deshalb schnarcht er auch häufig. Sein schimmerndes, kurzes Fell braucht wenig Pflege. Er haart jedoch sehr stark. Die Falten an Kopf und Gesicht sollten sauber und trocken gehalten werden.

Rassetypische Krankheiten

  • Brachycephalensyndrom (Behinderung der Atmung)
  • Hornhautentzündung (Reizung der Augen)
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Französische Bulldogge
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Mops Mops - Foto: mariematata/Shutterstock