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Französische Bulldogge

Steckbrief Französische Bulldogge

Französische Bulldogge Französische Bulldogge - Foto: Patryk Kosmider/Shutterstock

Größe 25-34 cm
Gewicht 8-14 kg
Herkunft Frankreich
Farbe schwarz, braun, creme, mehrfarbig; gestromt, scheckig
Lebensdauer 9-11 Jahre
Geeignet als Schoß- und Begleithund
Charakter freundlich, gehorsam, verspielt, kaspernd
Auslauf Hund Auslauf
Sabbern Hund Sabbern
Haaren Hund Haaren
Fellpflege Hund Fellpflege

Wertung = Sehr/Viel; Wertung = Wenig/Kaum

Schon gewusst?

Man sagt, die Französische Bulldogge geht unter wie ein Stein. Sie kann schlecht bis gar nicht schwimmen, weil sie mit ihren kurzen Beinen schlecht paddeln kann und der Kopf gleichzeitig sehr schwer ist.

Rassebeschreibung

Die Französische Bulldogge ist ein Schoßhund mit Leidenschaft. Sie kuschelt nicht nur gerne mit seinen Menschen, sondern genießt auch ein gemeinsames Nickerchen mit Herrchen und natürlich allen anderen Familienmitgliedern. Gerne spielt sie den Pausenclown und unterhält damit die ganze Familie.

Französische Bulldogge Französische Bulldogge - Foto: Marie Havens/Shutterstock

Aussehen

Die Französischen Bulldogge ist klein, kurz und kräftig. Das Fell ist kurz und die Haut an Schultern und Kopf wirft süße Falten. Die beiden Äuglein in ihrem eckigen Stupsnasen-Gesicht blicken einen meist einen neugierig an und aufmerksam in die Welt. Besonderes Merkmal sind auch die aufrecht stehenden "Fledermausohren". Sie sind durch Züchtung weitervererbt worden. Im Gegensatz zur Englischen Bulldogge bewegt sich die Französische Bulldogge leichtfüßiger und freier.

Geschichte und Herkunft

Die Französische Bulldogge kommt aus Frankreich! Oder? Jein. Aber fangen wir von vorne an: Bulldoggen waren Anfang des 19. Jahrhunderts vor allem um Nottingham (England) herum sehr beliebt. Einige wurden von Arbeitern nach Frankreich eingeführt und machten sich zuerst als Rattenfänger beliebt. Doch schon bald fielen sie den Wohlhabenden und Adligen auf. Besonders diejenigen mit aufrechten Ohren waren außerordentlich begehrt - was man in England dagegen gar nicht mochte. Die Bulldogge wurde mit genau diesem Merkmal entsprechend weitergezüchtet (u. a. wurden Rassen wie Terrier und Mops eingekreuzt) und ist seitdem als Französische Bulldogge in aller Welt beliebt.

... und woher kommt der Name?

Wieso „Bull“-dogge? Das muss was mit Bullen zu tun haben, richtig? Stimmt. Früher wurden Tierkämpfe mit ihnen veranstaltet. Dabei wurden die Hunde zur Unterhaltung der Menschen auf Bullen gehetzt.

Gesundheit und Pflege

Die Französische Bulldogge ist nicht dafür bekannt, mit seinem Menschen jeden Tag 10 km joggen zu gehen (da legt man sich besser einen Jack Russel zu). Trotzdem sollte man für ausreichend Bewegung sorgen, da sie sonst zu Übergewicht neigt. Das Fell ist überaus pflegeleicht und muss nur selten gebürstet werden. Wichtig: Der Hund reagiert sehr empfindlich auf Hitze. Vor allem im Sommer braucht er deshalb immer einen schattigen, kühlen Platz, an den er sich zurückziehen kann.

Rassetypische Krankheiten

  • Brachycephalensyndrom (Behinderung der Atmung)
  • Degenerative Gelenkerkrankungen (z. B. Bandscheibenvorfall)

Beachte: Nicht jeder Hund leidet zwangsweise unter diesen Erkrankungen.

Ähnliche Hunderassen

Bulldogge
Pembroke Welsh Corgi
Mops

Französische Bulldogge Französische Bulldogge - Foto: Marie Havens/Shutterstock

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