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Mandrill

Steckbrief Mandrill

Größe bis 76 cm
Geschwindigkeit bis 40 km/h
Gewicht bis 25 kg
Lebensdauer 20-28 Jahre
Nahrung Früchte, Samen, kleine Tiere
Feinde Leoparden, Adler, Schlangen
Verbreitung Zentralafrika
Lebensraum Regenwald
Ordnung Primaten
Familie Meerkatzenverwandte
Wissenschaftl. Name Mandrillus sphinx
Merkmale buntestes Säugetier

Merkmale und Besonderheiten

Der Mandrill ist ein Primat, der in Afrika lebt und, wie Paviane, Makaken und Languren, zu den Meerkatzenverwandten gehört. Nach den Menschenaffen (Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen) ist der Mandrill der größte Affe!

Wie und wo leben Mandrille?

Mandrille leben für gewöhnlich im dichten Regenwald in Gruppen von ca. 20 Tieren zusammen, wobei das Männchen die Truppe anführt, das die hellsten und schönsten Farben hat.

Warum sind Mandrille bunt?

Der Mandrill hat leuchtend blaue und lila Backen, knallrote Nase und Lippen und olivgrüne bis goldene Haare im Fell. Er scheint in ein paar Farbtöpfe gefallen zu sein, denn kaum ein Säugetier ist so bunt wie er! Bei den Mandrillen haben vor allem hochrangige, starke Männchen starke leuchtende Farben. Sie haben auch mehr Testosteron (männliche Hormone) als die anderen Männchen. Ein Weibchen mit kräftigen Farben zeigt den Männchen: Ich bin gesund und bereit, mich zu paaren.

Mandrill Mandrill - Foto: tamarasovilj/Shutterstock

Was fressen Mandrille?

Mandrille sind Allesfresser, aber am liebsten verputzen sie Früchte, Samen, Blätter und Pilze. Insekten, Frösche und Echsen stehen ebenfalls auf ihrer Speisekarte.

Mandrille „hamstern“ Futter in den Backentaschen

Mandrille haben große Backentaschen in ihren Mäulern, die sie mit Futter vollstopfen, wenn sie gerade satt sind und zu einem späteren Zeitpunkt einen Snack zu sich nehmen wollen.

Mandrille haben lange Zähne

Mandrille schütteln manchmal ihren Kopf und „grinsen“ breit, um ihre großen Zähne zu zeigen, die über 6 cm lang werden können. Das ist gleichzeitig lustig und beängstigend, eigentlich aber eine freundliche Geste innerhalb der Tiere.

Mandrill Mandrill - Foto: Kitch Bain/Shutterstock

Sind Mandrille gefährlich?

Mandrille sind nicht nur stark, sondern auch sehr selbstbewusst und furchtlos. Sie verteidigen ihr Gebiet, und wenn es jemand betritt - wie z. B. ein unvorsichtiger Mensch - dann können sie aggressiv werden. Sie schlagen energisch auf den Boden und im Zweifel kann es zu einem Angriff kommen. Irgendwie ist das auch verständlich. Stell dir vor, jemand fremdes betritt ungefragt deine Wohnung.

Mandrille sind gut zu Fuß

Die Trockennasenaffen legen große Strecken am Boden zurück, können aber auch sehr gut klettern und schlafen gerne auf Bäumen (damit es nicht langweilig wird jeden Tag auf einem anderen).

Mandrille = Wald-Paviane?

Mandrille werden auch Wald-Paviane genannt. Sie sind tatsächlich mit den Pavianen verwandt, haben aber nicht den selben Lebensraum.

Mandrill Mandrill - Foto: davemhuntphotography/Shutterstock

Nachwuchs bei den Mandrillen

Mandrill-Mamas haben für gewöhnlich nur ein Baby. Es hat bei der Geburt ein dunkles Fell, die Äuglein schon offen und klammert sich sofort an den Bauch der Mama. Mit zwei Monaten verliert es seinen Baby-Flaum. Dann beginnt das echte Fell zu wachsen.

Disney-Star

In Disney’s „Der König der Löwen“ kannst du einen Mandrill sehen. Es ist der weise Rafiki, der das Löwenbaby Simba segnet.

Weitere Tiere im Lebensraum Regenwald:

Der Mandrill ist verwandt mit:

  • Pavianen
  • Makaken

Mandrill Mandrill - Foto: Anatoliy Lukich/Shutterstock

Hinweis: Auf unserer Webseite werden Tiere für Kinder erklärt. Solange du Schüler bist, darfst du die Infos gerne als Grundlage zum Lernen, für dein Referat, Plakat, Arbeitsblatt, Vortrag, Präsentation oder Hausaufgabe im Unterricht in der Schule verwenden.