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Fledermäuse reduzieren ihre Immunabwehr, um Energie zu sparen

  • Vor dem Winter fliegen Rauhautfledermäuse in den warmen Süden.
  • Der Flug und der „Betrieb“ des Immunsystems kostet sehr viel Kraft.
  • Um Energie zu sparen, schränken sie die Nutzung des Immunsystems ein.

Rauhautfledermäuse haben ein Sommer- und ein Winter-Quartier und pendeln je nach Jahreszeit zwischen den baltischen Ländern (Estland, Lettland, Litauen) und Südfrankreich hin und her. Dabei legen sie jedes Mal eine Strecke von mehr als 2.000 km zurück.

Wissenschaftler des Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung hat interessiert, wie die Tiere diese anstrengende Wanderung bewältigen. Nicht nur der lange Flug zehrt an den Kräften, sondern auch das Immunsystem, das sehr viel Energie für die Aufrechterhaltung und Nutzung benötigt. Gleichzeitig gehören Rauhautfledermäuse zu den Zwergfledermäusen, sind nur 4-5 cm lang (Kopf plus Körper) und wiegen im Durchschnitt nur 7 Gramm. Eine beachtliche Leistung.

Die Tiere wurden vor und nach dem Flug untersucht. Dabei stellte man fest, dass die Fledertiere bestimmte Aktivitäten des Immunsystems einschränken. Die Vermutung ist, dass die Tiere während der Zugzeit anfälliger für Krankheiten sein könnten. Ob das tatsächlich auch ein gesundheitliches Risiko für die Tiere ist, wollen die Wissenschaftler nun herausfinden.

Quelle: https://www.fv-berlin.de

Rauhautfledermaus Rauhautfledermaus - Foto: Alis Photo/stock.adobe.com