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Selbst Quallen brauchen Schlaf – Sie halten Nickerchen genauso wie wir Menschen

  • Nicht nur Säugetiere schlafen.
  • Auch Quallen schlafen – obwohl sie gar kein Gehirn haben.
  • Der Schlaf dient der Erholung und repariert beschädigte Zellen.

Meerwalnuss Meerwalnuss - Foto: Emőke Dénes [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Alle Lebewesen brauchen Schlaf

Es gibt unzählige Studien und bis heute fasziniert die Wissenschaftler das Thema Schlaf. Wie ist Schlaf entstanden? Schlafen alle Tiere? Wozu dient Schlaf? Wir wissen, dass Säugetiere und Vögel schlafen. Weniger bekannt ist, dass auch Insekten, Spinnen, Amphibien, Reptilien und Wirbellose schlafen. Ja, auch Wirbellose. Tintenfische träumen sogar. Wie ist das aber mit Quallen? Das haben Forscher nun untersucht.

Auch Quallen schlafen

Obwohl Quallen einen völlig anderen Körper als wir besitzen – ja nicht mal ein Gehirn -, verbringen sie etwa ein Drittel des Tages damit, zu schlafen. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Quallenart Cassiopea andromeda nachts schlief und mittags gerne ein Nickerchen hielt – sowohl in Laborversuchen als auch in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Seenanemone Nematostella vectensis machte dagegen im Morgengrauen gerne ein „Auge zu“.

Der Körper erholt sich

Beide Arten verbrachten etwa ein Drittel damit, sich auf diese Weise auszuruhen und Kraft zu tanken. Es stellte sich außerdem heraus, dass sich dabei ihre Zellen regenerierten. Schlafentzug wirkte sich schädlich für ihren Körper aus.

Schlaf hat sich sehr früh entwickelt

Der Schlaf könnte bereits vor einer Milliarde Jahren seinen Ursprung gehabt haben. Er war und ist schon immer auch eine Gefahr gewesen – schließlich kann man sich während des Schlafs schlecht verteidigen. Dennoch sind die Vorteile des Schlafs für den Körper so groß, dass er sich im Lauf der Zeit weiterentwickelt hat.

Über die Studie

Die Studie der Bar-Ilan-Universität (Israel) wurde im Januar 2026 in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.


Quellen:


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