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Besondere Merkmale von Käfern

Harte Panzer, schützende Deckflügel und die artenreichsten Insekten der Welt – erfahre alles über Käfer!

Alles über Käfer Alles über Käfer - Fotos: (v.l.o.n.r.u.) Anita Patterson Peppers, Shutterstock, Alex Stemmer, Olga G Shumilova, R. Rizanov, goodgold99/Shutterstock

Was sind Käfer?

Käfer sind Insekten und gehören zu den artenreichsten Lebewesen der Welt. Sie haben sechs Beine und einen harten Panzer, der ihren Körper schützt. Die meisten Arten können fliegen. Ihre Flügel liegen gut geschützt unter den harten Deckflügeln. Es gibt aber auch Laufkäfer und Bodenkäfer. Man findet Käfer fast überall: im Wald, im Garten, im Wasser oder sogar in der Wüste. Einige Arten sind für die Natur sehr wichtig, weil sie Pflanzenreste abbauen oder Schädlinge fressen. Andere gelten als Schädlinge.

Besondere Merkmale von Käfern

1. Die artenreichste Ordnung

Es gibt über 1.000.000 Insekten. Fast die Hälfte davon sind Käfer. Es gibt über 400.000 Arten. Sie sind die artenreichste Ordnung innerhalb der Insekten.

2. Harter Panzer

Alle Käfer haben einen harten Panzer, der ihren Körper vor Verletzungen schützt. Er besteht aus Chitin. Das ist ein sehr festes, stabiles Material, das aus einzelnen Zuckerbausteinen zusammengesetzt ist. Einzige Ausnahme sind die Weichkäfer. Bei ihnen ist der Panzer nicht ganz so fest.

3. Harte Deckflügel

Alle Käfer haben feste Deckflügel, die die weichen Flugfügel schützen – einerseits vor Verletzungen und andererseits vor dem Austrocknen. Die Deckflügel sind nicht zum fliegen geeignet. Wenn Käfer fliegen wollen, öffnen sie die Deckflügel und strecken sie weit von sich, damit sich die Flugflügel bewegen können.

Stammbaum der Käfer

Stammbaum der Käfer

Spannende Fakten über Käfer

  • Es gibt über 400.000 Arten von Käfern. In Deutschland gibt es etwa 7.000 Arten. In den USA gibt es 30.000 Arten.
  • Käfer haben einen Kopf, sechs Beine, einen Vorder- und Hinterleib, zwei Fühler, zwei Flügel und zwei Deckflügel.
  • Die Deckflügel sind hart und liegen über den eigentlichen Flügeln, um sie vor Verletzungen zu schützen.
  • Es gibt Käfer, die dank eines biochemischen Prozesses leuchten: die Glühwürmchen. Das nennt man Biolumineszenz.
  • Käfer ernähren sich sehr unterschiedlich. Manche Arten sind Pflanzenfresser, andere sind Fleischfresser. Der Borkenkäfer isst zum Beispiel Holz und Rinde, während sich der Marienkäfer von Blattläusen ernährt.
  • Sie verständigen sich mit Artgenossen über Duftstoffe, Geräusche oder Vibrationen.
  • Käfer sind sehr wichtig für die Natur. Prachtkäfer bestäuben beispielsweise Pflanzen. Marienkäfer bekämpfen Schädlinge wie Blattläuse. Mistkäfer sind wie die Gesundheitspolizei im Wald. Sie essen frischen Kot und sorgen dafür, dass sich keine Krankheiten ausbreiten.
  • Es gibt auch Käfer, die als Schädlinge gelten. Zu ihnen gehören der Borkenkäfer, der Kartoffelkäfer und der Nagekäfer, dessen Larve auch als Larve Holzwurm bekannt ist.
  • Die größten Käfer sind der Herkuleskäfer und der Riesenbockkäfer. Sie haben eine Körperlänge von bis zu 17 cm.
  • Der kleinste Käfer ist der Zwergkäfer. Er ist gleichzeitig auch das kleinste Insekt. Er wird nur 0,25 mm lang.
  • Die schwersten Käfer sind Goliathkäfer, Herkuleskäfer, Elefantenkäfer und Riesenbockkäfer. Sie wiegen 40-50 g, manche sogar bis zu 110g. Sie leben in Afrika und Südamerika.
  • Der Sandlaufkäfer in Australien ist der schnellste Käfer. Er schafft 2,5 m pro Sekunde. Das sind 9 km/h.
  • Der widerstandsfähigste Käfer ist der Messingkäfer. Einige Tiere wurden versehentlich in einem Behälter mit Stechapfelblättern eingeschlossen und nach 15 Jahren gefunden – lebendig.

Liste der Arten


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