Alles über Bienen und Wespen
Teamwork für die Natur: Wie Bienen und Wespen das Gleichgewicht im Ökosystem bewahren – trotz ihrer fiesen Stacheln!
Was sind Bienen und Wespen?
Bienen und Wespen sind kleine Insekten mit sechs Beinen, vier Flügeln und zwei Fühlern. Bienen und Hummeln sammeln Nektar und Pollen und sind sehr wichtig, weil sie Pflanzen bestäuben. Wespen und Hornissen jagen andere Insekten und fressen auch süße Lebensmittel vom Menschen. Beide können stechen, aber Bienen und Hummeln tun das meist nur zur Verteidigung.
Besondere Merkmale von Bienen und Wespen
1. Sie bilden große Kolonien
Einige Arten wie Honigbienen, einige Hummelarten, Deutsche Wespen und Hornissen bilden Kolonien – manchmal mit bis zu 60.000 Tieren! Sie sind gut organisiert und übernehmen verschiedene Aufgaben. Es gibt Königinnen, Arbeiter und Drohnen. Interessanterweise sind die meisten Wildbienen und Wespen jedoch Einzelgänger.
2. Sie haben einen Stachel
Alle Bienen und Wespen besitzen einen Stachel. Bei den Bienen hat der Stachel einen Widerhaken. Wenn sie einen Menschen stechen, sterben sie, weil er in der Haut hängen bleibt und der Hinterleib abreißt. Bei den Wespen hat der Stachel keinen Widerhaken. Sie können mehrmals zustechen.
3. Sie sind besonders wichtig für das Ökosystem
Bienen und Wespen sind wichtig für die Natur, weil sie Pflanzen helfen, sich zu vermehren. Bienen bestäuben Blumen, Obstbäume und viele Nutzpflanzen, damit Früchte und Samen entstehen. Wespen fressen viele andere Insekten und halten so das Gleichgewicht in der Natur.
Stammbaum der Bienen und Wespen
Spannende Fakten über Bienen und Wespen
- Bienen und Wespen gehören zur Ordnung der Stechimmen.
- Es gibt 20.000 Arten von Bienen und 4.000 Arten von Wespen.
- In Deutschland gibt es 600 Bienenarten und 500-600 Wespenarten.
- Hummeln gehören zur Familie der Bienen.
- Hornissen gehören zur Familie der Wespen.
- Die „lästigen“ Wespen, die um unser Essen schwirren, sind nur die Gemeine und die Deutsche Wespe. Sie lieben Süßspeisen, Säfte und Fleisch.
- Die meisten Bienen ernähren sich von Nektar und Pollen.
- Wespen sind Allesfresser. Die meisten ernähren sich von anderen Insekten, Pflanzen, Blüten und Früchten.
- Nicht alle Bienen machen Honig. Wildbienen verzehren oder verarbeiten den Nektar sofort, ohne ihn in Waben zu speichern.
- Die meisten Bienen und Wespen sind Einzelgänger. Nur wenige Arten bilden große Kolonien.
- Bienen und Wespen sind sehr wichtig für die Natur, weil sie Blüten bestäuben und Schädlinge essen.
- Die gefährlichsten Wespen sind Ostafrikanische Hochlandbienen. Wenn sie sich bedroht fühlen, greifen sie im Schwarm an und verfolgen Menschen und Tiere im Umkreis von 800 m zum Nest.
- In den USA ist die afrikanisierte Honigbiene gefürchtet. Sie ist eine Kreuzung aus europäischer Honigbiene und Ostafrikanischer Hochlandbiene. Sie wird auch Killerbiene genannt, weil sie in Schwärmen angreift.
- Die größte Biene ist die Wallace-Riesenbiene in Indonesien. Sie wird 3,8 cm lang und hat eine Spannweite von 6,3 cm.
- Die kleinste Biene heißt Perdita minima und lebt in Nordamerika. Sie wird nur 2 mm lang und wiegt 0.333 mg.
- Die größte Wespe heißt Pepsis heros und lebt in Peru. Sie ist gleichzeitig die größte Hautflüglerart. Sie wird 6,2 cm lang und hat eine Spannweite von 12,1 cm.
- Die kleinste Wespe ist Dicopomorpha echmepterygis in Costa Rica. Sie ist blind, hat keine Flügel und wird nur 0.139 mm lang.





















