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Alles über Spinnentiere

Keine Fühler, keine Flügel – aber dafür acht Beine und oftmals Giftdrüsen! Erfahre alles über Spinnentiere!

Alles über Spinnentiere Alles über Spinnentiere - Fotos: (v.l.o.n.r.u.) EcoPrint/Shutterstock, (Springspinne)/Shutterstock, Alex Stemmer/stock.adobe.com, Jay Ondreicka/Shutterstock, bierchen/Shutterstock, andrei310/stock.adobe.com

Was sind Spinnentiere?

Spinnentiere sind keine Insekten. Sie haben acht Beine – im Gegensatz zu Insekten, die nur sechs Beine haben. Zu ihnen gehören Spinnen, Skorpione und Milben. Kopf und Brust sind oft miteinander verwachsen. Viele Spinnentiere fangen ihre Beute mit gewebten Netzen, Fangarmen oder Gift. Sie legen Eier und sind meistens Einzelgänger. Spinnentiere können gruselig aussehen, aber die meisten sind harmlos und sogar nützlich, weil sie Insekten fressen.

Besondere Merkmale von Spinnentieren

1. Acht Beine

Spinnentiere haben acht Beine. Sie sind beweglicher und länger als die von Insekten. Das hat einen Vorteil: Sie können ihre Beine gezielter und vielseitiger einsetzen. Das vordere Paar wird beispielsweise benutzt, um die Umgebung abzutasten und Beutetiere zu fangen.

2. Keine Flügel, keine Fühler

Die meisten Insekten haben Fühler – viele sogar sehr lange. Spinnentiere haben jedoch nie Fühler. Sie benutzen stattdessen ihre Beine oder ihre Mundwerkzeuge. Spinnentiere haben auch keine Flügel und können nicht fliegen.

3. Kopf und Brust sind miteinander verwachsen

Spinnentiere haben zwei Körperteile: einen Vorder- und einen Hinterleib. Der Kopf ist mit dem Vorderleib verwachsen. Das macht sie für ihre Lebensweise widerstandsfähiger, stabiler und hilft beim Jagen oder Festhalten von Beute. Insekten haben drei Körperteile: Kopf, Brust und Hinterleib.

Stammbaum der Spinnentiere

Stammbaum der Spinnentiere

Spannende Fakten über Spinnentiere

  • Es gibt 110.000 Arten von Spinnentieren.
  • 51.000 sind Spinnen, 50.000 sind Milben, 6.600 sind Weberknechte und 3.500 Skorpione.
  • Spinnentiere haben immer acht Beine. Insekten haben nur sechs Beine.
  • Spinnentiere haben keinen guten Sehsinn, aber einen hervorragenden Tastsinn.
  • Spinnenseide entsteht als Flüssigkeit in den Spinndrüsen. Sie wird über Spinnwarzen ausgeschieden und außerhalb des Körpers zu Fäden gesponnen.
  • Fäden aus Spinnenseide sind extrem stark und gleichzeitig elastisch. Sie sind sogar vier bis fünf Mal belastbarer als Fäden aus Stahl.
  • Aber: Nicht alle Spinnen bauen ein Netz aus feinen Fäden. Nur 2.800 Arten machen das.
  • Fast alle Spinnen haben Giftdrüsen. Sie befinden sich im Vorderleib und befördern das Gift über ihre spitzen Kieferklauen in ihre Beute.
  • In Deutschland gibt es nur vier Spinnen, die mit ihren Kieferklauen die menschliche Haut durchdringen können: den Ammen-Dornfinger, die Wasserspinne, die Nosferatu-Spinne und die Kreuzspinne. Ihr Gift verursacht zwar Schmerzen, ist aber nicht tödlich.
  • In Australien leben die meisten Giftspinnen.
  • Die gefährlichsten Giftspinnen sind die Brasilianische Wanderspinne (Südamerika) und die Sydney-Trichternetzspinne (Australien).
  • Skorpione besitzen zwei Scheren und einen Giftstachel am Hinterleib. Von 3.500 Arten sind etwa 25 gefährlich für den Menschen.
  • Zecken sind ebenfalls Spinnentiere. Sie gehören innerhalb der Spinnentiere zur Ordnung der Milben. Sie können Borreliose und FSME übertragen.
  • Die größte Spinne ist die Goliath-Vogelspinne. Sie hat eine Spannweite von 28-30 cm und wiegt bis zu 175 g.
  • Die kleinste Spinne ist die Webspinne Patu digua aus der Familie der Symphytognathidae. Sie wird nur 0,37 mm lang.
  • Die schnellste Spinne ist die Marokkanische Flick-Flack-Spinne. Sie kann bis zu 6,12 km/h schnell rennen. Sie kann innerhalb einer Sekunde das 100-fache ihrer Körperlänge zurücklegen.

Liste der Arten


Alle Spinnentiere im Überblick


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