Alles über Ameisen
Ameisen sind kleine Insekten mit beeindruckender Stärke, sie sind perfekt organisiert und absolute Teamplayer!
Was sind Ameisen?
Ameisen sind kleine Insekten, die fast überall auf der Welt leben. Sie leben in großen Gruppen, die man Kolonien nennt, und arbeiten dort zusammen. In einer Kolonie gibt es verschiedene Ameisen mit unterschiedlichen Aufgaben, zum Beispiel Arbeiterinnen, Soldaten und eine Königin. Ameisen sind sehr stark und tragen oft Dinge, die viel schwerer sind als sie selbst. Außerdem verständigen sie sich miteinander über Duftstoffe, die man Pheromone nennt.
Besondere Merkmale von Ameisen
1. Sie sind sehr stark
Ameisen sind die stärksten Tiere der Welt. Sie können das 40- bis 50-fache ihres eigenen Gewichts tragen.
2. Sie bilden riesige Kolonien
Ameisen leben in Kolonien. Die größte zusammenhängende Kolonie der Welt besteht aus Argentinischen Ameisen und erstreckt sich über 6.000 km: von Norditalien über Südfrankreich bis zur spanischen Atlantikküste. Forscher schätzen, dass es insgesamt 20 Billiarden Ameisen auf der Erde gibt. Das sind 20.000.000.000.000.000. Auf jeden einzelnen Menschen kommen 2,5 Millionen Ameisen.
3. Sie teilen sich die Arbeit
Die Aufgaben innerhalb der Kolonie sind klar verteilt – ähnlich wie bei den Bienen. Es gibt Königinnen, Arbeiterinnen, Soldatinnen (zur Verteidigung). Die Männchen befruchten die Eier der Königin.
Stammbaum der Ameisen
Spannende Fakten über Ameisen
- Es gibt über 14.000 Arten von Ameisen. Wahrscheinlich sogar 20.000-30.000.
- In Deutschland gibt es nur etwa 110 Arten. In ganz Europa sind es rund 600 Arten. In den USA gibt es etwa 800 Arten.
- Ameisen haben zwei Fühler, einen Kopf, Mundwerkzeuge, einen Vorder- und Hinterleib und sechs Beine.
- Ameisen sind Allesfresser. Sie melken Blattläuse, schlürfen Nektar und schlabbern gerne an Früchten. Sie essen auch Aas, also zum Beispiel tote Insekten und kleine Wirbeltiere. Außerdem ernähren sie sich von Süßspeisen, Säften, Limonade, Tierfutter- und Fleischresten.
- Ameisen sind sehr wichtig für die Natur. Sie lockern den Waldboden auf, versorgen ihn mit Nährstoffen und und verteilen Pflanzensamen. Außerdem essen sie tote Tiere und verhindern dadurch die Ausbreitung von Krankheiten. Sie bestäuben sogar Kakaopflanzen und verarzten verwundete Bäume.
- Ameisen gehören zu den wenigen Tieren, die Werkzeug benutzen. Sie bauen aus Sand Treppen.
- Ameisen sind sehr sozial. Sie retten verletzten Artgenossen das Leben, pflegen ein gemeinsames Immunsystem durch Austausch von Speichel und bilden gemeinsam aus ihren Körpern Gerüste, um von einem Ast oder Felsen zum anderen zu gelangen.
- Drei Ameisenarten gelten als gefährlich: die Rote Feuerameise (Amerika, Australien, Asien, Europa), die Bulldoggenameise (Australien) und die 24-Stunden-Ameise (Amerika). Sie verursachen durch ihren Biss starke
- Es gibt Ameisen, die explodieren, um ihre Kolonie zu schützen. Die Art heißt Colobopsis explodens. Sie pressen ihren Hinterleib, bis er aufplatzt und eine klebrige, giftige Flüssigkeit versprüht. Sie selbst sterben auch dabei.
- Die größte Ameise ist die Treiberameise Dorylus fulvus. Sie wird bis zu 5 cm lang.





















