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Die 13 verrücktesten Beuteltiere Australiens – vom Numbat, über den Quoll bis zum Baumkänguru

Entdecke die ungewöhnlichsten Tricks, Verhaltensweisen, Fähigkeiten, Merkmale und Lebensräume von Australiens Beuteltieren!

Die 13 verrücktesten Beuteltiere Australiens – vom Numbat, über den Quoll bis zum Baumkänguru Die 13 verrücktesten Beuteltiere Australiens – vom Numbat, über den Quoll bis zum Baumkänguru - Foto: David Haykazyan/Shutterstock

Australien ist bekannt für seine ungewöhnliche Tierarten – vor allem natürlich für die giftigen. Wir sehen uns die schrägsten Beuteltiere an, die das Land zu bieten hat: von fliegenden Hörnchen über mysteriöse Beutelwölfe bis hin zu hübsch getupften Beutelmardern, frechen Numbats mit Tigerstreifen und Kaninchenbeutlern mit langen „Löffeln“.

Witzig ist: Nicht alle Beuteltiere haben einen Beutel. Und manche sogar nur während der Tragzeit. Dafür gibt es Arten, bei denen auch die Männchen einen Beutel besitzen.

Manche wohnen auf Bäumen, manche auf steilen Klippen und manche verbringen die meiste Zeit in Tunneln unter der Erde.Ihre Lebensräume sind sehr vielfältig.

1. Baumkänguru (Dendrolagus)

Baumkänguru Baumkänguru - Foto: Evgeniya Olrova/Shutterstock

Moment – ein Känguru, das in Bäumen lebt? Ja, es ist wahr, es gibt Kängurus, die nicht mit einem riesigen Sprüngen durch das australische Outback hüpfen. Baumkängurus sind perfekt an das Leben in Bäumen angepasst – durch die großen Pfoten, die langen Krallen und den extrem langen Schwanz. Sie können sogar von Baum zu Baum springen – über eine Entfernung von bis zu 9 m! Tatsächlich sind sie sogar die einzigen Kängurus, die in Bäumen leben.

2. Moschusrattenkänguru (Hypsiprymnodon moschatus)

Moschusrattenkänguru Moschusrattenkänguru - Foto: Ken Griffiths/stock.adobe.com

Das Moschusrattenkänguru ist ein seltsames Tier. Es sieht aus wie eine Ratte, lebt in dichten Regenwäldern und bewegt sich auf allen Vieren, anstatt zu hüpfen. Außerdem hat es opponierbare Daumen (gegenüberstellbare Daumen, für den „Pinzettengriff“) und einen Greifschwanz. Es ist das kleinste Känguru der Welt. Der Name kommt nicht von ungefähr: Es riecht tatsächlich nach Moschus – ein schwerer, süßlicher Duft. Das Moschusrattenkänguru gilt als „lebendes Fossil“, weil es immer noch so aussieht wie seine Vorfahren, die vor 20 Millionen Jahren lebten.

3. Gleitbeutler (Petauridae)

Kurzkopfgleitbeutler Kurzkopfgleitbeutler - Foto: MUSE (links) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons, Beautiful Picture (rechts)/Shutterstock

Ist dieses Tierchen nicht süß? Es ist ein sogenannter Kurzkopfgleitbeutler. Sein englischer Name passt aber viel besser: „sugar glider“, also in etwa „Zuckergleiter“. Kein Wunder bei den niedlichen Glubschaugen und dem kuscheligen Fell. Gleitbeutler sind einzigartig: Sie haben zwischen Armen und Beinen eine Flughaut aus Fell. Sie können zwar nicht so fliegen wie Fledermäuse, aber wenn sie ihre Flughaut aufspannen, können sie mehrere Meter weit durch die Luft gleiten.

4. Quokka (Setonix brachyurus)

Quokka Quokka - Foto: David Haykazyan/Shutterstock

Was für ein süßes, kleines Tier! Das Quokka muss man einfach mögen! Es sieht immer fröhlich und vergnügt aus, weil seine Mundwinkel nach oben zeigen. Bei seiner Entdeckung wurde es fälschlicherweise für eine große Ratte gehalten – wegen der Fellfarbe und, weil es einen langen, glatten Schwanz hat.

5. Numbat (Myrmecobius fasciatus)

Numbat Numbat - Foto: phototrip.cz/stock.adobe.com

Der Numbat ist durch sein hübsches, gestreiftes Fell unverwechselbar. Er wird auch Ameisenbeutler genannt, obwohl er sich ausschließlich von Termiten ernährt. Er futtert bis zu 20.000 pro Tag! Auch schräg: Er gehört zwar zu den Beuteltieren gehört, aber die Weibchen haben gar keinen Beutel. Die Jungen krabbeln zu den Zitzen und müssen sich in den dichten, gekräuselten Haaren am Bauch festklammern.

6. Tasmanischer Teufel (Sarcophilus harrisii)

Tasmanischer Teufel Tasmanischer Teufel - Foto: Andril Slonchak/Shutterstock

Der Tasmanische Teufel ist ein sehr merkwürdiges Tier. Es ist so gut wie nie zu sehen, weil es nachtaktiv ist, dafür hört man ihn aber sehr gut. Sein gruseliges Kreischen sorgt dafür, dass einem die Haare zu Berge stehen und es einem eiskalt den Rücken herunterläuft. Von allen Säugetieren hat er die höchste Beißkraft im Vergleich zur Körpergröße. Er ernährt sich von Aas und ist daher besonders wichtig für die Gesundheit des Waldes. Der berühmteste Tasmanische Teufel ist „Taz“, aus den Looney Tunes (mit Bugs Bunny).

7. Felskänguru (Petrogale)

Felskänguru Felskänguru - Foto: Kym Nicolson [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons

Es gibt nicht nur Kängurus, die in Bäumen leben, sondern auch auf Klippen, Felsen und in Schluchten: das Felsenkänguru. Es ist wie ein Bergsteiger und Freikletterer in einem. Es kann steile Felswände, ja sogar fast senkrechte Hänge erklimmen. Seinen langen, buschigen Schwanz braucht es nicht zum Abstützen, sondern um das Gleichgewicht zu halten. Auch sein Fell ist an den Lebensraum angepasst. Es ist sehr viel rauer und dichter und bietet daher mehr Schutz vor Verletzungen an scharfen Felsen.

8. Wombat (Vombatidae)

Wombat Wombat - Foto: Sander Groffen/Shutterstock

Wombats sind echt schräge Tiere. Sie machen würfelförmigen Kot, leuchten unter UV-Licht, beißen sich gegenseitig in den Hintern, können 40 km/h schnell rennen und retten andere Tierarten bei Buschfeuern, weil sie Höhlen graben. Sein Vorfahr, der Diptrodon, lebte vor 45.000 Jahren und war so groß wie ein Nashorn!

9. Rotes Riesenkänguru (Macropus rufus)

Rotes Riesenkänguru Rotes Riesenkänguru - Foto: Alex Godoy Photography/Shutterstock

Das Rote Riesenkänguru ist das größte Beuteltier der Welt. Es benutzt seinen langen, kräftigen Schwanz wie ein fünftes Bein, macht Boxkämpfe mit Artgenossen, riecht wie eine Maus, springt mit einem Satz 8-9 m weit und schwitzt über seine Unterarme. Dafür kann es nicht rückwärts gehen und nicht schwimmen.

10. Koala (Phascolarctos cinereus)

Koala Koala - Foto: Maridav/Shutterstock

Koalas sehen wie niedliche Teddys aus, haben aber ein paar echt verrückte Merkmale und Fähigkeiten. Sie besitzen zum Beispiel zwei Daumen (!) an jeder Hand. Außerdem haben sie einzigartige Fingerabdrücke – was außer ihnen sonst nur Primaten und Menschen haben. Wenn sie gestresst sind, wackeln sie mit den Ohren und bekommen Schluckauf. Außerdem sind sie ziemlich „picky“ (wählerisch), denn sie essen ausschließlich Eukalyptus. Und wenn sie gerade eine Mampfpause einlegen, schlafen sie: bis zu 14 Stunden am Tag.

11. Beutelmarder (Dasyurus)

Beutelmarder Beutelmarder - Foto: Ken Griffiths/stock.adobe.com

Der Beutelmarder ist ein kleiner Clown – zumindest äußerlich. Auf seinem Fell befinden sich ganz viele süße, weiße Tupfen. Obwohl sie Beuteltiere sind, haben sie nicht immer einen Beutel. Er wächst in der Tragzeit und verschwindet dann wieder. Sie können mit ihrem kräftigen Kiefer sogar Knochen zerteilen und haben die zweitstärkste Beißkraft im Vergleich zur Körpergröße.

12. Kaninchennasenbeutler (Macrotis)

Kaninchennasenbeutler Kaninchennasenbeutler - Foto: miropa20/stock.adobe.com

Ganz schön dünnhäutig! Wir wollen damit nicht sagen, dass der Kaninchennasenbeutler überempfindlich ist, sondern meinen ein bestimmtes Körperteil von ihm: die Ohren! Sie sind nicht nur riesig, sondern auch beinahe nackt. Er braucht es, um sich abzukühlen – ganz ähnlich wie der Elefant oder der Fennek. Ungewöhnlich ist auch sein Schwanz. Er ist schwarz, aber an der Spitze weiß. Wenn das Beuteltier läuft, hält es die Spitze immer nach oben.

13. Beutelwolf

Beutelwolf Beutelwolf - Foto: Baker; E.J. Keller. [Public domain], via Wikimedia

Dieses Tier hat viele Namen. Beutelwolf, Beuteltiger, Tasmanischer Tiger oder Tasmanischer Wolf. In der Tat sieht er aufgrund seines Körperbaus einem Hund oder Wolf sehr ähnlich. Die Streifen auf seinem Rücken erinnern an die eines Tigers. Jetzt wird es noch verrückter: Die männlichen Tiere haben auch einen Beutel. Darin werden aber keine Jungen aufzogen. Sie schützen die Fortpflanzungsorgane. Der Beutelwolf konnte seinen Kiefer ganz besonders weit aufmachen – in einem Winkel von 120 Grad. Von allen Säugetieren hat nur das Flusspferd eine weitere Mundöffnung. Der Beutelwolf ist 1936 ausgestorben, weil er zu stark bejagt wurde.


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