Brillenpinguin
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Pinguine sind Vögel mit einem auffälligen, schwarz-weißen Gefieder. Sie haben Flügel, aber sie können nicht fliegen. Sie können mit ihnen aber sehr schnell schwimmen, denn unter Wasser funktionieren sie ähnlich wie Flossen. An Land watscheln sie langsam und bewegen sich eher ungeschickt, was oft sehr lustig aussieht. Pinguine leben oft in großen Kolonien und kümmern sich gemeinsam um ihren Nachwuchs. Sie fressen vor allem Fische, Tintenfische und Krebstiere.
Im Wasser dient das schwarz-weiße Gefieder der Pinguine der Tarnung. Ein Angreifer, der von oben auf einen Pinguin blickt, sieht nur einen dunklen Rücken, der sich kaum vom dunklen Meer abhebt. Ein Angreifer, der sich unterhalb eines Pinguins befindet und nach oben blickt, sieht seinen hellen Bauch – der von der hellen Wasseroberfläche schwer zu unterscheiden ist. Es ist alles eine Frage der Perspektive!
Vor Millionen von Jahren konnten die Vorfahren der Pinguine noch fliegen. Sie jagten jedoch immer häufiger im Meer, weil sie dort sehr viel Nahrung fanden und entwickeln deshalb steife, flache und kraftvolle Flügel, die sie wie Flossen benutzen. Von allen Vögeln, die schwimmen können, sind sie am schnellsten - sie schaffen unter Wasser bis zu 36 km/h.
Alle Pinguine leben in Kolonien. Beim Zwergpinguin bestehen die Kolonien nur aus 10-50 Brutpaaren. Die größte Kolonie der Welt befindet sich auf einer der Südlichen Sandwichinseln im Südatlantik. Dort leben zwei Millionen erwachsene Zügelpinguine (!).
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
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