Küstenseeschwalbe
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Watvögel sind eine vielfältige Gruppe von Vögeln. Ihr offizieller Name lautet „Regenpfeiferartige“. Früher glaubte man, dass diese Vögel immer dann auftauchen, wenn es Regen gibt. Und da sie sehr hoch pfeifen, meinte man, sie würden den Regen „herbeipfeifen“. Daher der Name Regenpfeifer. Über die Hälfte der 390 Arten haben lange Beine, mit denen sie auf der Suche nach Würmern, Muscheln oder kleinen Fischen durch flache Gewässer und Schlamm waten können. Es gibt aber auch Regenpfeifer mit kurzen Beinen und kurzen Schnäbeln. Die meisten Arten ziehen im Winter in wärmere Regionen.
Alle Watvögel leben in der Nähe von Wasser, also an Küsten, Flüssen, Seen und anderen Feuchtgebieten wie zum Beispiel Sümpfe.
85 % der Watvögel sind Zugvögel. 60 % davon legen sogar tausende Kilometer zurück, um den Winter im warmen Süden zu verbringen und sich dort fortzupflanzen. Das beste Beispiel ist die Küstenseeschwalbe. Von allen Zugvögeln legt sie die weiteste Strecke zurück: insgesamt 96.000 km. Die Pfuhlschnepfe ist für den längsten Nonstop-Flug bekannt: Sie kann innerhalb von 9 Tagen 11.500 km am Stück fliegen – ohne Pause.
Die meisten Watvögel suchen im flachen Wasser nach Nahrung. Mit ihren langen Beinen können sie größere Gebiete durchkämmen als Vögel mit kurzen Beinen – ohne dass dabei ihr Körper nass wird. Weil der Untergrund oft schlammig oder rutschig ist, haben die meisten Watvögel lange, spreizbare Zehen.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
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