13 Tiere mit ungewöhnlichem Geruchssinn
Wir verraten dir, welche Tiere ein besonders feines Näschen besitzen - oder besonders fies stinken!
Obwohl es viele Redewendungen zum Thema „Riechen“ gibt, haben wir Menschen kein besonders feines Näschen. Tiere schon. „Der stinkt ja zum Himmel!“ hören wir uns selbst reden, wenn jemand vergessen hat, zu duschen. Kommt er uns zu nahe, haben wir „die Nase voll“ und er kann sich auf etwas gefasst machen. Tja, das „riecht nach Ärger“.
Alles über den Geruchssinn von Tieren
Wir Menschen glauben, besonders gut riechen zu können, aber hast du schon mal ein Schoko-Eis in 5 km Entfernung erschnuppert? Für einige Tiere kein Problem. Andere Tiere sind auch besonders, nun ... sagen wir mal „geschickt“ im ... Pupsen. Kannst du ein 100 Grad Celsius heißes Säuregemisch fahren lassen? Hier kommen die feinsten Näschen und die fiesesten Stinker im Tierreich!
1. Bombardierkäfer
Kategorie: Großer Stinker
Besondere Vorsicht ist beim Bombardierkäfer geboten. Wenn er mit jemandem einen Streit hat, beginnt er erst nervös hin und her zu rennen. Dann zückt er seine „Pistole“ und schießt wild mit ekeliger Säure um sich.
Diese produziert er in einer kleinen Blase, von wo sie in eine Art Pistolenlauf geleitet wird. Zusammen mit anderen Stoffen steigt dort die Temperatur schlagartig an, es entsteht großer Druck und mit einem großen Knall entlädt sich das 100 Grad Celsius heiße Gemisch. Gerne ballert er auch mehrmals hintereinander, um durch die dunklen Mief-Wolken ungesehen abzuhauen. Wohin? In sein Revier natürlich.
2. Graues Riesenkänguru
Kategorie: Kleiner Stinker
Ideal in der Küche? Graue Riesenkängurus tragen bei vielen Farmern den Kosenamen „Stinker“. Zum Glück riechen sie „nur“ sehr stark nach Curry.
3. Wipfel-Stachelwanze
Kategorie: Fieser Stinker
Wipfel-Stachelwanzen sind ungiftig, schlagen mit ihrem "Parfüm" aber hungrige Vögel in die Flucht.
4. Ameisenbär
Kategorie: Fieser Stinker
Ameise? Bär? Vor allem ein Stinktier! Der Ameisenbär wird auch als Stinktier des Waldes bezeichnet. Es heißt, seine faulig-riechenden Sekrete müffeln vier mal stärker als die des Stinktiers.
5. Marienkäfer
Kategorie: Fieser Stinker
Die Stinken aus den Knien. Die putzigen roten Käfer mit den schwarzen Punkten, die man so gerne zählt, können ganz schön unangenehm werden. Wenn sie sich gestört fühlen, produzieren Marienkäfer eine müffelnde Chemikalie, die aus ihren Knien (!!) kommt. Sie wollen ihren Feinden weiß machen, sie seien ungenießbar. Da diese Taktik offensichtlich aufgeht, gibt es auch schon einige Trittbrettfahrer: Käfer die sich ebenfalls rot-schwarz „kleiden“, obwohl sie gar nicht giftig sind.
6. Skunkfrosch
Kategorie: Fieser Stinker
Skunkfrosch in der Nähe? Bloß weg! Der Skunkfrosch aus Venezuela ist der am übelsten stinkende Frosch der Welt. Wenn er sich bedroht fühlt, produziert er einen Schleim der bestialisch nach Schwefel riecht. Der Frosch ist so selten, dass er seit den 90er Jahren nicht mehr gesehen wurde. Vielleicht hat ihn aber jemand gerochen.
7. Stinktier
Kategorie: Fieser Stinker (wen überrascht das?)
4 km weit stinken? Kein Problem! Stinktiere sprühen ihre Stinkflüssigkeit zielgenau in die Augen ihrer Feinde. Das Gemisch ist so ätzend, dass andere Tiere und sogar Menschen (kurzzeitig) erblinden können.
Tipp: Gehe nicht näher als 6 m an ein Stinktier heran, denn weiter können sie nicht sprühen. Hat die Kleidung dennoch etwas abgekommen, dann bitte wegwerfen. Es sei denn, man möchte bis zum Lebensende noch in 4 km weit erschnuppert werden („Hey, da hinten ist doch Jürgen... der uähh...“). Der Geruch ist wie ein Mix aus Knoblauch, Schwefel und angebranntem Gummi.
8. Zwergboa
Kategorie: Fieser Stinker
„Ich bin tot und stinke wie Aas“. Die kubanische Zwergboa sollte unbedingt nach Hollywood. Die kleine Schauspieler-Schlange lässt bei Gefahr Blutäderchen platzen, damit sie aus Mund und Nase blutet. Außerdem verströmt sie einen Geruch, der nach Aas duftet. Da vergeht jedem der Appetit.
9. Wiener Nachtpfauenauge
Kategorie: Feines Näschen
"Ach, da bist du ja, mein Schatz!" Der Nachtpfauenauge-Mann ist ein leidenschaftlicher Schnupperer und kann seine Herzensdame selbst in 11 km Entfernung wittern. Ein einziges Duftmolekül des Schmetterlings reicht aus.
10. Hund
Kategorie: Feines Näschen
Einfach außergewöhnlich! Krankheiten über den Geruchssinn wahrnehmen – das hört sich verrückt an, oder? Einige Tiere können das. Und diese Tiere sind sogar unter uns! Es sind Hunde. Wenn man sie entsprechend trainiert, können sie ein Salzkorn aus 10.000 Tonnen Chips heraus riechen. Und angeblich können sie sogar Krebs-Erkrankungen wittern. Das Training ist jedoch sehr kompliziert und die Trefferquote umstritten.
11. Lachs
Kategorie: Feines Näschen
Es liegt Heimatfluss in der Luft. Wer hätte gedacht, dass auch Fische riechen können. Junge Lachse schwimmen im Alter von 1-3 Jahren erst einmal vom Fluss ins Meer. Sobald sie erwachsen sind, kehren sie zurück. Zu diesem Zweck ist es natürlich gut, sachdienliche Hinweise über die Lage des Heimatflusses zu besitzen. Doch auf die ist er nicht im geringsten angewiesen. Über tausende von Kilometern hinweg kann er seinen Heimatfluss erschnüffeln. Übrigens: Auch Aale, Haie und Wale können riechen.
12. Ratte
Kategorie: Feines Näschen
Tick, tack. Tick, tack. Ratten wird irgendwie ständig unrecht getan. Obwohl sie so intelligent sind und sogar Mitleid empfinden, stehen sie in der Beliebtheitsskala in etwa auf der selben Stufe mit Kakerlaken. Die Tiere können sogar besser riechen als Hunde. Sie können sogar Sprengstoff riechen und auf die Weise bei der Entschärfung von Landminen helfen. Ratten wird irgendwie ständig unrecht getan.
12. Elefant
Kategorie: Feines Näschen
Wünschelrutengänger? Ohne Wasser sind Tiere meistens aufgeschmissen. Um in der Natur Wasser zu finden, verlassen sich viele auf ihren Geruchssinn. Elefanten können es über viele Kilometer hinweg riechen - und das, obwohl Wasser für uns Menschen geruchlos scheint.
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