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Friese

Steckbrief Friese

Stockmaß 155-175 cm
Körper muskulös, kompakt; langer Schweif
Kopf keine Abzeichen, stolz
Hals kräftig, gebogen, lange Mähne
Farben Rappe
Charakter freundlich, intelligent, zuverlässig, geduldig
Gang schwungvoll, "hohes Knie", weich, elegant
Typ Warmblut
Ursprung Niederlande
Zucht seit 16.-17. Jahrhundert
Geeignet für Freizeit, Dressur, Show, Kutschpferd

Beschreibung der Pferderasse

Der majestätische Friese! Der Friese ist ein Pferd von atemberaubender Schönheit: Sein glänzendes Fell, die lange, fließende Mähne und die majestätischen Fellbehänge an den Beinen lassen das Herz jedes Pferde-Fans höher schlagen. Kein Wunder, dass die Friesen zu den teuersten Pferden der Welt zählen.

Charakter der Friesen

Der Friese trägt seinen Kopf mit seinem ausdrucksvollen Gesicht und den leuchtenden Augen meist hoch und stolz. Trotz seines majestätischen Wesens ist er aber kein schwieriges Pferd. Im Gegenteil, er ist sehr geduldig, nervenstark und sanftmütig.

Fellfarbe der Friesen

Friesen sind zwar immer schwarz, aber nicht von Geburt an. Als Fohlen haben sie ein braunes Fell. Damit ein Friese einen Eintrag in das Zuchtbuch erhält, darf er auch keine weißen Abzeichen (z. B. am Kopf) haben.

Friese Friese - Foto: mariait/Shutterstock

Geschichte der Friesen

Die Friesen stammen aus dem Friesland (Niederlande). Sie gelten als eine der ältesten Pferderassen in Europa und besitzen eine bemerkenswerte Zuchtgeschichte. Während viele Rassen Englisches Vollblut in sich haben, wurde der Friese niemals mit anderen Rassen gekreuzt - außer mit dem rassigen Andalusier. Von ihm hat der Friese seinen hübschen, schlanken Kopf, den schönen gebogenen Hals und die „hohe Knieaktion“ (das heißt, dass das Pferd beim Laufen die Beine besonders hoch hebt).

Friese Friese - Foto: Sabrina Reiter/Shutterstock

Zuchtregeln bei den Friesen

Im 16. und 17. Jahrhundert war der Friese ein wichtiges Kriegspferd, denn es war stark genug, um Ritter mitsamt ihrer schweren Rüstung zu tragen. Anfang des 20. Jahrhunderts schien die Rasse jedoch beinahe verloren. Es gab nur noch wenige Hengste, die ihre Erbanlagen weiter geben konnten.

Mittlerweile ist der Friese zum Glück wieder recht häufig. Damit die Nachkommen durch Vererbung schlechter Anlagen aber keine gesundheitlichen Probleme bekommen, gibt es auch heute noch eine strenge Auswahl bei den Deckhengsten. Sie müssen sich jedes Jahr einer Jury stellen.

Woher kommt der Name?

Der Friese ist nach seiner Heimat, dem Friesland in den Niederlanden, benannt.

Schon gewusst?

  • Filmproduzenten sind von Friesen so fasziniert, dass sie regelmäßig in großen Kinofilmen mitspielen, z. B. in Eragon, Die Chroniken von Narnia, Snow White and the Huntsman, Die Tribute von Panem und der Tag des Falken.
  • Friesen lieben das Wasser.

Friese Friese - Foto: Osetrik/Shutterstock