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Bartagame

Steckbrief Bartagame

Größe 30-50 cm
Lebensdauer 6-14 Jahre
Wann aktiv? tagsüber
Ernährung Insekten und Pflanzen
Haltung im Terrarium
Tiere mind. zwei Weibchen

Artbeschreibung

Bartagamen gehören zu den beliebtesten exotischen Haustieren. Sie sind toll anzusehen und im Gegensatz zu so manch anderem Haustier tagaktiv. Ein wenig Arbeit macht die Einrichtung des Terrariums schon: Du brauchst spezielles Licht und es muss beheizt werden.

Was sind die Vor- und Nachteile von Bartagamen als Haustiere? Egal, ob sie sich flach wie ein Pfannkuchen hinlegen, mit einem Arm winken oder mit dem Kopf wippen - sie sind einfach lustig und es macht einfach Spaß, sie stundenlang zu beobachten. Sie beißen sehr selten (und wenn tut das kaum weh), denn sie sind in der Regel friedlich. Sie brauchen außerdem nicht so viel Aufmerksamkeit wie andere Haustiere und ihr Terrarium ist einfach zu reinigen.

Bartagame Bartagame - Foto: bloomphoto/Shutterstock

Natürlich gibt es auch Nachteile. Du musst lebende (!) Insekten füttern und etwa einmal am Tag den Kot wegmachen, weil dieser durchaus stinkt und es kann sein, dass etwas davon am Schwanz oder den Füßen hängen bleibt. Dann muss man den Kot mit einer weichen Zahnbürste und warmen Wasser entfernen.

Bartagamen können übrigens Salmonellen (Bakterien) haben. Die gibt es aber auch manchmal im Eiersalat ;) Spaß beiseite: Mit den richtigen Maßnahmen in Bezug auf Sauberkeit, ist die Gefahr, dass sich die Erreger übertragen, gering.

Woher haben Bartagamen eigentlich ihren Namen? Nun, einen Bart trägt die Bartagame zwar nicht, aber etwas, was so ähnlich aussieht: die Stacheln an seinem Hals. Wenn eine Bartagame aufgeregt ist, dann wird ihr Hals breiter und die Stacheln stellen sich auf. Das sieht dann so aus, als hätte sie einen Bart. Tatsächlich versucht das Tier, dadurch auf Feinde abschreckend oder gefährlich zu wirken. Auf Englisch heißen die Tiere übrigens Bearded Dragons oder kurz „beardies“, was auf Deutsch „Bärtige“ bedeutet.

Bartagame Bartagame - Foto: David C Azor/Shutterstock

Schon gewusst? Bartagamen können ihre Farbe ändern! Zwar nicht so stark und auffällig wie Chamäleons, aber sie können dunkler werden, wenn sie mehr Sonnenwärme aufnehmen möchten und heller, wenn sie es gerne kühler hätten.

In unserem Tier-Steckbrief über die Bartagame erfährst du noch mehr Infos über das Tier.

Achtung: Bartagamen sind keine Kuscheltiere. Sie mögen es nicht, auf die Hand genommen und getragen zu werden.

Bartagame Bartagame - Foto: BLUR LIFE 1975/Shutterstock

Haltung

Terrarium: mind. 150 x 80 x 80 cm pro Tier (B x H x T)

Das Terrarium braucht nicht nur die richtige Größe, sondern auch die richtige Einrichtung. Dazu gehören vor allem spezielle Reptilienlampen, Thermometer, Steine, Schatten spendende Rückzugsmöglichkeiten, Äste und Stangen. Am besten legt man sich hierfür ein ausführliches Buch über die Haltung von Bartagamen zu.

Jungtiere brauchen hauptsächlich tierische Nahrung in Form von Heimchen, Grillen und Heuschrecken. Erwachsene Tiere fressen vorwiegend Löwenzahn, Gemüse etc. und 2-3 mal in der Woche Lebendfutter, also etwa 20-30 % Insekten und 70-80% Gemüse. Der Gedanke liegt nahe, in der Wohnung und im Garten nach allerlei Würmern und Käfern zu suchen, aber diese können Parasiten haben oder durch Insektenschutzmittel belastet sein. Besser ist es also, sie zu kaufen.

Wenn du zwei Bartagamen hältst, kann es passieren, dass sie sich nicht vertragen und miteinander kämpfen. In dem Fall müssen sie leider getrennt gehalten werden. Am besten/häufigsten klappt es mit zwei weiblichen Tieren.

Bartagame Bartagame - Foto: Aleksey Stemmer/Shutterstock

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