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Seestern

Steckbrief Seestern

Größe 12-24 cm
Geschwindigkeit Nicht bekannt
Gewicht bis 5 kg
Lebensdauer bis 34 Jahre
Nahrung Muscheln
Feinde Fische, Rochen, Haie
Lebensraum Europäische und afrikanische Küsten
Ordnung Stachelhäuter
Familie Seesterne
Wissenschaftl. Name Asteroidea
Merkmale sternförmiger Körper, meist fünf Arme

Merkmale und Besonderheiten

Es gibt gut 1.600 Seestern-Arten. Sie haben an ihrem scheibenförmigen Körper meist fünf Arme und für gewöhnlich einen Durchmesser von etwa 20 cm. Nicht immer sind die Arme aber so gut zu erkennen. Es gibt Seesterne, die wie eine Kugel oder ein Seeigel aussehen. Diese nennt man dann Kissensterne.

Seestern Seestern - Foto: Pawe? Borówka/Shutterstock

Körperbau und Aussehen

Seesterne haben kein Gehirn

Patrick Star aus SpongeBob Schwammkopf ist kein besonders dummer Seestern, sondern hat – wie seine echten Artgenossen – schlicht und ergreifend einfach kein Gehirn. Aber Spaß beiseite: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Seesterne trotzdem in der Lage sind, in gewisser Weise intelligent zu handeln. Matheaufgaben können sie aber sicher nicht lösen.

Wie groß werden Seesterne?

Der Sonnenblumenseestern ist der größte Seestern mit einer Spannweite von 90-100 cm von Arm zu Arm. Der kleinste Seestern Patiriella parvivipara hat dagegen gerade mal eine Spannweite von 1 cm. So breit wie ein Fingernagel.

Wie viele Arme haben Seesterne?

Viele Seesterne haben fünf Arme. Die meisten Arme hat der Seestern Labidiaster: bis zu 50 Stück. Sie erinnern jedoch eher an die Tentakel einer Qualle.

Seestern Seestern - Foto: Manamana/Shutterstock

Verhalten

Wie fressen Seesterne?

Seesterne öffnen Muscheln, indem sie sie mit ihren Saugnäpfen aufhebeln. Mehr ist auch nicht nötig, denn sobald sie das geschafft haben, stülpen sie einfach ihren Magen nach außen. Achtung, spätestens jetzt wird es eklig: Nun träufeln die Seesterne ihre Verdauungssäfte in die Muschel. Nach ein paar Stunden befindet sich in der Muschel nur noch ein Muschelbrei, den die Seesterne gemütlich schlürfen können. Ganz nach dem Motto: „Kommt das Futter nicht freiwillig in den Magen, dann kommt der Magen eben zum Futter.“

Seestern Seestern - Foto: didden/Shutterstock

Fähigkeiten und Sinne

Können Seesterne sehen?

Seesterne haben an jedem Arm ein „Auge“. Tatsächlich können sie damit aber nicht wirklich sehen, sondern nur hell und dunkel unterscheiden.

Wie tief tauchen Seesterne?

Seesterne wurden schon in einer Tiefe von 10.000 m gefunden, in einem Tiefseegraben bei den Philippinen.

Seesterne können Arme nachwachsen lassen

Wenn Seesterne Arme verlieren, können sie diese wieder nachwachsen lassen. Aus zwei Hälften eines Seesterns können sogar zwei eigenständie Seesterne entstehen. Sogar aus einem einzigen Arm kann wieder ein vollständiges Tier werden. Das wussten die Fischer früher nicht und zerteilten Seesterne, um zu verhindern, dass diese „ihre“ Muscheln wegfressen. Doch dadurch wurden die Seesterne zu einer Plage. Sie hatten einen ziemlich großen Appetit und mussten viel essen, damit sie ihren Körper wieder vervollständigen konnten.

Lebenserwartung

Wie alt werden Seesterne?

Für gewöhnlich werden Seesterne nur ein paar Jahre alt. Der Seestern Pisaster ochraceus hebt sich von den anderen deutlich ab. Er kann bis zu 34 Jahre alt werden.

Seestern Seestern - Foto: aquapix/Shutterstock

Fortpflanzung

Seesterne sind, sagen wir mal, „kreativ“ bei der Fortpflanzung. Normalerweise gibt das weibliche Tier Eier und das männliche Tier Samen ins Wasser ab. Je nach Art zwei bis 100 Millionen. Seesterne entstehen aber nicht nur durch Befruchtung. Wenn ein Arm abgetrennt wird, kann daraus ein neuer Seestern entstehen. Oder, wenn er in der Mitte zerteilt wird.

Fun Facts

Gibt es giftige Seesterne?

Wer hätte das gedacht? Aber keine Panik: Beim Urlaub am Mittelmeer wird dir keiner begegnen, denn die Heimat der giftigen Dornenkronenseesterne sind tropische Korallenriffe. Ihr Körper ist mit 4-6 cm langen Stacheln übersät. Wenn sich ein Mensch daran sticht, kann das zu starken Kopfschmerzen, Erbrechen und sogar Lähmungen führen.

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