Alles über Krebstiere
Von winzigen Wasserflöhen bis zu großen Hummern – Krebstiere sind echte Allrounder und kommen in vielen Lebensräumen vor!
Was sind Krebstiere?
Krebstiere sind wirbellose Tiere. Zu ihnen zählen zum Beispiel Krabben, Garnelen, Hummer und Asseln. Die meisten Arten leben im Meer oder im Süßwasser, einige haben sich aber auch an das Leben an Land angepasst. Insgesamt gibt es viele tausend Arten mit ganz unterschiedlichen Formen und Größen.
Besondere Merkmale von Krebstieren
1. Harter Panzer
Krebstiere besitzen ein Außenskelett aus einem hornartigen Material namens Chitin und Kalk. Das Außenskelett ist sehr hart und schützt sie dadurch vor Raubtieren. Weil der Panzer so hart ist, werden Krebstiere auch als Krustentiere bezeichnet. Krebstiere wachsen ihr Leben lang. Wenn sie größer werden, streifen sie ihren zu klein gewordenen Panzer ab und lassen einen neuen wachsen.
2. Zehn Beine und zwei Scheren
Die meisten Krebstiere haben zehn Beine. Sie sind paarweise verbunden. Sie haben auf jeder Seite fünf Beine. Bei einigen Arten sind die ersten beiden Beine zu Scheren umgeformt. Sie helfen, sich zu verteidigen, Beutetiere festzuhalten und sich mit ihren Artgenossen zu verständigen.
3. Zwei Antennenpaare
Alle Krebstiere haben zwei Paar Antennen, also insgesamt vier. Ein Paar ist häufig besonders lang – wie beispielsweise beim Hummer. Sie nehmen ihre Umgebung mit ihnen wahr.
Stammbaum der Krebstiere
Spannende Fakten über Krebstiere
- Es gibt 67.000 Arten von Krebstieren.
- Am bekanntesten sind Pistolenkrebs, Putzergarnele, Palmendieb, Einsiedlerkrebs, Fangschreckenkrebs, Wasserfloh, Seepocke, Winkerkrabbe, Taschenkrebs, Hummer und Languste.
- Der Körperbau von Krebstieren ist so unterschiedlich, dass sie nur wenige gemeinsame Merkmale haben.
- Alle Krebstiere atmen mit Kiemen.
- Die meisten Krebstiere leben im Meer. Es gibt aber auch Arten, die zeitweise an Land kommen und sich im nassen Sand einbuddeln. Landeinsiedlerkrebse und Landasseln leben ausschließlich an Land.
- Krebstiere sind Allesfresser. Sie ernähren sich hauptsächlich von Fischen, Muscheln, Seeigeln und anderen Krebstieren. Sie essen auch Algen und Plankton.
- Das größte Krebstier, das an Land lebt, ist der Palmendieb. Er ist ein Landeinsiedlerkrebs. Seine Körperlänge beträgt bis zu 40 cm, er kann eine Spannweite von bis zu 100 cm haben und bis zu 4 kg wiegen.
- Das schnellste Krebstier im Wasser ist die Henslow-Schwimmkrabbe. Sie schafft 1,3 m pro Sekunde. Das sind umgerechnet 4,6 km/h.
- Die schnellste Krabbe an Land ist die Geisterkrabbe. Sie schafft 4 m pro Sekunde. Das sind umgerechnet 14 km/h.




















